"Die Welt von oben - Luftaufnahmen mit selbst entwickelten Flugobjekten." Unter diesem Titel ruft das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu einem neuen Schülerwettbewerb auf. Die Aufgabe: Schülerinnen und Schüler bauen - etwa im Rahmen schulischer Arbeitsgemeinschaften - ein eigenes Fluggerät und lassen es in die Luft steigen. Egal ob Drachen, Modellflugzeug, Wasserrakete oder etwas ganz anderes: Hauptsache es fliegt und eine Kamera ist an Bord. Da ist technisches Verständnis genauso gefragt wie filmische Kreativität! Denn am Ende zählen nicht nur die Flugeigenschaften der "Marke Eigenbau", sondern eben auch die Originalität des Films, der während des Fluges entsteht. "Wir haben bewusst eine anspruchsvolle Aufgabe gewählt, die von Technik bis Kunst ganz verschiedene Fähigkeiten fordert", sagt Dr. Oliver Boguhn, Leiter des DLR_School_Labs Göttingen, der diesen bundesweiten Wettbewerb koordiniert. Den Schulen bleibt dabei überlassen, ob sie eine interessante Fragestellung mit Blick von oben untersuchen wollen, wie dies in der "echten" Forschung oft der Fall ist, oder lediglich faszinierende Aufnahmen ihrer Umwelt aus ungewohnter Vogelperspektive machen wollen.
Soll ein neues Flugzeug entworfen werden, müssen viele Fachgebiete berücksichtigt werden. Das DLR hat eine Open-Source-Software entwickelt, mit der am Flugzeugentwurf beteiligte Fachgebiete interdisziplinär zusammenarbeiten können.
Im Hamburger Schülerlabor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) drehte sich bislang alles um das Thema "Luftfahrt". Doch Hamburg ist bekanntlich nicht nur einer der großen Luftfahrt-Standorte Europas, sondern auch eine der wichtigsten Hafenstädte.