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Technologien im DLR
Automatisierte Prozesskette CATENA
Die Satellitendaten werden mit Hilfe der Prozesskette CATENA automatisch zu kundenspezifischen Informationsprodukten veredelt. CATENA ermöglicht die Generierung von bodenorientierten Informationen(z. B. Bodenkarte Erosionsgefährdung), vegetationsorientierten Informationen(z. B. Ertragsprognose,)technologischen Informationen (z. B. technologische Produktionskarten)und agrarmeteorologischen Informationen(z. B. Boden- und Lufttemperatur). Zudem können bewirtschaftungsorientierte Informationen(z. B. Parameter zum Nachweis nachhaltigen Bewirtschaftens) und umweltrelevante Informationen für den Umwelt- und Landschaftsschutz abgeleitet werden.
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Fahrerloses Transportsystem mit Brennstoffzelle
Das autarke und selbstgesteuerte "Fahrerlose Transport System (FTS)" ist mit einem Niedervolt-Brennstoffzellensystem ausgestattet und für ein Lastgewicht bis zu 500 Kilogramm ausgelegt. Die Energieversorgung basiert auf einem Hybridsystem, bestehend aus einem Akkumulatorsatz für Betriebsstart, Beschleunigungsvorgänge mit hohem Leistungsbedarf und Bremsenergie-Rückgewinnung und dem Brennstoffzellensystem PEFC (Polymer Electrolyte Membrane Fuel Cell) für den Wasserstoff-Luft-Betrieb. Es erreicht eine Nennleistung von 0,5 Kilowatt und hat einen Eigenenergiebedarf von 50 bis 75 Watt.
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2Indicate - Visualisierung von technischen Prozessen
2Indicate ist eine intelligente, flexible Lösung zur nutzerspezifischen Generierung von Display-Anzeigen. Es findet Einsatz in den Bereichen Luftfahrt, Automotive, Bahn, Schiffsbau und Kraftwerkstechnologie. Für alle Branchen, die stetig technische Prozesse visualisieren müssen, stellt die Software ein schnelles, unkompliziertes, kostengünstiges und plattformunabhängiges Werkzeug dar.
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Virtuelles Labor - Weiterverwendung wissenschaftlicher Software
Wissenschaftler sind oftmals auf anwendungsspezifische Software angewiesen, die meist eigens entwickelt werden muss. Ein erheblicher Teil der wissenschaftlichen Aktivitäten mündet damit in die Entwicklung fachspezifischer Software. Diese kann bisher nur unter hohem zeitlichen und damit auch kostenintensivem Aufwand für weitere potenzielle Anwender nutzbar gemacht werden.
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Emergency Kit - Notruf- und Ortungsgerät
Mit dem Emergency Kit lösen Risikopatienten in akuter Lebensgefahr automatisch oder manuell einen Notruf aus. Die Ortung erfolgt ebenfalls automatisch via GPS. Gleichzeitig kann das tragbare Kommunikations- und Notrufgerät mit integriertem GPS-Modul auch als Mobiltelefon genutzt werden. Wegen der leichten Handhabung, sowie der lauten und verständlichen Sprachangaben,ist das Gerät besonders für ältere und für blinde Personen geeignet.
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Werkstoffe und Strukturen
Extreme Anforderungen in der Luft- und Raumfahrttechnik führten zur Entwicklung von Werkstoffen mit einzigartigen Eigenschaften. Beispielhaft hierfür sind faserkeramische Werkstoffe, die ursprünglich zur Herstellung von Hitzeschildern von Wiedereintrittskörpern entwickelt wurden. Ein Werkstoff, der die Hitzebeständigkeit von Keramiken mit dem geringem Gewicht und der außergewöhnlichen Festigkeit von Faserverbundwerkstoffen verbindet. Die von dem DLR entwickelten Faserkeramiken aus C/C-SiC weisen darüber hinaus ausgesprochen günstige Reibbeiwerte auf. Damit werden sie zum idealen Werkstoffen für eine neue Generation von Leichtbaubremsen.
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Robotik und Mechatronik
DLR Technik läßt Roboter schneller und präziser arbeiten. Hierfür sorgen Programme zur optimalen Steuerung der Bewegungsabläufe und speziell für Roboter entwickelte Sensoren zur Messung der Kräfte und Momente bei Montagevorgängen. Ein deutscher Automobilhersteller konnte so die Geschwindigkeit seiner Montageroboter um 30 % erhöhen und die Gesamttaktzeit der Fertigungslinie um 10 % verkürzen.
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Netzwerk zur solaren Wassereinigung
Die solare photokatalytische Wasserreinigung säubert Abwässer von allen organischen und bestimmten anorganischen Verunreinigungen, bzw. baut diese soweit ab, dass herkömmliche Verfahren zur Weiterbehandlung eingesetzt werden können. Kernstück der Anlage ist ein neuartiger, effizienter Solarreceiver aus kleinsten Glaskapillaren. Geringe Abwasserbehandlungskosten bei gleichzeitig hoher Reinigungsqualität sind die herausragenden Vorteile des neuen Verfahrens. Das DLR bildet zusammen mit den Entwicklungspartnern Hirschmann-Laborgeräte GmbH und KACO new energy GmbH ein Netzwerk, das zukünftig die Komponentenlieferung, die Systemsteuerung sowie die dazugehörige Beratungsleistung zur Errichtung solarer Abwasserreinigungsanlagen sicherstellen will."
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Meß- und Prüftechnik
Das DLR hat ein breites Spektrum innovativer Meß- und Prüftechniken entwickelt, die sich auf den unterschiedlichsten wissenschaftlichen und technischen Feldern einsetzen lassen. Sie ermöglichen die Messung physikalischer oder technischer Größen, die klassischen Verfahren häufig unzugänglich sind und bilden so die Grundlage für eine technische oder wissenschaftliche Weiterentwicklung. Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz der Laserdiagnostik bei Verbrennungsprozessen. Es handelt sich um laserspektroskopische Verfahren, mit denen sich die Temperatur- oder Teilchenverteilung in turbulenten, reaktiven Strömungen messen läßt. Die Erfassung dieser Daten stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Verbesserung der Effizienz und Umweltverträglichkeit von Otto- oder Dieselmotoren dar.
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Strömungsmechanik und Aerodynamik
Aerodynamik und Strömungsmechanik zählen zu den klassischen Forschungsgebieten des DLR. Das Know how des DLR auf diesen Feldern kommt allerdings nicht nur der Entwicklung neuer Luft- und Raumfahrtzeuge zu gute, sondern führt auch zur Verbesserung "irdischer" Produkte. Beispielsweise konnte die Geometrie eines Lüfters soweit optimiert werden, das die Lärmentwicklung bei gleichem Saugvermögen auf die Hälfte reduziert wurde. Bei einem Wettbewerb verschiedener Lüfterfirmen entschied sich ein deutscher Automobilhersteller daher für den Entwurf des DLR. Für die Zulieferfirma bedeutete diese Entscheidung die Sicherung von 1500 Arbeitsplätzen.
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Hochfrequenz- und Lasertechnik
Forschungen des DLR auf dem Gebiet der Hochfrequenz- und Lasertechnik haben in der Fernerkundung und Fertigungstechnik zu neuen Instrumenten und Werkzeugen geführt. Beispielhaft hierfür ist ein diffusionsgekühlter Kohlendioxidlaser, der durch eine Hochfrequenzentladung angeregt wird. Dieser Hochleistungslaser benötigt keinen Gaskreislauf zur Kühlung des Gases und ist daher erheblich kompakter als konventionelle Laser. Seine hohe Strahlqualität ermöglicht eine ausgezeichnete Fokussierung des Laserstrahls und macht den Laser zur perfekten Werkzeugmaschine beim Schneiden und Schweißen von Blechen. Der Laser wurde in Kooperation mit einem führenden Anbieter von Lasersystemen entwickelt und wird von diesem vertrieben.
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Telematik und Telemedizin
Die Forschungen des DLR auf dem Gebiet der Telemedizin eröffnen ungeahnte Möglichkeiten in der minimalinvasiven Chirurgie. Der Chirurg der Zukunft wird beispielsweise Herzklappenoperationen von einem Arbeitsplatz aus vornehmen, der ihm ein dreidimensionales Bild des Herzens vermittelt und mit einem kraftreflektierenden Joystick versehen ist. Mit Hilfe dieses Systems kann der Chirurg die geplante Operation zunächst an einem virtuellen Modell des Organs simulieren. Anschließend wird die eigentliche Operation mit Hilfe miniaturisierter "Roboter-Skalpelle" und "Roboter-Chirurgiezangen" durchgeführt. Die so geführten Instrumente sind wesentlich exakter und ruhiger als die eines menschlichen Operateurs: die Robotersteuerung kennt kein Zittern!
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Umwelttechnik
Forschungen auf dem Gebiet umweltgerechter Energietechnik gehören zu einem Schwerpunkt der Arbeiten des DLR. Ihre Ergebnisse kommen nicht nur der Luft- und Raumfahrt zugute, sondern bilden auch die Grundlage für eine neue Generation von Fahrzeugantrieben. Beispielsweise wird bei der DLR intensiv an der Entwicklung von Membranbrennstoff-Zellen gearbeitet. Besonders Niedertemperaturbrennstoffzellen ermöglichen effiziente und emissionsarme Antriebe von Kraftfahrzeugen. Die größten Probleme liegen hierbei in der Reduzierung der Herstellkosten und der Erhöhung der Lebensdauer. Ihre Lösung erfordert ein interdisziplinäres Zusammenwirken von Thermodynamik, Elektrochemie, Verfahrenstechnik und Werkstoffwissenschaften – Gebiete, die zu den Kernkompetenzen des DLR zählen.
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