Neustrelitz

Der Standort Neustrelitz des DLR

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  • Der DLR%2dStandort Neustrelitz

    Der DLR-Standort Neustrelitz

    Der DLR-Standort Neustrelitz

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    DLR-Standort Neustrelitz

    Luftansicht des DLR-Standorts Neustrelitz. Im Vordergrund sind die Antennen der Satellitenempfangseinrichtung zu sehen.

  • Antenne am DLR%2dStandort Neustrelitz

    Antenne am DLR-Standort Neustrelitz

    Mit einem aus vier Systemen bestehenden Antennennetzwerk verfügt der Standort über moderne Systeme, die den Anforderungen eines Echtzeitdatenzentrums für GMES und Galileo entsprechen.

  • Halo-Erscheinung in Neustrelitz

    Halo-Erscheinungen sind in unseren Breitengraden sehr selten. Sie entstehen durch die Lichtstreuung an Eiskristallen in der Atmosphäre. Die Aufnahme entstand 1998 am DLR-Standort Neustrelitz.

Der DLR-Standort Neustrelitz liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Berlin im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und beschäftigt annähernd 60 Wissenschaftler, Ingenieure und Angestellte. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Standort sind den Themenbereichen satellitengestützte Erdbeobachtung und Navigation zugeordnet und gliedern sich damit in die Europäischen Forschungsprogramme GMES und GALILEO ein.

Das Nationale Bodensegment ist eine Abteilung des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums und die Satellitenempfangseinrichtung für Nutzlastdaten von Fernerkundungs- und wissenschaftlichen Kleinsatelliten in Deutschland. Durch die zentrale Lage in Europa und der Einbindung in das ESA-Earthnet stellt die Einrichtung einen zentralen Knoten im internationalen Netzwerk der Empfangsstationen dar. Die dafür benötigte Infrastruktur wurde und wird ständig weiterentwickelt und entspricht heute den neuesten Anforderungen im Bodensegmentbereich. Die operationell verwendeten Technologien bei den Übertragungsverfahren, Empfangssystemen, im Datenmanagement, Archiven und Validierungs- und Testumgebungen (Testfeld DEMMIN, "Durable Environmental Multidisciplinary Monitoring Information Network") bilden die Grundlage für einen operationellen Multimissionsbetrieb. Mit einem aus vier Systemen bestehenden Antennennetzwerk und der notwendigen dateninformationstechnischen Infrastruktur für die Datenverarbeitung, Prozeßsteuerung, Archivierung und Datenverteilung verfügt der Standort über moderne Systeme, die den Anforderungen eines Echtzeitdatenzentrums für Copernicus und Galileo entsprechen. Mit dem Aufbau einer schnellen, automatischen Verarbeitungskette und dem Ausbau des Testfeldes DEMMIN zur saisonalen und permanenten Messung fernerkundungsrelevanter Umweltdaten, werden die Grundlagen zur Überprüfung und Verbesserung von Verfahren zur Verarbeitung von Erderkundungsdaten geschaffen, weiterentwickelt und somit die Kette vom Empfang bis zur Validation komplettiert.

Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Arbeitsgruppe "Mathematisch-physikalische Grundlagen" des Instituts für Methoden der Fernerkundung sind den Themenbereichen Streuung, Strahlungstransport und Retrieval zugeordnet. Die in diesem Kontext entwickelten Methoden und Verfahren dienen der Prozessorentwicklung und dems Prozessorbetriebes in Bezug auf Stabilität, Genauigkeit und Effektivität und der Simulation von Fernerkundungsszenarien.

Schwerpunkte des Standortes im Bereich der satellitengestützten Navigation sind auf die Entwicklung und Nutzung von Satellitennavigationssystemen wie GALILEO ausgerichtet. Zugeordnete Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden durch die Arbeitsgruppen "Nautische Systeme" und "Ionosphärische Effekte und Korrekturen" des Instituts für Kommunikation und Navigation umgesetzt. Wesentliche Aufgaben in diesem Kontext sind die experimentelle Validierung der Eigenschaften und der Leistungsfähigkeit von Globalen Navigationssatellitensystemen (GNSS) und die Entwicklung und Demonstration operationeller Verfahren zur Echtzeitbewertung des Ionosphärenzustandes und seines Einflusses auf satellitengestützte Funksysteme im Navigations- und Kommunikationsbereich. Beide Themen sind auf die Entwicklung von lokalen Ergänzungssystemen (Forschungshafen Rostock) und regionalen Diensten (Space Weather Apllication Center Ionosphere) ausgerichtet, die für hochpräzise und sicherheitskritische GNSS-Anwendungen notwendig sind.
 
Das Technologiemarketing des DLR unterhält in Neustrelitz eine Leitstelle für Technologietransfer. Diese fungiert als Ansprechpartner für Wirtschaftsunternehmen der Region und unterstützt diese bei der Planung und Umsetzung von innovativen unternehmerischen Vorhaben zur Entwicklung und Markteinführung von Produkten, Verfahren und Dienstleistungen unter Nutzung von Technologien aus Instituten des DLR. Das Technologiemarketing erschließt damit den Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern die gesamte technologische Kompetenz des DLR zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsposition.

Institute und Einrichtungen des Standortes:

Zuletzt geändert am:
19.11.2014 12:38:07 Uhr

Kontakte

 

Melanie-Konstanze Wiese
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Berlin und Neustrelitz

Tel.: +49 30 67055-639

Fax: +49 30 67055-102
Peter Georgino
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Leitung des Standortes

Tel.: +49 30 67055-541