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  • X%2dband SAR%2dAufnahme

    X-band SAR-Aufnahme zur Landnutzungskartierung

    X-band SAR-Aufnahme von Oberpfaffenhofen, (rot - 11. April 94, grün - 2. Okt. 94, blau - 13. April 94), die das Potential von multitemporalen X-Band-Daten zur Unterscheidung verschiedener Landnutzungstypen unterstreicht.

  • Ölteppich

    Ölteppich an der Straße von Kertsch

    Am 11. November 2007 brach ein Sturm den russischen Tanker Volgoneft-139 auseinander. Die TerraSAR-X-Aufnahme zeigt den Ölteppich an der Straße von Kertsch zwischen der Ukraine und Russland. Das Bild deckt eine Fläche von zirka 30 mal 100 Kilometer in beiden Polarisationen (VV und HH) ab.

  • Thwaite%2dGletscher

    Fließgeschwindigkeit des Thwaites-Gletschers

    Ansicht der Fließgeschwindigkeit des Thwaites-Gletschers in der Antarktis aus Radar-Interferometriedaten

  • Ärmelkanal

    Radaraufnahme des Ärmelkanals

    Radaraufnahme des Ärmelkanals zur Erfassung von Meeresströmungen, Oberflächenrauhigkeit und Schiffsdetektion

Anwendungen

Aufgrund der unterschiedlichen Betriebsmodi von TerraSAR-X lassen sich die Daten sowohl für die klassischen Anwendungsgebiete hochauflösender Radarsensoren als auch für das großräumige Monitoring einsetzen.

Landnutzungskartierung und Raumplanung

 

Radardaten werden erfolgreich beim Waldmonitoring, bei der Erforschung des globalen Kohlenstoffkreislaufs und der Kontrolle von internationalen Klimakonventionen eingesetzt. Die hohe Auflösung von TerraSAR-X erlaubt zudem die Ableitung aussagekräftiger Texturparameter. Eine deutliche Verbesserung bei Landnutzungsklassifizierungen ist hinsichtlich der Unterscheidbarkeit von Nutzpflanzen und der Kartierung von Feuchtgebieten sowie Küstenregionen zu erwarten. Die Auswertung von kreuzpolarisierten beziehungsweise polarimetrischen X-Band-SAR-Daten wird neue Erkenntnisse für die Landnutzungskartierung und Umweltüberwachung ermöglichen. Derzeit werden neuartige Algorithmen zur Ableitung der Verkehrsinfrastruktur und zur Verkehrsüberwachung entwickelt.

Katastrophenmanagement

 

Katastrophenmanagement umfasst die Risikoanalyse, die Beobachtung gefährdeter Gebiete, die Unterstützung von Rettungseinsätzen sowie die Schadenserfassung. Ein wesentlicher Vorteil von Radarsensoren ist die Unabhängigkeit von Wetterbedingungen und Tageszeit. Die meisten Gebiete der Erde können mit TerraSAR-X spätestens innerhalb von zweieinhalb Tagen nach einem Ereignis kartiert werden. Mit Repeat-Pass-Interferometrie können großräumig Bewegungen und Veränderungen der Erdoberfläche, zum Beispiel aufgrund von Erdbeben, vulkanischer Aktivität, Bodenabsenkungen und Bergrutschen im Zentimeterbereich erfasst werden. TerraSAR-X-Daten werden vom Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) des DLR für Disaster Monitoring eingesetzt.

 

Schnee und Eis

Neben ihrer Bedeutung für den Klimawandel werden aktuelle Informationen über die Schnee- und Eisbedeckung zum Beispiel zur Prognose von Überschwemmungen, in der Landwirtschaft und der Stromgewinnung durch Wasserkraft. Eine zusätzliche Verbesserung ist durch die kreuzpolarisierten und polarimetrischen Informationen zu erwarten. Die Daten bilden auch eine solide Grundlage für die Ableitung des Schneewasseräquivalents und die Kartierung von Ablations- und Akkumulationszonen auf Gletschern.

 

 

Meer und Meereis

Für das Monitoring von Meereis ist eine hohe Wiederholungsrate erforderlich. TerraSAR-X erfüllt diese Bedingung, zudem ist das X-Band optimal für die Differenzierung verschiedener Eistypen. Eine zusätzliche Verbesserung ist durch Texturparameter zu erwarten, für deren Ableitung TerraSAR-X wegen seiner hohen räumlichen Auflösung prädestiniert ist. VV-polarisierte X-Band-Daten von TerraSAR-X erlauben die Detektion von Ölfilmen auf Wasser, denn aufgrund der geringeren Oberflächenrauhigkeit sind diese durch höhere polarimetrische Anisotropie beziehungsweise durch geringere zirkuläre Kohärenz gekennzeichnet.

 

Zuletzt geändert am:
17.01.2012 11:57:40 Uhr

Kontakte

 

Elke Heinemann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation

Tel.: +49 2203 601-2867

Fax: +49 2203 601-3249
Dr. Stefan Buckreuß
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme

Tel.: +49 8153 28-2344

Fax: +49 8153 28-1449