67P/Churyumov-Gerasimenko
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Das Ziel der Rosetta-Mission: Der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko

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  • Der Komet am 7. August 2014

    Der Komet am 7. August 2014

    Dieses Bild des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko wurde am 7. August 2014 von der Navigationskamera (NavCam) an Bord der Raumsonde Rosetta aus etwa 83 Kilometern Entfernung zum Kometen aufgenommen.

  • Neues Modell der Kometenform

    Neues Modell der Kometenform

    Neues Modell der Form des Zielkometen der Rosetta-Mission 67P/Churyumov-Gerasimenko, basierend auf den Aufnahmen vom 14. Juli 2014, die mit der OSIRIS-Kamera an Bord der Raumsonde gemacht wurden.

  • Nahaufnahme vom Kometen

    Nahaufnahme des Kometen am 6. August 2014

    Diese Nahaufnahme zeigt eine ebene Region an der Unterseite des "Körpers" des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Das Bild wurde mit Rosettas OSIRIS-Kamera aufgenommen und heute am 6. August heruntergeladen. Das Bild zeigt deutlich eine Anzahl von Merkmalen wie Felsen, Krater und steile Klippen.

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    Ansichten von Komet Churyumov-Gerasimenko

    Diese 36 Einzelbilder wurden von der OSIRIS-Kamera auf der Rosetta-Sonde am 14. Juli 2014 im Abstand von 20 Minuten aufgenommen. Die Bilder sind bearbeitet, um die noch pixelige Ansicht zu glätten. Dennoch geben die Aufnahmen einen ersten Eindruck, was die Sonde Rosetta und den Lander Philae an ihrem Ziel erwartet.

Der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko ist ein Objekt aus dem Kuiper-Edgeworth-Gürtel, einer ringförmigen Region in unserem Sonnensystem außerhalb des Neptunorbits. Er bewegt sich auf einer elliptischen Bahn zwischen Jupiter und Erde um die Sonne und gehört damit zur Jupiter-Familie.

Erste Bilder des Kometenkerns lieferte das Hubble-Weltraumteleskop, das am 12. März 2003 den Kometen in Vorbereitung für die Rosetta-Mission beobachtete. Sie zeigen einen ovalen Himmelskörper von drei mal fünf Kilometern Größe. Seine Rotationsperiode konnte auf 12,4 bis 12,9 Stunden bestimmt werden. Sein mittlerer Durchmesser liegt bei rund vier Kilometern, seine Umlaufzeit um die Sonne beträgt 6,45 Jahre. Er ist dunkler als Kohle, die Dichte seines Oberflächenmaterials ist vergleichbar mit einem trockenen Schwamm. Bilder der OSIRIS-Kamera an Bord von Rosetta, die aus 14.000 Kilometern Entfernung aufgenommen wurden, zeigen, dass Churyumov-Gerasimenko aus zwei deutlich unterscheidbaren Teilen besteht. Wahrscheinlich sind die beiden Bausteine bei der Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren mit geringer Geschwindigkeit zusammengestoßen und aneinander haften geblieben.

Eine bewegte Geschichte

Seine Umlaufbahn hat sich in den letzten 200 Jahren durch die Schwerkraft des Jupiter stark verändert. Bis 1840 lag sein Perihel (der sonnennächste Punkt seiner Umlaufbahn) bei 4 AE, das entspricht dem Vierfachen der Erde-Sonne-Distanz von knapp 150 Millionen Kilometern. Ein naher Vorbeiflug am Jupiter folgte, der sein Perihel verringerte. Bis 1959 lag sein Perihel dann bei 2,7 AE, ein weiterer Jupiter-Vorbeiflug im Februar 1959 reduzierte es auf den heutigen Wert: sein minimaler Sonnenabstand (Perihel) liegt bei 186 Millionen Kilometer (1,24 AE), sein maximaler Sonnenabstand (Aphel) bei 857 Millionen Kilometer (5,68 AE). Während des Periheldurchgangs 2002 sprühte Churyumov-Gerasimenko schätzungsweise 60 Kilogramm Staub pro Sekunde ins All, vom Jahreswechsel 1982/83 sind sogar Werte bis zu 220 Kilogramm in der Sekunde berechnet worden.

 

Zuletzt geändert am:
08.08.2014 17:08:11 Uhr

Kontakte

 

Dr. Ekkehard Kührt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Planetenforschung

Tel.: +49 30 67055-514

Fax: +49 30 67055-340
Dr. Stephan Ulamec
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Nutzerzentrum für Weltraumexperimente (MUSC) Raumflugbetrieb und Astronautentraining

Tel.: +49 2203 601-4567
Elke Heinemann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation

Tel.: +49 2203 601-2867

Fax: +49 2203 601-3249