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Presse-Informationen - Raumfahrt

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20 Minuten Ewigkeit: Grundschüler "telefonieren" mit Alex Gerst auf der ISS

23. Oktober 2014

20 Minuten. 20 Minuten mit Alexander Gerst - dem deutschen ESA-Astronauten, der am 28. Mai zur Internationalen Raumstation ISS geflogen ist und am 10. November mit einer russischen Sojus-Raumkapsel wieder zur Erde zurückkehren soll. Die Aufregung und Vorfreude ist groß bei den Grundschülern der Klasse 4b aus dem bayerischen Alling. 20 Minuten lang - von 14.25 bis 14.45 Uhr - durften die 20 Jungen und Mädchen am 23. Oktober 2014 vom Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum beim DLR in Oberpfaffenhofen aus Alexander Gerst ihre persönlichen Fragen stellen.

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Gasströme und Staubfahnen auf Churyumov-Gerasimenko

23. Oktober 2014

Der Komet Churyumov-Gerasimenko hat die Wissenschaftler nicht nur mit seiner ungewöhnlichen Form überrascht, sondern ist nun auch schon recht aktiv geworden. "Es gibt kräftig etwas zu sehen - und das fast über den gesamten beleuchteten Kometenkörper hinweg", sagt Dr. Ekkehard Kührt, wissenschaftlicher Leiter für die Rosetta-Mission im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Dabei sind wir noch mehr als 450 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt." Aufnahmen der OSIRIS-Kamera zeigen deutlich, dass die Aktivität in den letzten Wochen zugenommen hat: Gasströme reißen dabei mit hohen Geschwindigkeiten Staubteilchen mit sich ins All. Um die sogenannten "Jets" am pechschwarzen Kometen sichtbar zu machen, mussten die Wissenschaftler die Aufnahmen drastisch überbelichten.

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Gesucht: Ein Name für Landeplatz J auf Komet Churyumov-Gerasimenko

16. Oktober 2014

Als noch zehn mögliche Landestellen für die erste Landung überhaupt auf einem Kometen im Rennen waren, reichten schlichtweg die ersten zehn Buchstaben des Alphabets. Nun steht allerdings fest, wo Lander Philae nach seiner Abkopplung von der ESA-Sonde Rosetta am 12. November 2014 auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufsetzen wird - auf Landeplatz J. Und "J" ist kein besonders schöner Name. Deshalb rufen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die französische Raumfahrtagentur CNES, die italienische Raumfahrtagentur ASI und die ESA mit einem Wettbewerb dazu auf, einen Namen für Landestelle J vorzuschlagen. Bis einschließlich 22. Oktober 2014 können Vorschläge online eingereicht werden. Der Gewinner und der ausgewählte Name für die Landstelle werden am 3. November 2014 bekanntgegeben.

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Landeplatz für Lander Philae bestätigt

15. Oktober 2014

Nun steht es fest: Nach weiteren detaillierten Untersuchungen ist der im September ausgewählte Landeplatz J auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko bestätigt worden. Das Team im Lander-Kontrollraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) kann sich somit definitiv auf die Landung auf dem Kopf des entenförmigen Kometen vorbereiten. „Der Landeplatz hat ausreichend Sonne und relativ flaches Gelände“, sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Einfach wird die Aufgabe dennoch nicht – bisher kennen die Wissenschaftler beispielsweise nicht die Bodenbeschaffenheit. „Die Landung ist eine große Herausforderung.“ Am 12. November 2014 um 9.35 Uhr soll der Lander von der Rosetta-Sonde getrennt werden und rund sieben Stunden später auf dem Kometen aufsetzen. Gesteuert und überwacht wird die erste Landung überhaupt auf einem Kometen aus dem Lander Control Center des DLR in Köln.

TanDEM-X: Beginn der wissenschaftlichen Missionsphase

10. Oktober 2014

Nach vier Jahren erfolgreicher Datenakquisition für die neue globale Topographie der Erde beginnt die Science Phase: Seit Juni 2007 kreist der Radarsatellit TerraSAR-X um die Erde, im Juni 2010 folgte ihm sein Zwilling TanDEM-X ins All. Seit knapp vier Jahren wurden beide Satelliten beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im engen Formationsflug betrieben. Die Satelliten nahmen dabei Daten für die neue globale Topographie der Erde auf.

BEXUS 18/19: Wenn die Ballongondel zum Kleinsatelliten wird

9. Oktober 2014

Am 8. Oktober 2014 startete um 19.56 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) der Forschungsballon BEXUS 19 vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange zu seinem Nachtflug. Wenige Tage später soll ein weiterer BEXUS-Ballon folgen. An Bord der beiden Ballongondeln schicken Studententeams aus Deutschland, Schweden, Italien und Spanien neun spannende Experimente in Richtung Stratosphäre, von denen diesmal fünf aus deutschen Ideenschmieden stammen.

Alexander Gerst's "Marathonlauf" im All

7. Oktober 2014

Wenn sich am 7. Oktober 2014 um 14.10 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) die Luke am amerikanischen Quest-Modul der Internationalen Raumstation ISS öffnet, beginnt für den deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst die wohl herausforderndste Aufgabe seines sechsmonatigen Aufenthaltes im All: Der 38 Jahre alte Geophysiker aus Künzelsau wird - zusammen mit seinem amerikanischen NASA-Kollegen Reid Wiseman - zu einem Außenbordeinsatz (EVA - Extra Vehicular Activity) starten und die ISS für fast sieben Stunden verlassen.

Weltraumausstellung Outer Space in Bonn eröffnet

Weltraumausstellung "Outer Space" in Bonn eröffnet

2. Oktober 2014

Was haben die Rocky Horror Picture Show, Alexander Gerst, der Kometenlander Philae und das Schwarze Loch gemeinsam? Sie alle sind Teil der interdisziplinären Weltraum-Ausstellung "Outer Space" in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist Kooperationspartner.

Schüler starten selbstgebaute Mini-Satelliten

1. Oktober 2014

Der Countdown hat begonnen. Sieben Monate lang haben 52 Schülerinnen und Schüler aus acht Bundesländern Miniatur-Satelliten entwickelt. Der erstmals in Deutschland ausgeschriebene CanSat-Wettbewerb (englisch für Dosen-Satellit) wird vom 6. bis 10. Oktober in Bremen ausgetragen. Dabei erhalten die zehn teilnehmenden Teams mit Hilfe des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die außergewöhnliche Möglichkeit, einen selbst entwickelten voll funktionsfähigen Mini-Satelliten in der Größe einer Getränkedose in den „Weltraum“ zu schicken. Wie bei einer echten Raumfahrtmission sollen die Forschungssatelliten im Kleinformat mit einer Rakete auf eine Höhe von 1000 Meter gebracht und aktiviert werden. Während der Fallphase müssen sie ihre Funktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Das Siegerteam nimmt anschließend als amtierender deutscher Meister am europäischen Wettbewerb teil. Pressevertreter sind zu den einzelnen Aktionen, insbesondere dem Raketenstart am 8. Oktober, herzlich eingeladen.

Außerirdische Freunde und ein Aufzug im All

1. Oktober 2014

Für die Fünftklässler aus Hückelhoven steht fest: Im Jahr 2114 geht Lernen viel leichter. Computerhelm auf und in Sekundenschnelle ist man ein Mathegenie, kein ewiges Aufgabenlösen im Klassenraum mehr. Für den Platzmangel in Raumschiffen fanden Schülerinnen und Schüler aus Bonn eine Lösung: den Schwarzlochgenerator.

Weltraumtechnik zum Nutzen für die Erde: DLR auf UN-Workshop

29. September 2014

Vom 26. bis 28. September 2014 fand im Vorfeld des diesjährigen International Astronautical Congress (IAC) in Toronto, Kanada, nunmehr zum 24. Mal der Workshop "Space Technology for Socio-Economic Benefits" statt. Der Workshop ist eine gemeinsame Veranstaltung der Vereinten Nationen (UN) sowie der International Astronautical Federation (IAF) und beschäftigte sich in diesem Jahr mit der Frage, wie Weltraumtechnologien zur Lösung drängender menschlicher Herausforderungen etwa in den Bereichen Gesundheit und Umweltschutz beitragen können. Schwerpunkte bildeten Entwicklungsländer sowie die Weltmeere mit ihrem globalen Schiffsverkehr.

Neue Klimastudie belegt Umwelt-Bemühungen in Ostasien

29. September 2014

Die Anstrengungen beim Umweltschutz im ostasiatischen Raum geben leichten Anlass zur Hoffnung: Während die Emissionen des Treibhausgases Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Region weiterhin stark zunehmen, hat sich der Ausstoß von giftigen Stickoxidgasen im Vergleich dazu weniger stark erhöht. Dies belegt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Instituts für Umweltphysik (IUP) der Universität Bremen, die am 28. September 2014 in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht wurde.

Fahrplan für Kometenlandung am 12. November 2014: Philaes Abstieg auf Churyumov-Gerasimenko

26. September 2014

Mitte September wurde der Landeplatz "J" auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko ausgewählt. Nun gibt es zum Abstieg des Kometenlanders Philae einen genauen Fahrplan. Der Lander der ESA-Raumsonde Rosetta soll am 12. November 2014 um 9:35 Uhr morgens rund 22,5 Kilometer entfernt vom Kometenzentrum abdocken und rund sieben Stunden später auf dem Kometen aufsetzen. Die Steuerung der Landung erfolgt vom Lander-Kontrollzentrums (LCC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. Etwa 17 Uhr [MEZ] wird eine erste Bestätigung der Landung erwartet.

Radar-Fernerkundung: Forschung für Landwirtschaft und Klima

19. September 2014

Das Erntejahr 2014 nähert sich dem Ende und in ganz Deutschland zeichnen sich für Weizen, Mais & Co. insgesamt gute Erträge ab. Standortabhängig zeigen sich jedoch extreme Unterschiede. Für optimalen Anbau ist es daher wichtig, den Zustand des Bodens und der Pflanze stets zu kennen. Radaraufnahmen sind besonders gut geeignet, flächendeckende Beobachtungen durchzuführen – per Flugzeug oder per Satellit.

Lander Philae: Sonniger Landeplatz auf dem Kometenkopf

Lander Philae: Sonniger Landeplatz auf dem Kometenkopf

15. September 2014

Wenn Lander Philae voraussichtlich am 11. November 2014 auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufsetzen wird, erwartet ihn ein Landeplatz mit einer abwechslungsreichen, aber nicht zu sehr zerklüfteten Landschaft mit einer guten Beleuchtung durch die Sonne und kaum steilen Hängen. In einem zweitägigen Auswahlverfahren hat sich das Landerteam unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun unter fünf möglichen Kandidaten für den Landeplatz J entschieden. Die Region auf dem Kopf des zweiteiligen Kometen machte nach sorgfältiger Auswertung aller verfügbaren Daten letztendlich das Rennen. "Wie wir auf aktuellen Nahaufnahmen sehen, ist der Komet Churyumov-Gerasimenko eine schöne und zugleich sehr extreme Welt – er ist wissenschaftlich spannend, hat aber eine Form, die für die Landung eine große Herausforderung darstellt", sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Stephan Ulamec, Projektleiter für Lander Philae. „Keiner unserer fünf Kandidaten hat daher zu 100 Prozent alle Kriterien erfüllt, aber Landplatz J ist eindeutig die beste Lösung.“

Alexander Gerst

Fliegendes Klassenzimmer in der Schwerelosigkeit

11. September 2014

Nach 100 Tagen im All ist der Schwebezustand für ESA-Astronaut Alexander Gerst schon Normalität geworden. Allerdings: In der Welt der Schwerelosigkeit laufen selbst einfache Experimente anders ab als auf der Erde. Papierflieger bleiben in der Internationalen Raumstation ISS nach ihrem Flug scheinbar müde in der Luft hängen, Luftblasen im Wasser bleiben viel länger stabil als auf der Erde, und ein rotierender Kreisel zeigt deutlich, wie die Raumstation auf ihrer Bahn um die Erde fällt. "Flying Classroom" nennt sich die Experiment-Reihe, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Team mit der ESA entwickelt hat. "Diese Experimente sind ganz dicht an dem, was jeder auf der Erde wiederholen kann - nur mit einem ganz anderen Ergebnis als in der Schwerelosigkeit", sagt Projektleiter Dr. Matthias Sperl vom DLR.

Lucie Poulet

Rückkehr von der virtuellen Mars-Mission

10. September 2014

Vier Monate lang hat Lucie Poulet vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf dem Mars gelebt, hat im Raumanzug den Roten Planeten erkundet und im Inneren der kuppelförmigen Marsstation Gemüse gezüchtet. Allerdings: Dabei entfernte sie sich keinen Zentimeter von ihrem Heimatplaneten Erde, denn das Habit steht auf Hawaii am nördlichen Hang des Mauna Loa. "Auch wenn man beim Blick aus dem Fenster auf eine irdische Vulkanlandschaft gesehen hat - es hat sich oft so angefühlt, als ob man auf dem Mars leben würde", sagt sie über ihren mehrmonatigen Forschungsaufenthalt, der am 28. März 2014 begann.

Blasenfrei zapfen im Weltraum

10. September 2014

Blasenfrei Treibstoff zapfen: Das ist kein Problem an der Tankstelle um die Ecke - sehr wohl aber im Weltraum, wo es keine Schwerkraft gibt. Heute ging die vierte und letzte Experimentserie des Strömungsexperimentes Capillary Channel Flow (CCF) auf der Internationalen Raumstation ISS zu Ende, die am 5. August 2014 begonnen hatte.

Ein Vulkan erwacht - Satellitenbild vom Bardarbunga auf Island

10. September 2014

Er ist einer der größten Vulkane Europas, befindet sich unter dem größten Gletscher Europas und ist seit Mitte August 2014 wieder aktiv - der Bardarbunga auf Island. DLR-Wissenschaftler haben ihn und das dazugehörige Vulkansystem schon seit einigen Jahren genau im Blick. Der deutsche Erdbeobachtungssatellit TerraSAR-X lieferte nun wichtige Daten von der jüngsten Aktivität des Vulkans.

AISat

AISat: Weltweit über 52.000 Schiffsmeldungen empfangen

4. September 2014

Der erste Blick von Satellit AISat fiel auf die russische Kamtschatka-Halbinsel und die Bering-See - zu diesem Zeitpunkt war allerdings nur eine herkömmliche Antenne an Bord des Satelliten im Einsatz: Innerhalb von acht Minuten zeichnete der Empfänger die AIS-Signale (Automatic Identification System) von 45 Schiffen auf. Am 8. August 2014 wurde dann die vier Meter lange Helix-Antenne entfaltet und in Betrieb genommen. Seitdem konnten mit der Spirale sowie der herkömmlichen Antenne aus 660 Kilometern Höhe mehr als 52.000 Datensätze empfangen werden. Eine Premiere, denn bisher war noch keine Helix-Antenne für die Detektion von Schiffen im Einsatz. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind zufrieden - auch wenn der Satellit noch ein wenig taumelt: Einige Parameter für das Lageregelungssystem müssen noch optimiert werden, um die Ausrichtung des Satelliten zu stabilisieren. "Zurzeit bekommen wir jede Menge Daten, die wir jetzt auf ihre Qualität hin auswerten", sagt DLR-Projektleiter Jörg Behrens. Die Wissenschaftler erhoffen sich von der Helix-Antenne gerade in Hochverkehrsgebieten einen genaueren Empfang der Schiffssignale, die unter anderem Informationen zu Position, Schiffsgröße und -ladung enthalten.

 
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