Lernmodul

Rückstoßprinzip

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Rückstoßprinzip

Eine Ariane-Rakete hebt ab.
Raketen starten nach dem Rückstoßprinzip: Unten strömt heißes Gas aus und das treibt die Rakete in die andere Richtung an.
Credit:

ESA

3 … 2 … 1 … Start! Mit gewaltigem Donner hebt die Rakete ab. Immer schneller steigt sie in den Himmel, verschwindet in den Wolken. Die Crew wird auf dem Weg ins All kräftig durchgeschüttelt und in die Sitze gepresst. Nur etwas mehr als acht Minuten dauert der Aufstieg: Dann ist das Raumschiff mit der Besatzung im Weltraum angekommen und schwenkt in eine Umlaufbahn um die Erde ein. Und wenige Stunden später dockt die Kapsel an der Internationalen Raumstation an. So beginnt für Astronautinnen und Astronauten wie Alexander Gerst oder Matthias Maurer – beide ESA-Astronauten aus Deutschland – ihr Aufenthalt im All. Fliegen wir mal in Gedanken mit und schauen uns zunächst genauer an, wie so ein Start in den Weltraum funktioniert. Hier siehst du ein Video, das den Start auch aus Sicht der Crew zeigt. Also: Anschnallen, Helm auf und los geht’s!

Best-of Horizons (2018)
Zusammenfassung der ISS-Mission von Alexander Gerst
Credit:

ESA

Fangen wir mal mit einer ganz einfachen Frage an: Warum heben Raketen überhaupt ab? Das Zauberwort heißt „Rückstoßprinzip“. Die Raketen sind mit Treibstoff gefüllt, der verbrannt wird und am Ende der Rakete als heißes Gas ausströmt. Das Gas strömt nach unten und das bewegt die Rakete in die entgegengesetzte Richtung, also nach oben.

Rückstoßprinzip