Köln

News-Archiv Köln

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Alle Jahrgänge

Sonnenfänger im Schleudergang

8. Mai 2014

In einem neuartigen für Solarturm-Kraftwerke entwickelten Strahlungsempfänger werden zirka ein Millimeter große Keramikpartikel bis auf 1000 Grad Celsius aufgeheizt. In dem sich drehenden Receiver werden die Partikel durch die Zentrifugalkraft so lange in der Trommel gehalten, bis sie heiß genug sind, um zum Bespiel die Dampfturbine eines Kraftwerks anzutreiben. Ein erster Receiver-Prototyp wurde am Institut für Solarforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart entwickelt.

Eu:CROPIS

Eu:CROPIS: Tomatenzucht im Weltall

24. April 2014

Eine Überlebensgemeinschaft aus Bakterien, Tomaten und einzelligen Algen, künstlicher Urin und ein Satellit, der mit seiner Rotation um seine Achse die Schwerkraft von Mond und Mars simulieren kann - das sind die Bestandteile der Mission Eu:CROPIS (Euglena and Combined Regenerative Organic-Food Production in Space) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). 2016 sollen zwei Gewächshäuser ins Weltall starten, in denen ein kombiniertes Lebenserhaltungssystem das Abfallprodukt Urin zu Dünger verwertet und so das Wachstum von Tomaten für Mond- und Marshabitate sowie Langzeitmissionen ermöglicht. Die Mission wird über ein Jahr laufen, anschließend verglüht der Satellit in der Atmosphäre.

Aufwind im Low Cost Markt: Umbau der klassischen Airlines bringt Wachstum bei den Günstigfliegern

Aufwind im Low Cost Markt: Umbau der klassischen Airlines bringt Wachstum bei den Günstigfliegern

24. April 2014

Anfang 2014 zeigt sich ein deutlicher Zuwachs im Low Cost Segment des Luftverkehrs. 466 Strecken wurden im vergangenen Winter in und ab Deutschland von Billigfliegern bedient. Eine positive Entwicklung des Flugnetzes, die sich deutlich in Richtung der bisherigen Höchstmarke in einem Winterflugplan von über 500 Flügen aus dem Jahr 2011 bewegt. Getragen wird das Wachstum durch große Fluggesellschaften wie der Lufthansa, die verstärkt mit eigenen Low Cost Ablegern im Markt vertreten sind, und auf diese einen großen Teil des nationalen und europäischen Verkehrs übertragen. Aktuelle Ergebnisse zur Entwicklung der "Günstigflieger" enthält der nun erschienene "Low Cost Monitor 1/2014" (LCM). Seit 2006 veröffentlicht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) den Bericht jeweils im Frühling und Herbst.

Lander Philae wieder mit der Erde in Kontakt

2. April 2014

Zweieinhalb Jahre flog Lander Philae im Winterschlaf durch das Weltall - nun wurde das Landegerät an Bord der ESA-Raumsonde Rosetta am 28. März 2014 wieder erfolgreich aktiviert und sendete aus einer Entfernung von über 655 Millionen Kilometern seine erste Daten nach der geplanten Funkstille zur Erde. Bis 15.40 Uhr traf Datenpaket nach Datenpaket beim Team im Lander-Kontrollzentrum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein. Das Ergebnis: "Philae ist in Betrieb und fit für die nächsten Monate", sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Im November soll der Lander dann auf dem Zielkometen Churyumov-Gerasimenko aufsetzen, während Raumsonde Rosetta weiterhin um den Kometen kreist. Sonde und Lander werden somit erstmals "hautnah" miterleben, wie der Komet auf seinem Weg zur Sonne aktiv wird.

Mädchen entdecken, was sie können - Girls'Day 2014 beim DLR

27. März 2014

Marshmallows auf dreifache Größe wachsen lassen, erfahren, wie Satelliten unseren Alltag beeinflussen oder Prüfstände für Raketenantriebe besichtigen - das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am Girls'Day, am 27. März 2014, Schülerinnen eingeladen, in den Forschungsalltag hinein zu schnuppern. An neun DLR-Standorten lernten die Mädchen die Arbeitswelt von Wissenschaftlerinnen aus den Forschungsgebieten Raumfahrt, Luftfahrt, Energie und Verkehr kennen

Philae

Lander Philae: Das Ende des Winterschlafs naht

26. März 2014

Einen Raketenstart im März 2004, mehrfaches Schwungholen an Erde und Mars, zwei rasante Vorbeiflüge an den Asteroiden Šteins und Lutetia - das alles hat der Lander Philae an Bord der ESA-Raumsonde Rosetta bei seinem Flug zum Kometen 67P/Churuymov-Gerasimenko bisher bereits gut überstanden. Am 28. März 2014, nach mehr als zweieinhalb Jahren Winterschlaf, nehmen die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Philae wieder in Betrieb.

DLR testet Bauteile für Solarkraftwerke in Marokko und Südafrika

6. März 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) testet Leistung und Langlebigkeit von Spiegeln und Receivern für Solarkraftwerke in Ouarzazate in Marokko und Bokpoort in Südafrika. Die Tests, die DLR-Forscher gemeinsam mit dem spanischen Energieforschungszentrum CIEMAT (Centro de Investigaciones Energéticas, Medioambientales y Tecnológicas) entwickelt haben, gehören zu den Ausschreibungsbedingungen des Generalunternehmers SENER für die Auswahl der Zulieferer beim Bau des Parabolrinnen-Kraftwerks. Mit den Qualitätskontrollen kann zum ersten Mal die Haltbarkeit der Bauteile in den über viele Jahre arbeitenden Solarkraftwerken eingeschätzt werden.

Turbulente Strömung im Laserlicht

Turbulente Strömung im Laserlicht: International einzigartige Forschung am Kölner Windkanal ETW

4. März 2014

Ende Februar traf sich ein internationales Team von mehr als 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu Versuchen im Europäischen Transschallwindkanal (ETW) in Köln. Forscher der Universität Stuttgart, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), der NASA, der japanischen Luft- und Raumfahrtagentur JAXA, des russischen Luftfahrtforschungsinstituts ZAGI sowie weitere europäische Forschungseinrichtungen wie die französische ONERA arbeiten im Rahmen des EU-geförderten Projekts zur Vermessung von turbulenten Strömungen an Flugzeugen zusammen. Hierbei wird weltweit erstmalig das instationäre Strömungsverhalten im Nachlauf von Strömungsablösungen an Tragflächen unter realen Flugbedingungen mit Lasermesstechnik untersucht. Die Messungen sollen helfen zukünftig Strömungsschäden am Heckleitwerk zu vermeiden und Computermodelle zu verbessern.

DLR-Forscher erstellen erstmals kombinierte Modelle zur Verkehrsentwicklung

26. Februar 2014

Viele Menschen reisen gern oder müssen jobbedingt täglich mobil sein. Mobilität, auch von Gütern, befriedigt individuelle Bedürfnisse, ermöglicht Wachstum sowie das arbeitsteilige Wirtschaften in einer globalisierten Welt und sichert Arbeitsplätze. Wie steht es jedoch um die Folgen unserer wachsenden Mobilitätsansprüche? Neben dem Flächenverbrauch sowie dem Ausstoß von CO2 und anderen Luftschadstoffen sind viele Menschen durch Lärm direkt oder indirekt von den negativen Auswirkungen des Verkehrs betroffen. Im Forschungsprojekt Verkehrsentwicklung und Umwelt fragen die DLR-Forscher, wie Mobilität sichergestellt und gleichzeitig negative Folgen für Umwelt und Wirtschaft vermindert werden können. Sie haben dabei erstmals Modelle entwickelt, die die vielschichtige Mobilität mit ihren Auswirkungen auf Umwelt und Arbeitsplätze in ihrer Gesamtheit abbilden und berechnen können. Nach dem Abschluss der ersten Phase des Projekts stellen die Forscher ihre Ergebnisse am 26. Februar 2014 in Köln vor.

DLR und MTU Aero Engines intensivieren strategischen Dialog

DLR und MTU Aero Engines intensivieren strategischen Dialog

13. Februar 2014

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und MTU Aero Engines haben sich erneut zum strategischen Dialog getroffen. Bei dem Treffen, zu dem sich MTU-Technikvorstand Dr. Rainer Martens und DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke sowie die agierenden Direktoren beider Seiten austauschten, wurden für die Zukunft wichtige gemeinsame Themen wie Luftfahrt-Werkstoffe und innovative Testverfahren angesprochen. Für das Europäische Großprojekt Clean Sky II konnten erste Ideen zur Zusammenarbeit ausgetauscht werden: Innerhalb des sogenannten "Engine Integrated Technology Demonstrator" ist etwa die Untersuchung von hocheffizienten mehrwelligen Hochdruckverdichter-Konfigurationen ein vielversprechendes Forschungsthema für die weitere Zusammenarbeit. Das DLR betreibt in Köln einen großen Mehrwellen-Verdichter-Prüfstand mit idealen Voraussetzungen für diese Versuche. Seit einem Jahr treffen sich beide Partner zu regelmäßigen Konsultationen auf Vorstandsebene. Zusammen wird eine strategische Roadmap für gemeinsame Vorhaben in der Triebwerksforschung erstellt.

 
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