Rosat

Die Partner

Die Partner
Autoplay
Info an
Info aus
Informationen
Schließen
Vollbild
Normal
zurück
vor
{{index}}/{{count}}
Tipp:
<Escape>, um fullscreen zu beenden.
  • Das Rosat%2dProjektteam

    Das Rosat-Projektteam

    Das Rosat-Projektteam mit Projektleiter Prof. Joachim Trümper (vierter von rechts) vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik.

Das Rosat-Projekt ging auf eine Initiative des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching aus dem Jahr 1975 zurück. An der Mission waren deutsche, US-amerikanische und britische Forscher beteiligt.

Die Verteilung der Aufgaben zwischen den Partnern war wie folgt:

  • Das MPE hatte die wissenschaftliche Projektleitung inne (Wissenschaftlicher Leiter: Prof. Joachim Trümper) und steuerte zwei Exemplare des PSPC (Position Sensitive Proportional Counter), eines neu entwickelten Röntgendetektors, bei.
  • Nach verschiedenen Studien und technischen Vorentwicklungen wurde das Projekt 1982 vom  Bundesministerium für Forschung und Technologie (BMBF) genehmigt. Die Projektleitung lag bei der Deutschen Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt in Köln (heute Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR).
  • Ab 1983 wurde der Satellit von einem Industriekonsortium unter der Führung der Firma Dornier (heute EADS Astrium) in Friedrichshafen gebaut. Die Teleskop-Optik entwickelte die Firma Carl Zeiss in Oberkochen.
  • Die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA war für die Bereitstellung der Delta-II-Rakete und den Start verantwortlich.
  • Daneben stellte die NASA einen weiteren Röntgendetektor zur Verfügung. Der HRI (High Resolution Imager) ist ein hochauflösender Bilddetektor, der vom Smithsonian Astrophysical Observatory in Cambridge, Massachusetts/USA, entwickelt wurde.
  • Neben dem Röntgenteleskop befindet sich auf dem Satelliten eine Weitwinkelkamera (WFC) für Beobachtungen im extrem-ultravioletten Spektralbereich. Sie wurde von einer britischen Gruppe unter Führung der Universität Leicester zur Verfügung gestellt.
  • Das Raumfahrtkontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen war für den Betrieb des Satelliten nach dem Start am 1. Juni 1990 zuständig. Von dort wurden die Daten an die verschiedenen Datenzentren weitergegeben: An das MPE und das Goddard Space Flight Center der NASA für das Röntgenteleskop und an die Unversitäten Leicester und Tübingen für die Daten der WFC-Kamera.
  • An der Archivierung und Katalogisierung der Daten war in den 1990er Jahren auch das Astrophysikalische Institut Potsdam beteiligt.
  • Nach Abschluss der ersten Missionsphase, der vollständigen Himmelsdurchmusterung, stand Rosat weltweit für ein Gastbeobachtungsprogramm zur Verfügung. Insgesamt nahmen rund 4.000 Wissenschaftler aus 26 Ländern an diesem Programm teil.

Zuletzt geändert am:
30.06.2011 11:03:18 Uhr

Kontakte

 

Sabine Göge
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Leiterin DLR-Kommunikation

Tel.: +49 2203 601-2133

Fax: +49 2203 601-3249
Andreas Schütz
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Pressesprecher

Tel.: +49 171 3126-466