Presse-Informationen
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Presse-Informationen - Sicherheit

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Alle Jahrgänge

Weltraumtechnik zum Nutzen für die Erde: DLR auf UN-Workshop

29. September 2014

Vom 26. bis 28. September 2014 fand im Vorfeld des diesjährigen International Astronautical Congress (IAC) in Toronto, Kanada, nunmehr zum 24. Mal der Workshop "Space Technology for Socio-Economic Benefits" statt. Der Workshop ist eine gemeinsame Veranstaltung der Vereinten Nationen (UN) sowie der International Astronautical Federation (IAF) und beschäftigte sich in diesem Jahr mit der Frage, wie Weltraumtechnologien zur Lösung drängender menschlicher Herausforderungen etwa in den Bereichen Gesundheit und Umweltschutz beitragen können. Schwerpunkte bildeten Entwicklungsländer sowie die Weltmeere mit ihrem globalen Schiffsverkehr.

Funksystem der Zukunft: Messungen für besseren Datenaustausch im Schiffsverkehr

20. März 2014

Der Sprech- und Datenfunk im Mittelwellen- bis Ultrakurzwellen Bereich ist das Rückgrat der Kommunikation zur See – er verbindet Schiffe untereinander und mit dem Hafen. Doch die Datenmenge wächst und leistungsstärkere, also breitbandigere, Funksysteme werden benötigt. Eine technologische Weiterentwicklung der Kommunikation ist zudem für die maritime Sicherheit relevant. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersucht hierfür die Ausbreitung von Funkwelle zur See. Dies schafft die Grundlage für die Entwicklung neuer Systeme, die sichere Übertragungen mit hohen Datenraten ermöglichen. Bis zum 21. März 2014 führen DLR-Wissenschaftler dazu Messungen auf der Ostsee und im Hafengebiet Warnemünde, Rostock durch.

Eine Kometenlandung, ein Deutscher im All und alternative Kraftstoffe im Luftverkehr

23. Januar 2014

Das Leben auf der Erde zu verbessern, ist der wichtigste Antrieb der Forscherinnen und Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Sie arbeiten unter anderem daran, dass Flugzeuge in Zukunft weniger Lärm verursachen und durch alternative Kraftstoffe sowie effizientere Turbinen weniger Schadstoffe ausstoßen. DLR-Forscher verbessern nicht nur die Mobilität in der Luft sondern auch am Boden, so dass wir, zum Beispiel mit Elektrofahrzeugen, schnell und umweltschonend ans Ziel kommen. Auch der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst, der im Mai 2014 für sechs Monate zur ISS aufbricht, wird mit zahlreichen Experimenten zum Beispiel in der Biologie und Medizin einen Beitrag für ein besseres Leben auf der Erde leisten. Dies drückt auch der Name der Mission von Alexander Gerst aus: "Blue Dot". Wie ein blauer verletzlicher Punkt sieht die Erde aus, wenn man sie aus großer Entfernung aus dem Weltall betrachtet. Ganz aus den Tiefen des Alls wird die ESA-Kometensonde Rosetta im Jahr 2014 neue Erkenntnisse zur Erde schicken. Die europäische Raumsonde erreicht nach einer Flugzeit von zehn Jahren ihr Ziel, den Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Höhepunkt der Mission: Der unter der Leitung des DLR entwickelte Lander Philae wird im November auf dem Kometen aufsetzen.

Alert4All: Warnsystem für die Bevölkerung in Krisenfällen

15. Oktober 2013

Obwohl der Katastrophenschutz in den europäischen Staaten unterschiedlich organisiert ist, machen Naturkatastrophen und andere Krisenfälle nicht vor Verwaltungsgrenzen halt. Doch wie können die Betroffenen schnell, effektiv und übergreifend informiert werden? Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben dafür ein einzigartiges Alarmierungssystem für die Bevölkerung entwickelt. "Alert4All" (Alarm für alle) entstand in Zusammenarbeit mit elf europäischen Partnern sowie "Euralarm" einem Netzwerk europäischer Sicherheitsindustrien. Behörden sowie Einrichtungen können europaweit miteinander vernetzt und Bürger unterwegs, im Büro oder Zuhause über verschiedene Kommunikationswege einheitlich alarmiert werden. Am 15. Oktober 2013 wurde das Alert4All-System im Testbetrieb erfolgreich demonstriert.

Mehr als 30.000 Besucher beim Tag der Luft- und Raumfahrt des DLR

22. September 2013

Gut 30.000 Besucher strömten am 22. September 2013 zum "Tag der Luft- und Raumfahrt" auf das Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln-Porz. An diesem Tag präsentierten das DLR und die Europäische Weltraumorganisation ESA gemeinsam mit ihren Partnern Forschungsprojekte aus Luft- und Raumfahrt, Energie und Verkehr sowie Sicherheit. Bei mildem Spätsommerwetter besichtigten die Besucher die DLR-Forschungsflieger, bestaunten das neue europäische Transportflugzeug den Airbus A400M im Überflug und ließen sich von Wissenschaftlern Windkanäle, einen Brennkammerprüfstand sowie das Schwesterlabor der ISS :envihab erklären.

Radaraufnahme

Roskosmos unterzeichnet Beteiligung an der "International Charter Space and Major Disasters"

28. August 2013

Auf dem Luft- und Raumfahrtsalon MAKS Moskau hat die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos am 28. August 2013 im feierlichen Rahmen eine Erklärung über den Beitritt zur "International Charter Space and Major Disasters" unterzeichnet. Die Charta setzt den Rahmen für ein internationales Netzwerk aus nunmehr 15 Raumfahrtagenturen, die weltweit im Fall von großen Katastrophen kurzfristig Satellitenaufnahmen der Unglücksregionen zur Verfügung stellen. Der Vorsitz der Charta liegt derzeit beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Für den Krisenfall: transportable Bodenstation zur Datenübertragung

28. August 2013

Ob Naturkatastrophe oder humanitärer Krisenfall – Hilfseinsatzkräfte vor Ort benötigen schnellstmöglich aktuelle Lageinformationen, in Form von Luftbild- oder Satellitenaufnahmen. Doch gerade in Krisenregionen fehlen wichtige Infrastrukturen – Stromversorgung, Telekommunikation, Verkehrswege. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat jetzt erfolgreich ein System zur autonomen Datenübertragung getestet: Die mobile Bodenstation TOGS (Transportable Optical Ground Station) kann an einem beliebigen Ort auf der Erde aufgebaut werden und empfängt in Echtzeit hochauflösende Bilder, die von einem Flugzeug oder Satelliten über eine Laserverbindung übertragen werden. So können sich Einsatzkräfte in Katastrophengebieten jederzeit einen Überblick über die aktuelle Lage verschaffen.

Deutsche Bucht

Satellitenblick auf die Ozeane

20. August 2013

Die Bewegung von Eisschollen, unruhiger Wellengang, gefährliche Strömungen, Ölteppiche, die sich ausbreiten, oder auch die Position von Schiffen - aus dem All haben Satelliten den besten Blick auf die Ozeane. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) werten daher Radaraufnahmen aus oder empfangen mit Satelliten Schiffssignale. Die Forschungsarbeiten des Instituts für Methodik der Fernerkundung und des Instituts für Raumfahrtsysteme bündelt das DLR jetzt mit der Forschungsstelle Maritime Sicherheit in Bremen. Weitere Forschungsstellen zur Sicherheit auf den Meeren hat das DLR in Braunschweig, Neustrelitz und Oberpfaffenhofen eingerichtet.

DLR-Luftbilder zeigen Ausmaß der Überflutungen

6. Juni 2013

In einem vierstündigen Marathonflug hat das Forschungsflugzeug Do 228-212 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Luftbilder des Donauhochwassers in Bayern sowie der Elbe-, Saale- und Muldefluten in Sachsen und Sachsen-Anhalt aufgenommen. Das Flugzeug startete vom DLR-Standort Oberpfaffenhofen bei München. Es trug ein spezielles Kamerasystem für Luftaufnahmen in Katastrophengebieten an Bord, das im Projekt VABENE (Verkehrsmanagement bei Großereignissen und Katastrophen) entwickelt wurde. Die jetzt vorliegenden Bilder zeigen Details der Flutkatastrophe in einer Auflösung von 24 mal 24 Zentimetern pro Pixel. Aufbereitet und zur Verfügung gestellt werden die Daten durch das Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) im Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD).

2013 - internationale Kooperationen und vielfältige Forschungsprojekte

24. Januar 2013

Mit dem Wissen für morgen gestaltet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt schon heute die Zukunft unserer Gesellschaft. Mit seiner Forschung ist das DLR ein weltweit anerkannter Partner. 2013 wird das DLR seine internationale Vernetzung weiter ausbauen mit neuen Kooperationen zu Forschungseinrichtungen und Universitäten. Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist auch die Übernahme der Vorsitzes des ESA-Rates und die Leitung der "International Charter Space and Major Desasters" im aktuell laufenden Jahr.

DLR auf der Security Messe in Essen 2012

24. September 2012

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist vom 25. bis 28. September 2012 auf der weltgrößten Security Messe in Essen vertreten. Die Sicherheitsforschung des DLR präsentiert sich in der "Security Research Area" (Halle 8) mit Forschungsergebnissen zum Terror-, Umwelt- und Katastrophenschutz sowie mit Messgeräten der elektronischen Sicherheitstechnik.

Raumfahrt-Kongress in Stockholm: Schwedens König zu Gast beim DLR

12. Juni 2012

Unter dem Motto "For the benefit of our world" (Zum Nutzen für unsere Welt) hat in Stockholm die internationale Raumfahrt-Fachkonferenz "SpaceOps 2012" begonnen. Bis zum 15. Juni 2012 diskutieren rund 650 Fachleute aus nahezu allen Raumfahrtnationen über den neuesten Stand von Forschung und Entwicklung im Bereich des Raumfahrtbetriebs. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die schwedische Weltraumorganisation SSC sind Co-Veranstalter.

Verbesserung der maritimen Sicherheit

29. Mai 2012

Rund 95 Prozent des Ferngüterverkehrs im Welthandel werden über den Schiffsverkehr abgewickelt. Das Wachstum der Branche birgt jedoch auch Risiken: Die Gewässer sind immer stärker befahren, zudem gefährdet moderne Piraterie in einigen Gegenden der Welt den Seehandel. Damit die Sicherheit verbessert wird, forscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit seinen Partnern im Vorhaben "Forschung und Entwicklung für die Maritime Sicherheit und entsprechende Echtzeitdienste". Dabei bringt es seine Kompetenzen aus den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehrsforschung ein. Basierend auf einem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags soll das Vorhaben von zwei Bundesministerien und vier Bundesländern mit 70 Millionen Euro bis 2021 gefördert werden.

Katastrophenhilfe auf Zypern: DLR-Wissenschaftler erkunden mit unbemannten Luftfahrzeugen beschädigtes Kraftwerk

4. August 2011

Am 11. Juli 2011 explodierten in einem Marinestützpunkt auf der Insel Zypern 98 Munitionscontainer. Im Rahmen einer europäischen Hilfsaktion flogen am 22. Juli drei Mitarbeiter des DLR zur Erkundung der Lage in dem einsturzgefährdeten Kraftwerks mit UAVs nach Zypern.

Das DLR 2011 - Forschung hat hohen Stellenwert

26. Januar 2011

Die für das Jahr 2011 geplanten Missionen und Projekte des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigen den hohen Stellenwert der Forschung in Deutschland auf den Gebieten der Luft- und Raumfahrt, der Energie, des Verkehrs und der Sicherheit.