Der Prototypenbau umfasst folgende Aufgabengebiete:
Das Institut hat im Jahr 2004 einen Demonstrator- und Prototypen-Fahrzeugpark mit zwei straßen-zugelassenen Elektro-Leichtbaufahrzeugen und drei Kleinfahrzeugen. Die beiden Leichtbaufahrzeuge sind Weiterentwicklungen und Umbauten der ehemaligen zweisitzigen Hotzenblitz-Elektrofahrzeugbaureihe. Ein Fahrzeug wird für den Test neuer Antriebskomponenten mit einem Batteriesatz genutzt. Das andere Fahrzeug wird aktuell im Rahmen des HyLite-Projektes zu einem Brennstoffzellen-Versuchsfahrzeug umgerüstet. Die drei Kleinfahrzeuge sind Demonstrationsfahrzeuge für den Betrieb und die Visualisierung von drei unterschiedlichen Energieversorgungskonzepten auf der Basis von luftgekühlten Wasserstoff-Luft-PEFC-Systemen:
Für alle Aufgaben, die aus Konzeption, Aufbau, Wartung und Reparatur der Fahrzeuge und ihrer Komponenten entstehen, wird im Bereich Prototypenbau die notwendige Werkstattausrüstung und das Fachpersonal bereitgestellt und den Erfordernissen kontinuierlich angepasst.
Diese Bild zeigt das drei-dimensionale CAD-Konzept eines kleinen luftgekühlten 0,4 kW Brennstoffzellensystems, das auf der Basis einer eigenen Fahrzeugvermessung erstellt wurde. Im Bild ist zwar das zugrunde gelegte Fahrzeug nicht dargestellt, aber die Komponentenzusammenstellung und Leitungsführung lässt deutlich erkennen, dass das System in vorgegebene Einbauräume eingepasst werden musste. Für jedes Fahrzeug kann nach genauer eigener Vermessung oder mit CAD-Daten, die zur Verfügung gestellt werden, aus dem verfahrens- und elektrotechnischen Konzept des Brennstoffzellensystems ein individuell angepasstes CAD-Modell erstellt werden. Dazu wird kontinuierlich eine CAD-Datenbank geeigneter Systemkomponenten weiterentwickelt und gepflegt.
Im Bild ist die drei-dimensionale Ansicht eines druckbeaufschlagten Luft-Wasser-Trennbehälters für ein 20 kW Brennstoffzellensystem gezeigt. Der Behälter wurde für ein vorgegebenen sehr beengten Einbauraum und einen Betrieb mit maximal 3 bar innerem Überdruck ausgelegt.
Der B-Säulenknoten in einer Metal- Faserkunststoffverbund (FVK) Hybridstruktur ermöglicht es, eine große Energie auf kleinem Weg zu absorbieren. Kernstück dieser Kontenstruktur ist der eigentliche Crash-Cone . Durch einen Triggermechanismus wird das kontrollierte Versagen des Bauteils erreicht.