2153 Spiegel drehen und wenden sich für das Solarthermische Versuchskraftwerk Jülich des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), um die Sonne auf einen 22 Quadratmeter großen Receiver zu lenken. Das Spiel der Spiegel, die dem Sonnenlicht folgen, erkennt auch der Radarsatellit TerraSAR-X des DLR noch aus mehr als 500 Kilometern Höhe über der Erde. Die Reflektionen der Radarsignale lassen Turm und Spiegelfeld als helle Flecken erscheinen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) fördert ein Erdbeobachtungsinstrument, das die Wettervorhersage noch genauer machen soll: "METimage" heißt das multispektrale, abbildende Radiometer, mit dessen Entwicklung das DLR-Raumfahrtmanagement die Jena-Optronik GmbH beauftragt hat.
Wolken, Dunkelheit, Regen - der Radarsatellit "TerraSAR-X" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) blickt mit seinen Radaraugen auch bei diesen Bedingungen ungetrübt auf die Erde. Die Aufnahmen sind zuerst farblos mit dunklen und hellen Kontrasten. Schwarz steht für Wasserflächen sowie Radarimpulse, die der Satellit aussendet, die jedoch nicht zurückkommen. Eine glatte Wasseroberfläche reflektiert Radarstrahlen weg vom Sender im Orbit. Die aktuelle Aufnahme von TerraSAR-X zeigt die Stadt Wendover und die angrenzende Salzwüste im US-Bundesstaat Utah. In der linken oberen Hälfte hebt sich die Stadt leuchtend in voller Pracht hervor.
Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben entscheidend bei der Erstellung des Berichts der World Meteorological Organization (WMO) zur Entwicklung der Ozonschicht in der Stratosphäre mitgewirkt. Nach den dortigen Abschätzungen wird die Ozonschicht etwa Mitte des 21. Jahrhunderts wieder die gleiche Dicke haben wie zu Beginn der 1980er Jahre.
Die weltweit wichtigste Konferenz zu den Forschungsbereichen Geowissenschaften und Fernerkundung hat begonnen - bis zum 27. Juli 2012 sind im Internationalen Kongresszentrum München rund 2.400 Experten aus mehr als 70 Ländern zu Gast. Im Mittelpunkt der IGARSS (International Geoscience and Remote Sensing Symposium) stehen neue neue Technologien und Anwendungen, integrierte Erdbeobachtungssysteme, Methoden zur Satellitenbildverarbeitung und Informationsextraktion sowie laufende und zukünftige Satellitenmissionen. Die Konferenz ist über ihre Fachgrenzen hinaus richtungsweisend und ein alljährlicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender. Die IGARSS 2012 wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgerichtet, gemeinsam mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Geoscience and Remote Sensing Society (GRSS) des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE).
Vom 22. bis 27. Juli 2012 findet eine der wichtigsten Konferenzen über Geowissenschaften und Fernerkundung im Internationalen Kongresszentrum in München statt. Das "International Geoscience and Remote Sensing Symposium" (IGARSS) wird vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR), der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Geoscience and Remote Sensing Society (GRSS) des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) organisiert.
Heute vor genau fünf Jahren, am 15. Juni 2007 um 04:14 Uhr MESZ, startete der deutsche Radarsatellit TerraSAR-X vom russischen Kosmodrom Baikonur ins All. Das Datum steht für den Beginn einer neuen Phase der Satelliten-Fernerkundung in Deutschland. Auf fünf Jahre ausgelegt, hat der Erdtrabant seine Soll-Lebenszeit jetzt erfüllt – doch sein hervorragender Zustand läßt weitere erfolgreiche Betriebsjahre erwarten.
Eis und Schnee können farbig sein - zumindest wenn der Blick des Radarsatelliten TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auf eine solche Landschaft fällt. Bis in eine Tiefe von einem Meter können die Radarstrahlen in die Schneedecke vorstoßen - der Untergrund selbst reflektiert die Pulse dann unterschiedlich stark zurück. So wird aus dem zugefrorenen Mündungsdelta des kanadischen MacKenzie-Flusses eine Aufnahme in vielen Farben, die die unterschiedlichen Strukturen der Landschaft unter dem Schnee zeigt.
Wie hat sich unsere Ozonschicht in den letzten zehn Jahren verändert? Wie beeinflussen Spurengase wie Stickstoffoxide, Kohlendioxid und Methan unser Klima? Wie wirken Umweltschutzmaßnahmen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich auch deutsche Forscher, als vor zehn Jahren - am 28. Februar 2002 - der europäische Umweltsatellit ENVISAT auf einer der ersten Ariane-5-Raketen seine Reise ins All antrat.
Nach einem Jahr hat der deutsche Erdbeobachtungssatellit TanDEM-X mit seinem Zwillingssatelliten TerraSAR-X die Landflächen der Erde zum ersten Mal komplett abgebildet. Aus der Datenbasis entsteht das weltweit erste einheitliche, hochpräzise und digitale Höhenmodell der Erde in 3D.
Das "International Geoscience and Remote Sensing Symposium", kurz IGARSS, ist das weltweit renommierteste Symposium auf dem Gebiet der Geowissenschaft und Fernerkundung. Mehr als 2.000 Experten aus über 70 Ländern nutzen das jährliche Forum zum Austausch ihrer neuesten Forschungsergebnisse, aktueller Forschungstrends und zum Networking.
Das amerikanische Festival "Burning Man" sieht von oben aus wie ein Spinnennetz. Auf dem Festivalgelände in der Black Rock Wüste (Nevada) hat sich eine Struktur gebildet, die Ähnlichkeit mit einer kleinen Stadt hat. Im Oktober und September 2011 hat der Radarsatellit TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einige eindrucksvolle Aufnahmen vom Festival und dessen Aufbau aufgenommen.
Verbindet man verschiedene Aufnahmen des deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu einer Bilderfolge, fällt auf: Selbst Gas-Tanks haben ein bewegtes Eigenleben. Der jeweilige Füllstand bestimmt die Position des Deckels - und wenn diese sich im Laufe der Zeit verändert, blickt TerraSAR-X auf einen regelrechten Tanz der Tankdeckel im italienischen Porto Marghera.
So auffällig der Krater des chilenischen Vulkans Puyehue sich auf der TerraSAR-X-Aufnahme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) auch kreisrund abzeichnet - er war nicht der Übeltäter, als der Vulkan in den südlichen Anden am 4. Juni 2011 ausbrach. Stattdessen liegt das neue Eruptionszentrum, wie die Aufnahmen des deutschen Radarsatelliten erstmalig zeigen, weiter nordwestlich. Zurzeit bildet sich dort ein Lavafeld, der auf diesem TerraSAR-X-Bild des Monats als gleichmäßige, hellblau gefärbte Fläche zu erkennen ist. Für die Mitarbeiter des chilenischen Vulkan-Risikoprogramms liefern die deutschen Radaraufnahmen seit Beginn des Ausbruchs wertvolle Informationen für die Beurteilung der Situation und für die Prognose der weiteren Entwicklung.
Als das Space Shuttle Endeavour am 11. Februar 2000 in den Weltraum startete, hatte es einen 60 Meter langen ausfahrbaren Mast an Bord, an dessen Ende eine von zwei Radarantennen saß. Innerhalb von elf Tagen zeichneten die Wissenschaftler des DLR damit ein dreidimensionales Höhenmodell von großen Teilen der Erde auf. Jetzt stellt das DLR diese Daten für wissenschaftliche Zwecke kostenfrei zur Verfügung.
Wie viele Menschen in Istanbul leben, weiß niemand so ganz genau: Rund 15 Millionen sollen es sein, die in der Stadt auf zwei Kontinenten leben. Die Aufnahme des Radarsatelliten TerraSAR-X des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt den Stadtplanern dafür etwas anderes umso genauer - nämlich wie sehr die Stadt am Bosporus sich mittlerweile flächenmäßig ausbreitet.
Das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) und das Deutsche Raumfahrtkontrollzentrum (German Space Operation Center, GSOC) des DLR arbeiten weiter daran, möglichst viele Daten der beiden deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X für die Schadensanalyse des Tsunamis in Japan bereitzustellen. Radardaten sind im Gegensatz zu den Daten optischer Satelliten unabhängig von der Bewölkung und der Tageszeit und erlauben eine präzise Bestimmung der überfluteten und zerstörten Flächen an der japanischen Ostküste.
Nach dem schweren Erdbeben und dem folgenden Tsunami hat die "International Charter Space and Major Disasters" am Morgen des 11. März 2011 alle beteiligten Einrichtungen gebeten, Satellitendaten des Katastrophengebietes zur Verfügung zu stellen. Daran beteiligt ist auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Zentrum für Satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) am DLR-Standort Oberpfaffenhofen.
Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben entscheidend bei der Erstellung des Berichts der World Meteorological Organization (WMO) zur Entwicklung der Ozonschicht in der Stratosphäre mitgewirkt. Der Bericht wurde von der in Genf in der Schweiz ansässigen WMO bereits im Januar im Internet veröffentlicht: Nach neuesten Abschätzungen wird demnach die Ozonschicht etwa Mitte des 21. Jahrhunderts wieder die gleiche Dicke haben wie zu Beginn der 1980er Jahre.
Würde die Stadt Bonn am Rand des Fimbul-Schelfeis liegen, würden die Bonner jetzt eine Reise im antarktischen Zirkumpolarstrom beginnen: Ein Eisberg mit einer Fläche von 120 Quadratkilometern - so groß wie das Bonner Stadtgebiet - ist in den Atlantik gekalbt. Um das Kalben solcher Eisberge in Zukunft besser zu verstehen, beobachteten Glaziologen der Universität Hamburg das Gebiet mit dem Radarsatelliten TerraSAR-X des DLR.