Studierende deutscher Hochschulen können ab sofort wieder beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Vorschläge für Experimente einreichen, die entweder auf einem BEXUS-Ballon im Herbst 2013 oder einer REXUS-Rakete im Frühjahr 2014 durchgeführt werden sollen.
Arktis, Antarktis, australisches Outback oder Brasilien: Wolfgang Jung ist mehrere Monate im Jahr an den entlegensten Orten der Welt, um dort wissenschaftliche Höhenforschungsraketen zu starten. Der Luft- und Raumfahrtingenieur arbeitet bei der Mobilen Raketenbasis des DLR.
Am Mittwoch, 28. September 2011, startete um 17.21 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit der Forschungsballon BEXUS 13 vom schwedischen Raumfahrtzentrum Esrange. An Bord der gemeinsamen Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB befanden sich vier wissenschaftliche Experimente, die Studententeams aus Deutschland, Schweden und Italien entworfen und gebaut hatten. Wissenschaftliche Ergebnisse auf höchstem Niveau lieferte das Experiment RETA von Studenten der Universität Kiel mit seinen Strahlungsmessungen.
Vom 1. September bis zum Einsendeschluss am 23. Oktober 2011 können Studententeams deutscher Universitäten und Hochschulen Experimentvorschläge für den REXUS/BEXUS-Studentenwettbewerb 2011 des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen.
Am Mittwoch, 23. Februar 2011, startete um 11:00 Uhr die Forschungsrakete REXUS 10 erfolgreich vom Raumfahrtzentrum Esrange im nordschwedischen Kiruna. Auf ihrem rund fünfminütigen Flug erreichte die Rakete des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der schwedischen Raumfahrtagentur SNSB mit einer Höhe von 82 Kilometern die Grenze zwischen Atmosphäre und Weltall. Studentengruppen aus Deutschland, Österreich und Schweden testeten auf REXUS 10 Technologien für den Weltraum und die Atmosphärenforschung oder untersuchten das Verhalten von Metallteilchen unter Schwerelosigkeit.