Ganz Deutschland ist auf Achse
Zur Schule, zur Arbeit, zum Einkauf, zum Sport oder eben mal ins Kino: Mobilität bestimmt unser Leben. Am häufigsten wird das liebste Verkehrsmittel der Deutschen genutzt: das Auto. Aber auch Bus und Bahn, Flugzeuge und das Fahrrad spielen eine wichtige Rolle in unserem Leben. Tag für Tag legen wir in Deutschland alle zusammen sogar eine Strecke zurück, die in etwa der Entfernung von der Sonne zum Uranus entspricht. Unglaublich!

Täglich einmal zum Uranus
Die meisten Menschen in Deutschland sind jeden Tag unterwegs: zur Schule, zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit. Dabei haben wir uns daran gewöhnt, dass wir „mobil“ sind, wann und wie immer wir wollen. Im Durchschnitt legen wir so pro Person täglich eine Strecke von etwa 40 Kilometern zurück. Insgesamt kommen damit in Deutschland über drei Milliarden Kilometer pro Tag zusammen! Zum Vergleich: Das entspricht ungefähr der Entfernung zwischen der Sonne und Uranus. Das wichtigste Verkehrsmittel bei uns ist das Auto. Eisenbahn, öffentlicher Nahverkehr und Flugzeuge bieten weitere Möglichkeiten zur Fortbewegung. Aber auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad werden vor allem kürzere Strecken zurückgelegt. Insgesamt verbringt jeder von uns im Durchschnitt etwa 80 Minuten täglich im Straßenverkehr – manche mehr, manche weniger.
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Das Automobil – das Verkehrsmittel Nr. 1
Vielleicht liegt unsere Vorliebe fürs Auto daran, dass es in Deutschland erfunden wurde. Oder weil es so schön bequem ist. Jedenfalls gibt es bei uns etwa 49 Millionen Pkw – das heißt auf ungefähr zwei Menschen kommt bei uns ein Wagen! Fast zwei Drittel aller Wege werden mit dem Auto zurückgelegt, wobei die meisten Strecken deutlich kürzer als zehn Kilometer sind. Und: Meistens sitzt der Fahrer bzw. die Fahrerin allein im Auto. Der Vorteil des sogenannten Individualverkehrs: Man kann selbst entscheiden, wann man wohin fahren will. Der Nachteil: Ob ein Stau dazwischen kommt, kann man nicht selbst entscheiden. Und vor allem erzeugen Autos – wenn sie nicht mit Eletromotoren oder Wasserstoff angetrieben werden – schädliche Abgase. Deshalb müssen künftige Autos deutlich „sauberer“ werden.
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Der Drahtesel liegt im Trend
Immer häufiger klettern wir aufs Fahrrad. Vor allem jüngere Menschen sind lieber auf zwei als auf vier Rädern unterwegs – schon allein aus Kostengründen. Aber auch erwachsene Autofahrerinnen und Autofahrer steigen inzwischen öfter auf das Rad um, wenn sie Strecken bis zu fünf Kilometer zurücklegen wollen. Gerade in Städten und großen Ballungsgebieten ist das Fahrrad eine sinnvolle Alternative. Das hat aber auch Auswirkungen auf den Straßenbau. Denn noch gibt es nicht überall Radwege, die von der Fahrbahn getrennt sind. Ein Blick in unser Nachbarland Niederlande zeigt, wie es gehen könnte: Dort gibt es ein komplett eigenes Radwegenetz – sogar mit eigenen Fahrrad-Ampeln! Nicht zuletzt deshalb ist das Fahrrad dort eines der wichtigsten Verkehrsmittel – und natürlich auch, weil es da so schön flach ist und man so gut wie nie bergauf strampeln muss ...
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