Neustrelitz

Space Weather Summer Camp 2012 erfolgreich beendet

20 Studierende aus Deutschland un den USA nahmen am Summer Camp 2012 teil.

Montag, 17. September 2012

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  • Space Weather Summer Camp in Neustrelitz

    Space Weather Summer Camp in Neustrelitz

    Space Weather Summer Camp in Neustrelitz: 20 Studierende aus Deutschland und den USA nahmen in diesem Jahr daran teil.

  • Arbeitsgruppe im Summer Camp

    Arbeitsgruppe im Summer Camp

    In Gruppen arbeiteten und experimentierten die Studentinnen und Studentin unter Anleitung von Wissenschaftlern.

Am 05. August 2012 ging offiziell das zweite Joint Space Weather Summer Camp in Neustrelitz zu Ende. 20 deutsche und US-amerikanische Studierende aus verschiedenen Fachrichtungen der Physik und verschiedenen Ingenieurswissenschaften nahmen daran teil. Das vierwöchige Programm wurde von der University of Alabama in Huntsville (UAHuntsville) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) veranstaltet. Zusätzlich unterstützt wurde das Summer Camp von der Universität Rostock und dem Leibnitz Institut für Atmosphärenphysik Kühlungsborn (IAP).

Die ersten zwei Wochen fanden im Center for Space Plasma and Aeronomic Research (CSPAR) der UAHuntsville statt. Hier ging es vor allem um die Physik der Sonne und der Magnetosphäre. Der dreitägige Aufenthalt in Boulder/Colorado, bei dem das Space Weather Prediction Center der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), das National Center for Atmospheric Research (NCAR) sowie das Laboratory for Atmospheric & Space Physics (LASP) der University of Colorado besucht wurden, rundeten hier sowohl das wissenschaftliche als auch kulturelle Programm ab.

In der zweiten Hälfte des Summer Camps ging es dann zum DLR-Standort Neustrelitz. Hier wurden insbesondere Fragen des Monitoring und der Modellierung der Ionosphäre sowie der Strahlungsbelastung von Passagieren in Flugzeugen und Astronauten im Weltraum diskutiert. Am IAP in Kühlungsborn standen Aufbau und Dynamik der Erdatmosphäre im Mittelpunkt der Vorlesungen, anschaulich unterstützt durch den Start eines Messballons.

In Rostock lernten die Studentinnen und Studenten das Physikalische Institut der Universität Rostock kennen. Der Besuch von verschiedenen Laboratorien und Beobachtungsstationen sowie auch der Satellitendaten-Empfangsstation des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) in Neustrelitz, rundete das Programm ab. Neben dem Einblick in die wissenschaftliche Arbeit wurde den Studierenden mit Besuchen des Historisch-Technischen Museums in Peenemünde und der Hauptstadt Berlin ein kulturelles Programm geboten. 

Zahlreiche Experten aus Wissenschaft und Unternehmen erläuterten den Studierenden grundlegende Inhalte zum Thema Weltraumwetter und vermittelten ihnen einen Eindruck, wie sich Weltraumwetter-Stürme auf das tägliche Leben auswirken können, sei es als Passagier in einem Flugzeug oder bei der Nutzung von GPS im Auto.

Neben Vorträgen und Besichtigungen gab es auch praktische Aufgaben für die Studierenden, die hierbei von den Experten intensiv betreut wurden. Im Ergebnis eines der Projekte wurden unter Anleitung eines Experten des Projekt-Lab sogar zwei einfache Radioempfänger zur Registrierung solarer Strahlungsausbrüche gebaut. Im Rahmen des Schülerprojekts SOFIE (Solar Flares detected by Ionospheric Effects) sollen diese Empfänger dann längerfristige Kontakte mit Schulen und der Universität in Huntsville begründen. Die Ergebnisse wurden nach jeweils zwei Wochen den Mitarbeitern des CSPAR und des DLR präsentiert.

Zuletzt geändert am:
17.09.2012 14:11:00 Uhr

Kontakte

 

Melanie-Konstanze Wiese
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation, Berlin und Neustrelitz

Tel.: +49 30 67055-639

Fax: +49 30 67055-102
Henrike Barkmann
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum, Nationales Bodensegment

Tel.: +49 3981 480-148

Fax: +49 3981 480-299