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Alle Jahrgänge

Aourounga%2dKrater

Kosmische Narben im Radarblick

12. Juni 2015

Gerade einmal 188 Meteoritenkrater gibt es weltweit - manche mit einem Durchmesser von nur zehn Metern, andere sind mit einem Durchmesser von 160 Kilometern deutlich mächtiger. Allen gemeinsam ist die Entstehungsgeschichte: Mindestens elf Kilometer pro Sekunde schnell, also mit mehr als 39000 Kilometern in der Stunde, muss ein Körper aus dem All auf der Erde auftreffen, um einen Einschlagskrater zu hinterlassen. "Und sie alle können sehr unterschiedlich aussehen, sind oftmals verwittert oder auch mit Seen gefüllt", sagt Manfred Gottwald, Wissenschaftler am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Er hat sie fast alle gesehen - nicht persönlich, sondern mit den Augen der beiden deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X. Aus deren Daten erstellt das DLR ein dreidimensionales Höhenmodell in einer bisher noch nicht erreichten Genauigkeit. Dazu gehören die Aorounga-Struktur im Tschad genauso dazu wie der Tin Bider-Krater in Algerien, der Shunak-Impakt in Kasachstan oder auch der Rieskrater in Deutschland.

Mögliche Landeplätze von Philae

Wie die Nadel im Heuhaufen: Die Suche nach Philae

11. Juni 2015

Als am 15. November 2014 um 1.15 Uhr die Batterie leer war und Lander Philae nach fast 60 Stunden Betrieb auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko in Winterschlaf ging, tat er dies an einem Ort, mit dem niemand gerechnet hatte: Philae war nach der ersten Landung abgeprallt und landete nach einigen Hüpfern schließlich an seinem jetzigen Standort. Doch wo exakt der Lander nun steht, konnte bis heute noch nicht herausgefunden werden. "Wir konnten seinen aktuellen Standort bisher auf einen Bereich von 16 mal 160 Meter eingrenzen", erläutert Philae-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Suche nach dem dreibeinigen Landegerät auf den Aufnahmen der OSIRIS-Kamera erweist sich als schwierig, denn Philae wäre selbst bei voller Beleuchtung durch die Sonne nur wenige Pixel groß. Gleich auf mehreren Bildern könnte Philae zu sehen sein – oder auch nicht. Seit dem 30. Mai 2015 horchen die Ingenieure und Wissenschaftler des Lander-Kontrollzentrums des DLR auch wieder auf Lebenszeichen ihres Landers. "Mit jedem Tag, den der Komet näher in Richtung Sonne fliegt, steigen für Philae die Chancen, dass er genug Energie und Wärme erhält."

Herausforderung Klimawandel: DKK-Positionspapier zeigt Perspektiven für die Klimaforschung bis 2025 auf

10. Juni 2015

Das Deutsche Klimakonsortium (DKK), Dachverband der Klimaforscher in Deutschland, hat heute in Berlin ein Positionspapier zu den "Perspektiven für die Klimaforschung 2015 bis 2025" vorgelegt. Das Positionspapier wurde auf Einladung des DKK seit 2013 von über 80 Wissenschaftlern und Experten unter Mitarbeit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) formuliert und stellt einen Konsens der führenden Klimaforscher und Klimafolgenforscher dar. Es bestimmt drei zentrale Themenfelder, die in den nächsten zehn Jahren im Fokus von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik stehen sollten und zu denen die deutsche Forschung wertvolle Beiträge leisten kann. Die drei Themenfelder sind: Das Schließen von Lücken im Verständnis des Klimasystems, der Umgang mit Klimarisiken und die Rolle der Klimaforschung in der demokratischen Gesellschaft, mit dem Ziel, besser zugeschnittene Formen der Politikberatung zu entwickeln.

Ceres

Flug über Zwergplanet Ceres

8. Juni 2015

Erst fliegt die Raumsonde Dawn entlang des Äquator, dann geht es dicht über Nord- und Südpol hinweg: Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit bisherigen Aufnahmen der Kamera an Bord der Dawn-Sonde und ihren ersten dreidimensionalen Geländemodellen einen filmischen Überflug über die eisige Ceres erstellt. "Jetzt sehen wir zum ersten Mal die komplette Ceres mit ihren drei Dimensionen", sagt DLR-Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann, der an der Dawn-Mission der NASA beteiligt ist. Der virtuelle Flug in mehr als 335 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde geht über Kraterlandschaften, helle Flecken und ausgedehnte Ebenen.

Spezialkamera MACS

Paris Air Show 2015: DLR in Le Bourget

8. Juni 2015

Unter dem Motto "Wissen für Morgen" stellt das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf der Paris Air Show vom 15. bis 21. Juni 2015 technologische Innovationen aus Luft- und Raumfahrt vor. Der 51. Aerosalon in Paris bietet eine spannende Plattform für die führenden Vertreter aus der Branche. Sieben Tage lang werden auf dem Flughafen "Le Bourget" die neuesten Entwicklungen aus Luft- und Raumfahrt vorgestellt. In Halle 2C auf dem deutschen Gemeinschaftsstand wird das DLR 17 Exponate ausstellen.

Pflaster für Hochleistungsstrukturen: DLR-Forscher entwickeln neuartiges Reparaturverfahren für faserverstärkte Kunststoffe

5. Juni 2015

Der Flugzeug- und Automobilbau setzt vermehrt auf Strukturen aus faserverstärkten Kunststoffen (FVK). Der Grund dafür sind die vorteilhaften Eigenschaften dieser Hochleistungskunststoffe: hohe Steifigkeit und Festigkeit bei geringem Gewicht. Beim neuen Airbus A350 liegt der Anteil an FVK bereits bei mehr als 50 Prozent und mit dem Elektroauto BMW i3 hat der Werkstoff auch Einzug in die automobile Serienproduktion gehalten. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart haben nun ein neuartiges Reparaturkonzept entwickelt, um faserverstärkte Kunststoffe wettbewerbsfähiger, wirtschaftlicher und ressourceneffizienter zu machen.

"upGREAT" für die fliegende Sternwarte SOFIA

2. Juni 2015

Die fliegende Sternwarte SOFIA, ein Gemeinschaftsprojekt der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA und des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) hat ein neues Instrument an Bord: Das Ferninfrarot-Spektrometer upGREAT hat jetzt seinen ersten Einsatz auf vier Inbetriebnahme-Flügen im kalifonrischen Palmdale, dem Heimatflughafen von SOFIA, erfolgreich gemeistert.

Mit Sonnenenergie und Batterien um die Welt: Solar Impulse und die Perspektiven regenerativer Energien in der Luftfahrt

1. Juni 2015

Einmal in der Luft um die Welt und das einzig mit der Kraft der Sonne. Die Schweizer Bertrand Piccard und André Borschberg haben sich auf diese abenteuerliche Reise mit ihrem Leichtbauflugzeug Solar Impulse 2 begeben. Auf ihrem Weg um den Globus in zwölf Etappen sind ihre größte Herausforderung die Ozeane. Insbesondere der Flug von Nanjing in China nach Hawaii ist eine echte Bewährungsprobe. Der ähnlich einem Linienjet große Solarflieger soll dabei mit nur einem Piloten fünf Tage und fünf Nächte in der Luft bleiben. Am Tag werden die vier elektrischen Propeller von der Sonne angetrieben, in der Nacht durch die tagsüber geladenen Batterien. Ein Projekt ganz in der Tradition erster fliegerischer Pioniertaten, das die Perspektive regenerativer Energien für die Luftfahrt ins Licht der öffentlichen Wahrnehmung rückt. Schon die filigrane Konstruktion, die kaum mehr wiegt als ein schwerer Mittelklassewagen und die Spannweite eines Jumbos überbietet, ist ein Wagnis. Das DLR hat sie getestet. Drei DLR-Wissenschaftler geben Antworten zum Schwingungsverhalten dieses außergewöhnlichen Solarflugzeugs, zur Perspektive des elektrischen Fliegens und zur Bedeutung alternativer Treibstoffe für die zukünftige Luftfahrt.

"Blick in die Zukunft" am DLR_School_Lab Darmstadt

Gründung des Schülerlabors "DLR_School_Lab TU Darmstadt" beschlossen

29. Mai 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Technische Universität (TU) Darmstadt haben am 29. Mai 2015 die Gründung eines Schülerlabors beschlossen. Die Eröffnung ist für die zweite Jahreshälfte 2016 geplant. Im "DLR_School_Lab TU Darmstadt" werden Kinder und Jugendliche künftig zu einer "Reise in die Zukunft" eingeladen. Das Schülerlabor soll junge Menschen für Naturwissenschaften und Technik begeistern, ihnen Einblicke in die aktuelle Forschung bieten und auch berufliche Perspektiven vorstellen.

Ceres

Zwergplanet Ceres: Krater, Einsturzsenken und ungewöhnliche Linien

28. Mai 2015

Das, was Planetenforscher Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) von Zwergplanet Ceres zu sehen bekommen hat, lässt nur einen Schluss zu: "Ceres ist geologisch extrem spannend." Der größte Körper im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter sorgt nämlich bereits aus der Ferne betrachtet für jede Menge Gesprächsstoff unter den Wissenschaftlern. Auch das Foto, das die Kamera an Bord der Dawn-Sonde am 23. Mai 2015 aus 5100 Kilometern Entfernung aufnahm, zeigt wieder Strukturen, die zurzeit noch nicht erklärt werden können: "Wir erkennen eine ungewöhnlich große Ansammlung von kleinen runden Strukturen auf engem Raum - dazu gehören kleinere so genannte Sekundär-Krater, die bei großen Einschlägen durch das dadurch ausgeworfene Material entstanden sind, aber auch längere linienförmige Anordnungen und sehr wahrscheinlich Einsturzsenken", erläutert der DLR-Planetenforscher, der an der amerikanischen Dawn-Mission wissenschaftlich beteiligt ist. "Ähnliche Strukturen gibt es zwar auf den Eismonden von Jupiter und Saturn, aber nicht in dieser Dichte."

Blitzlicht für mehr Sicherheit an Bahnübergängen

28. Mai 2015

Unfälle an Bahnübergängen haben meist schwerwiegende Folgen. Etwa jeder vierte Unfall endet tödlich. Besonders an unbeschrankten Bahnübergängen ist die Unfallgefahr sehr hoch. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat deshalb ein System entwickelt, das die Aufmerksamkeit der Autofahrer an diesen sogenannten nicht-technisch gesicherten Bahnübergängen erhöhen und das Unfallrisiko minimieren soll.

Falcon und DC%2d8 vor einem gemeinsamen Forschungsflug in Island

Den Islandtiefs auf der Spur: DLR testet neue Lasermesstechnik im Flug über Grönland

26. Mai 2015

Für eine präzise Wettervorhersage und verbesserte Klimamodelle ist entscheidend, die Winde über dem Nordatlantik möglichst exakt zu erfassen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben den Prototypen eines Wind-Lidar (light detection and ranging) entwickelt, der ab Ende 2016 auf einem ESA-Wettersatelliten zum Einsatz kommen soll.

DLR wertet größte und umfangreichste Studie über Erstnutzer von Elektroautos aus

26. Mai 2015

Es ist die bislang größte und umfangreichste Studie zur Untersuchung von Erstnutzern von Elektrofahrzeugen in Deutschland. Das Institut für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat 2014 über 3.000 private und gewerbliche Nutzer von Elektrofahrzeugen befragt. Die detaillierte Auswertung ergibt jetzt neue, ausführliche Antworten auf die relevantesten Fragen: Wer sind die Erstnutzer von Elektrofahrzeugen? Wie werden die Fahrzeuge im Alltag eingesetzt, welchen Einschränkungen unterliegt die Nutzung noch und wie gehen die Nutzer damit um?

DLR-Studie zeigt Rekord bei günstigen Flugangeboten: Germanwings dabei erstmals auf Platz eins in Deutschland

26. Mai 2015

Anfang 2015 wird erstmals seit Jahren ein neuer Rekord im Low Cost Segment des Luftverkehrs erreicht. 518 Strecken wurden im vergangenen Winter in und ab Deutschland mit preisgünstigen Flügen von Low Cost Carriern bedient. Damit wird die bisherige Höchstmarke von 507 Strecken im Winterflugplan 2011 überboten. Gleichzeitig schiebt sich Germanwings erstmals mit einem deutlich erweiterten Angebot an die Spitze der Airlines mit Low Cost Angeboten in Deutschland und verdrängt Air Berlin auf den zweiten Platz. Ein teilweise zunehmender Wettbewerb unter den Anbietern günstiger Flugtickets führt zu moderat sinkenden Preisen. Aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der "Günstigflieger" enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 1/2015" (LCM). Seit 2006 veröffentlicht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Bericht jeweils im Frühling und Herbst.

Galileo: Testzentren für Straßen- und Schienenverkehr eröffnet

22. Mai 2015

Europas Satellitennavigationssystem Galileo soll im Jahr 2020 komplett einsatzbereit sein. Damit zu diesem Zeitpunkt alle technischen Möglichkeiten ausgeschöpft werden können, hat das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das Tor zu Galileo vollständig aufgestoßen: Forschungseinrichtungen und Industrie können moderne Navigationstechniken und -instrumente schon heute mit original Galileo-Navigationssignalen testen, damit sie mit Beginn des "Galileo-Zeitalters" einsetzbar sind. Nachdem zuvor schon das GATE in Berchtesgaden, das SEA GATE in Rostock und das aviationGATE in Braunschweig den Betrieb aufgenommen haben, wurden am 22. Mai 2015 in der Nähe von Aachen die letzten beiden Galileo Test- und Entwicklungsumgebungen (GATEs) - das automotiveGATE und das railGATE - eröffnet.

Radarblick ins ewige Eis für die Klimaforschung: DLR-Flugversuche über Grönland

22. Mai 2015

Grönlands Eisschild ist zum Teil mehr als drei Kilometer dick und ein Angelpunkt in der weltweiten Klimaforschung. Derzeit testen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bei einer in Kooperation mit der Danish Defence Acquisition and Logistics Organization (DALO) initiierten Forschungsflugkampagne auf Grönland gemeinsam mit Kollegen der ETH Zürich neue Radar-Abbildungsverfahren. Diese sollen zukünftig die dreidimensionale Schnee- und Eisbeschaffenheit in bis zu 50 Metern Tiefe aus der Luft vermessen können. "Dadurch soll sich auf lange Sicht der Einfluss des Klimawandels auf die interne Schichtung von Schnee, Firn und Eis bestimmen lassen" erklärt Prof. Irena Hajnsek, Projektleiterin der ARCTIC15 Kampagne. Interessant ist das beispielsweise, um zu untersuchen, wie viel Wasser des an der Oberfläche tauenden Schnees beim Einsickern wieder gefriert und somit nicht zum Anstieg des Meeresspiegels beiträgt. Ein Effekt der in bisherigen Klimamodellen noch unzureichend berücksichtigt ist, wie es im aktuellen Bericht des Weltklimarats (IPCC) heißt.

Ceres

Dawn: Näher und näher an Zwergplanet Ceres

21. Mai 2015

Zuletzt umkreiste die Dawn-Sonde den Zwergplaneten Ceres in einer Höhe von 13600 Kilometern - mittlerweile schraubt sie sich nach und nach auf eine Höhe von 4400 Kilometern hinunter und blickt während ihrer Reise auch auf die geheimnisvollen hellen Flecken, deren Ursprung die Wissenschaftler bisher noch nicht erklären können. Am 16. Mai 2015 entstand dabei eine Aufnahme aus 7200 Kilometern Entfernung, die in einem der Krater gleich eine ganze Gruppe dieser Flecken zeigt. "An diesen Stellen reflektiert Material auf der Oberfläche von Ceres die Sonnenstrahlen besonders stark", erläutert Prof. Ralf Jaumann vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler der Dawn-Mission. "Es könnte frisches Eis sein, es könnte Salz sein - da gehen die Meinungen noch auseinander."

20 Jahre Luftfahrtforschungsprogramm: Jubiläum auch für den DLR Projektträger Luftfahrtforschung

19. Mai 2015

Seit 1995 wird die deutsche zivile Luftfahrtindustrie von einem nationalen Forschungsprogramm durch die Bundesregierung gefördert. Gleichzeitig war dies die Geburtsstunde des DLR Projektträgers Luftfahrtforschung und -technologie, der "zur Unterstützung der Bundesressorts, die Projektförderung mit der erforderlichen Sachkunde und dem notwendigen engen Kontakt zu den Forschungs- und Entwicklungsstellen" durchführt, wie es in der damaligen Rahmenvereinbarung hieß. Die geförderten Forschungsthemen für die Luftfahrt haben sich seitdem erweitert. Der Auftrag ist bis heute geblieben.

Schnelle Rettung im akuten Notfall

13. Mai 2015

Bei Schlaganfall, Herzinfarkt und anderen schweren Verletzungen brauchen Patienten schnelle Hilfe. Für eine optimale Versorgung müssen sich medizinisches Fachpersonal und Patienten schnell austauschen und abstimmen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt gemeinsam mit der Universität Münster, der opwoco GmbH und der metacrew consulting GmbH ein Kommunikationssystem für Rettungsdienste und Bürger. Zentrale Ziele des Projektes MA-RIKA (Medizinisches Akutkrankenhaus – Rettungsdienst- Informations- und Kommunikationssystem für akute Notfälle im Alter) sind schnelle und einfache Kommunikationswege des medizinischen Fachpersonals untereinander sowie eine schnellere Orientierung von Patienten bei der Suche nach der nächsten geeigneten Klinik oder Fachabteilung.

Ceres

15 Tage Rundflug um Zwergplanet Ceres abgeschlossen

11. Mai 2015

Seit dem 23. April 2015 umkreiste die Raumsonde Dawn den Zwergplaneten Ceres in einem Abstand von nur 13.600 Kilometern. Insgesamt fast 2000 Bilder nahm währenddessen die Kamera an Bord auf und deckte dabei die komplette Oberfläche des Zwergplaneten ab. "Aus diesen Daten berechnen wir nun das erste dreidimensionale Geländemodell von Ceres, das im Laufe der Mission mit immer besserer Auflösung verfeinert und optimiert wird", sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler im Dawn-Missionsteam. Schon jetzt aber zeigen hohe Aufwölbungen, ungewöhnliche Kraterformen, helle Flecken und erstaunlich flache Ebenen auf der Oberfläche von Ceres, dass der Zwergplanet für Diskussionen unter den Wissenschaftlern sorgen wird. "Die Aufnahmen sind zwar sehr gut, aber zurzeit können wir über vieles nur spekulieren. Ceres lässt sich nicht so einfach verstehen." Bis zum 6. Juni 2015 wird die Sonde sich nun nach und nach auf einen Abstand von nur noch 4400 Kilometern über der Oberfläche hinuntersenken und alle drei Tage den Zwergplaneten, dessen Durchmesser fast 1000 Kilometer beträgt, einmal umrunden.

 
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