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Bundeswirtschaftsminister Rösler zu Besuch beim DLR in Köln

Bundeswirtschaftsminister Rösler zu Besuch beim DLR in Köln

Dienstag, 29. Oktober 2013

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  • Bundeswirtschaftsminister Rösler besucht das DLR in Köln

    Bundeswirtschaftsminister Rösler besucht das DLR in Köln

    Der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner begrüßt den Bundesminister für Wirtschaft- und Technologie, Dr. Philipp Rösler, am DLR-Standort Köln.

  • In der Forschungsanlage :envihab.

    In der Forschungsanlage :envihab.

    Prof. Dr. Rupert Gerzer (rechts), Leiter des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin, erklärt die Möglichkeiten der neuen lebenswissenschaftlichen Forschungsanlage :envihab.

  • Am DLR%2dSonnenofen.

    Am DLR-Sonnenofen.

    Univ.-Prof. Dr.-Ing. Robert Pitz-Paal (mitte),
    Co-Direktor des DLR-Instituts für Solarforschung, erläutert die Funktionsweise des DLR-Sonnenofens.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat am 29. Oktober 2013 den Hauptsitz des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Köln besucht. Dort informierte sich der Minister zu den Themen Luft- und Raumfahrtmedizin sowie erneuerbare Energien. Er verschaffte sich einen Überblick über die neue lebenswissenschaftliche DLR-Forschungsanlage :envihab, wo auf 3500 Quadratmetern in acht Modulen der Mensch, seine Gesundheit und seine Leistungsfähigkeit im Mittelpunkt stehen. Zudem besichtigte er den DLR-Sonnenofen am Standort.

"Im DLR verfolgen wir das Ziel, die Ergebnisse unserer Grundlagenforschung möglichst breit in irdische Innovationen zu überführen", sagt der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner. "Im Bereich Luft- und Raumfahrtmedizin erforscht das DLR gleichzeitig, wie sich die Gesundheit und Leistungsfähigkeit des Menschen im gewöhnlichen Alltag erhalten lässt. Bei der Solarforschung steht für die DLR-Wissenschaftler im Mittelpunkt, wie die Energie der Sonne in verschiedenen Regionen der Erde genutzt werden kann."

:envihab – Forschung für die Leistungsfähigkeit des Menschen

Die Forschungsanlage :envihab wurde am 5. Juli 2013 an die Wissenschaft übergeben und ist eine Einrichtung des DLR-Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin. Die ebenerdige Anlage folgt in ihrem Aufbau einem Haus-in-Haus-Prinzip: In einem Segment steht eine Kurzarm-Humanzentrifuge bereit, um Schwerkrafteffekte beispielsweise auf das Herz-Kreislaufsystem sowie auf Muskeln und Knochen zu untersuchen. Daneben gibt es ein Schlaflabor, wo in Zukunft Langzeit-Bettruhestudien durchgeführt werden. Unter exakt kontrollierten Umweltbedingungen sind dort bis zu zwölf Probanden untergebracht. Zur Einrichtung gehört ebenso ein Gerät zur Positronen-Emissions- und zur Magnetresonanztomographie (MRT). Mit diesen Verfahren können die Wissenschaftler gleich vor Ort untersuchen, wo zum Beispiel der menschliche Körper Natrium einlagert, wie hoch Wasser- und Fettanteil sind oder auch wie der Körper durchblutet wird. Im Präventions- und Rehabilitationslabor untersuchen die Wissenschaftler das Herz-Kreislauf-System und den Bewegungsapparat des Menschen. Die Druckkammer des Labors schafft Bedingungen, die Höhen bis zu 5500 Metern Höhe simulieren. Zudem gibt es im :envihab ein Biologie- und Psychologielabor.

Energie aus dem Solarkraftwerk

Beim Rundgang im und um den Solarofen des DLR-Instituts für Solarforschung informierte sich Bundesminister Rösler zu den Perspektiven der Sonnenenergie neben der Photovoltaik. Unter anderem betreibt das Institut das solare Erprobungskraftwerk in Jülich. An der Anlage deren Spiegel alle im Zentrum auf einen Solarturm ausgerichtet sind, haben Forscher jüngst eine neue Receiver-Testanlage in Betrieb genommen. Ein Receiver oder auch Strahlungsempfänger ist die Stelle eines Solarkraftwerks, an dem die Sonnenstrahlung in Wärme umgewandelt wird. Im Kölner Sonnenofen zeigten die Energieforscher dem Minister, wieviel Energie in der Sonne steckt. Die Anlage kann das Sonnenlicht auf das 5000-fache konzentrieren. Dort werden neue Verfahren zur Sonnenenergie-Gewinnung, wie sie im Demonstrationskraftwerk Jülich Anwendung finden, erprobt.

Zuletzt geändert am:
29.10.2013 17:18:29 Uhr

Kontakte

 

Andreas Schütz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Pressesprecher

Tel.: +49 171 3126-466