Für die Messkampagne wurde eine Reihe von Mikrofonen an verschiedenen Stellen innerhalb und im Austrittsbereich des Triebwerks montiert, die jeweils zur gleichen Zeit Signale aufnehmen. Diese Signale bilden die Grundlage für die Schallfeldanalyse.
Quelle: DLR (CC-BY 3.0).
In einem Hubschraubertriebwerk können bis zu 1200 Grad Celsius und 12 bar herrschen. Hier kommen speziell vom DLR entwickelte Mikrofone zum Einsatz.
Das neue Helmdisplay soll zukünftig Rettungshubschraubern ermöglichen auch bei schlechten Sichtbedingungen zu landen.
Der Hubschrauberpilot bekommt Informationen direkt in sein Sichtfeld eingeblendet.
Dem Rotor verdanken Hubschrauber wie der FHS des DLR ihre einzigartige Manövrierfähigkeit. Allerdings ist seine Leistungsfähigkeit aufgrund aerodynamischer Phänomene noch nicht ausgeschöpft.
Modell eines Hubschrauber-Rotorblattes im Transsonischen Windkanal. Durch die Öffnungen an der Vorderkante wird Luft ausgeblasen, um die Aerodynamik zu verbessern.
Lichtimpulse tragen die Signale vom Steuerknüppel zum Haupt- und Heckrotor des FHS.
In den kleinen Kasten unter dem Hubschrauber ist der Lasersensor von ALLFlight (Assisted Low Level Flight and Landing on Unprepared Landing Sites) integriert. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht im Projekt ALLFlight an einem System, das eine digitale Umgebungskarte für das Cockpit erstellt und den Piloten in schwierigen Situationen unterstützt – bis hin zu einer vollautomatischen Landung.
Der Rotorversuchsstand des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik am DLR-Standort Braunschweig.
DLR-Forschungshubschrauber FHS beim Testflug mit der Außenwinde. Mit Hubschraubern können Menschen aus Seenot gerettet oder besonders sperrige und schwere Lasten transportiert werden. Hierbei ist es wichtig, dass der Hubschrauber mit seiner Außenlast im Flug stabil und kontrollierbar bleibt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt ein Pilotenassistenzsystem (Projekt HALAS - Hubschrauber Außenlast Assistenz System), das die Außenlasten am Helikopter automatisch, ohne Eingriff des Piloten, stabilisiert und punktgenau positioniert. Zu diesem Zweck wurde der DLR-Forschungshubschrauber FHS (Fliegender Hubschrauber-Simulator), ein umgebauter Eurocopter EC 135, mit der entsprechenden Hardware ausgestattet.
Ian Phillis von der Empire Test Pilot School (links) und Uwe Göhmann vom DLR sind bereit für den Flug.
Quelle: DLR/Marek Kruszewski.
Der "Fliegende Hubschrauber-Simulator" ACT/FHS des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei einem Flug im Oktober 2009.
Der fünfsitzige Hubschrauber Bölkow BO 105 wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) deutlich modifiziert. Das Leistungsspektrum des Eurocopters ist breit gefächert und kann für vielfältige Forschungsmissionen genutzt werden.
ACT/FHS bei setzt bei einem Testflug im Projekt ALLFlight (Assisted Low Level Flight and Landing on Unprepared Landing Sites) zur Landung an.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht im Projekt ALLFlight (Assisted Low Level Flight and Landing on Unprepared Landing Sites) an einem System, das eine digitale Umgebungskarte für das Cockpit erstellt und den Piloten in schwierigen Situationen unterstützt – bis hin zu einer vollautomatischen Landung. Gleich vier Sensoren kommen bei der Erstellung der dreidimensionalen digitalen Umgebungskarten zum Einsatz: TV-Kamera, Infrarotkamera, Laser sowie Radar. Nach der Fusion der Daten wird dem Pilot nur noch ein Bild von der Umgebung angezeigt, die dafür notwendigen Algorithmen werden derzeit umgesetzt. Oben rechts ist das Umgebungsbild der TV-Kamera zu erkennen, darunter das Bild der Infrarotkamera, links ist das 3-dimensionale Umgebungsbild zu erkennen.
Ein Teil der an der Integration beteiligten Mannschaft aus den DLR-Instituten und -Einrichtungen Flugsystemtechnik, Flugführung und Flugexperimente. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) forscht im Projekt ALLFlight (Assisted Low Level Flight and Landing on Unprepared Landing Sites) an einem System, das eine digitale Umgebungskarte für das Cockpit erstellt und den Piloten in schwierigen Situationen unterstützt – bis hin zu einer vollautomatischen Landung. Am Montag, 5. Dezember 2011, fand dazu der letzte erfolgreiche Test im Flugversuch für das Jahr 2011 mit dem DLR-Forschungshubschrauber ACT/FHS (Active Control Technology/Flying Helicopter Simulator) statt.
Vom Buckelwal lernen heißt besser fliegen lernen: Bei der Suche nach einer Möglichkeit, den Strömungsabriss bei Hubschraubern zu vermeiden, sind Forscher des DLR Göttingen beim Buckelwal fündig geworden. Die Meeressäuger sind für ihre große Schnelligkeit und Akrobatik bekannt. Dies verdanken sie ihren ungewöhnlich großen Brustflossen, die an der Vorderseite charakteristische Beulen aufweisen. Die DLR-Forscher haben die Idee von Beulen zur Verringerung des Strömungsabrisses auf den Hubschrauberrotor übertragen und mit der Bo 105 im November 2011 getestet.
Quelle: DLR/istockphoto.com/Josh Friedmann. Montage: DLR.
Ungewollter Wirbel: Die Computersimulation zeigt den Luftwirbel über einem Rotorblatt, wenn die Strömung abreißt. Das "Dynamic Stall" genannte Phänomen entsteht an den rücklaufenden Hauptrotorblättern eines Hubschraubers im schnellen Vorwärts- oder Manöverflug.
Proband der Bundeswehr bei der ersten Erprobung des neuen Helmet Mounted Displays (HMD) im generischen Cockpit-Simulator des DLR-Instituts für Flugführung Anfang 2012. Das HMD ist ein am Helm befestigtes Display, das die Piloten in Zukunft in schwierigen Situationen unterstützen soll. Während herkömmliche Anzeigeninstrumente vom Piloten einen ständigen Blickwechsel zwischen der Außensicht und der Anzeige erfordern, wird dies im Helm über das Display kompensiert. Wesentliche Flugführungsinformationen wie Höhe, Geschwindigkeit, Flugrichtung und Lage im Raum werden mit Hilfe des HMD ebenso in das Blickfeld des Piloten eingeblendet wie Informationen über mögliche Hindernisse, beispielsweise Strommasten.
Erste Bodentests mit dem neuen Helm-Display im Forschungshubschrauber des DLR in Braunschweig Anfang 2012. Das so genannte Helmet Mounted Display (HMD) ist ein am Helm befestigtes Display, das die Piloten in Zukunft in schwierigen Situationen unterstützen soll. Während herkömmliche Anzeigeninstrumente vom Piloten einen ständigen Blickwechsel zwischen der Außensicht und der Anzeige erfordern, wird dies im Helm über das Display kompensiert. Wesentliche Flugführungsinformationen wie Höhe, Geschwindigkeit, Flugrichtung und Lage im Raum werden mit Hilfe des HMD ebenso in das Blickfeld des Piloten eingeblendet wie Informationen über mögliche Hindernisse, beispielsweise Strommasten.