Über Tom Uhlig
Thomas Uhlig hatte seinen Kindheitstraum, Astronaut zu werden, während seines Physikstudiums zunächst schon beinahe aus den Augen verloren: Er promovierte im Bereich des Nanokosmos und betrieb Elektronenmikroskopie an kleinsten magnetischen Teilchen. Nach einem Forschungsaufenthalt am Argonne National Laboratory holte ihn allerdings seine Leidenschaft für den Weltraum wieder ein.
2005 wechselte er ans Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, wo er zunächst als Planer, dann als Operations Coordinator und schließlich als Columbus-Flugdirektor arbeitete. Dabei war für ihn ein besonderes Highlight die Betreuung der 1E-Space-Shuttle-Mission als Flight Controller an der Konsole - näher konnte man dem Astronautenberuf kaum kommen! Er leitete zunächst das Trainingsteam am Columbus-Kontrollzentrum, das die neuen Kollegen an ihre Arbeit im Kontrollraum heranführt und zertifiziert, dann die Gruppe Geostationärer Satellitenbetrieb am Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC).
Nach einem Ausflug in die Funktionale Sicherheit, unter anderem bei BMW, ist er seit 2022 in der Geschäftsfeldentwicklung des Deutschen Raumfahrtkontrollzentrums aktiv: Als Projektleiter für LUNA und als Teil des GSOC-Gateway-Teams ist für ihn der Mond als astronautisches Zukunftsziel gesetzt – und hierüber bloggt er auch für das GSOC.