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Gasströme und Staubfahnen auf Churyumov-Gerasimenko

23. Oktober 2014

Der Komet Churyumov-Gerasimenko hat die Wissenschaftler nicht nur mit seiner ungewöhnlichen Form überrascht, sondern ist nun auch schon recht aktiv geworden. "Es gibt kräftig etwas zu sehen - und das fast über den gesamten beleuchteten Kometenkörper hinweg", sagt Dr. Ekkehard Kührt, wissenschaftlicher Leiter für die Rosetta-Mission im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Dabei sind wir noch mehr als 450 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt." Aufnahmen der OSIRIS-Kamera zeigen deutlich, dass die Aktivität in den letzten Wochen zugenommen hat: Gasströme reißen dabei mit hohen Geschwindigkeiten Staubteilchen mit sich ins All. Um die sogenannten "Jets" am pechschwarzen Kometen sichtbar zu machen, mussten die Wissenschaftler die Aufnahmen drastisch überbelichten.

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Gesucht: Ein Name für Landeplatz J auf Komet Churyumov-Gerasimenko

16. Oktober 2014

Als noch zehn mögliche Landestellen für die erste Landung überhaupt auf einem Kometen im Rennen waren, reichten schlichtweg die ersten zehn Buchstaben des Alphabets. Nun steht allerdings fest, wo Lander Philae nach seiner Abkopplung von der ESA-Sonde Rosetta am 12. November 2014 auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufsetzen wird - auf Landeplatz J. Und "J" ist kein besonders schöner Name. Deshalb rufen das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die französische Raumfahrtagentur CNES, die italienische Raumfahrtagentur ASI und die ESA mit einem Wettbewerb dazu auf, einen Namen für Landestelle J vorzuschlagen. Bis einschließlich 22. Oktober 2014 können Vorschläge online eingereicht werden. Der Gewinner und der ausgewählte Name für die Landstelle werden am 3. November 2014 bekanntgegeben.

Ein 3D-Flug über Hydraotes Chaos auf dem Mars

16. Oktober 2014

Zu den interessantesten Geländeformen auf dem Mars zählen die sogenannten chaotischen Gebiete. Dabei handelt es sich um ausgedehnte Landschaften, in denen Dutzende oder sogar hunderte frei stehende und bis zu zweitausend Meter hohe Berge verstreut sind. Aus der Umlaufbahn fotografiert bilden sie ein bizarres, "chaotisches" Muster.

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Landeplatz für Lander Philae bestätigt

15. Oktober 2014

Nun steht es fest: Nach weiteren detaillierten Untersuchungen ist der im September ausgewählte Landeplatz J auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko bestätigt worden. Das Team im Lander-Kontrollraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) kann sich somit definitiv auf die Landung auf dem Kopf des entenförmigen Kometen vorbereiten. „Der Landeplatz hat ausreichend Sonne und relativ flaches Gelände“, sagt Lander-Projektleiter Dr. Stephan Ulamec vom DLR. Einfach wird die Aufgabe dennoch nicht – bisher kennen die Wissenschaftler beispielsweise nicht die Bodenbeschaffenheit. „Die Landung ist eine große Herausforderung.“ Am 12. November 2014 um 9.35 Uhr soll der Lander von der Rosetta-Sonde getrennt werden und rund sieben Stunden später auf dem Kometen aufsetzen. Gesteuert und überwacht wird die erste Landung überhaupt auf einem Kometen aus dem Lander Control Center des DLR in Köln.

Selfie aus 16 Kilometern Entfernung vom Kometen

Selfie aus 16 Kilometern Entfernung vom Kometen

14. Oktober 2014

16 Kilometer entfernt ist die Raumsonde Rosetta von ihrem Zielkometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, als sie dieses "Selfie" macht. Es stammt vom 7. Oktober 2014 und wurde mit der CIVA-Panoramakamera des Landers Philae aufgenommen, der am 12. November auf der Kometenoberfläche aufsetzen soll.

TanDEM-X: Beginn der wissenschaftlichen Missionsphase

10. Oktober 2014

Nach vier Jahren erfolgreicher Datenakquisition für die neue globale Topographie der Erde beginnt die Science Phase: Seit Juni 2007 kreist der Radarsatellit TerraSAR-X um die Erde, im Juni 2010 folgte ihm sein Zwilling TanDEM-X ins All. Seit knapp vier Jahren wurden beide Satelliten beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im engen Formationsflug betrieben. Die Satelliten nahmen dabei Daten für die neue globale Topographie der Erde auf.

Alexander Gerst's "Marathonlauf" im All

7. Oktober 2014

Wenn sich am 7. Oktober 2014 um 14.10 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) die Luke am amerikanischen Quest-Modul der Internationalen Raumstation ISS öffnet, beginnt für den deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst die wohl herausforderndste Aufgabe seines sechsmonatigen Aufenthaltes im All: Der 38 Jahre alte Geophysiker aus Künzelsau wird - zusammen mit seinem amerikanischen NASA-Kollegen Reid Wiseman - zu einem Außenbordeinsatz (EVA - Extra Vehicular Activity) starten und die ISS für fast sieben Stunden verlassen.

AMS - Forscher kommen der Dunklen Materie einen Schritt näher

19. September 2014

Als im Mai 2011 das Space Shuttle Endeavour (STS-134) zu seinem letzten Flug zur Internationalen Raumstation ISS startete, brachte es eine riesige "Teilchenkamera" auf die Raumstation: das "Alpha Magnetic Spectrometer" (AMS). Mit diesem Detektor schauen 500 Wissenschaftler aus 15 Nationen - darunter auch die vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderten Institute der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) und des Karlsruher Instituts für Technologie - in alle Richtungen des Weltalls, um die kosmische Strahlung, die sich aus verschiedenen Elementarteilchenarten zusammensetzt, zu untersuchen.

Radar-Fernerkundung: Forschung für Landwirtschaft und Klima

19. September 2014

Das Erntejahr 2014 nähert sich dem Ende und in ganz Deutschland zeichnen sich für Weizen, Mais & Co. insgesamt gute Erträge ab. Standortabhängig zeigen sich jedoch extreme Unterschiede. Für optimalen Anbau ist es daher wichtig, den Zustand des Bodens und der Pflanze stets zu kennen. Radaraufnahmen sind besonders gut geeignet, flächendeckende Beobachtungen durchzuführen – per Flugzeug oder per Satellit.

Bodenfrost im Krater Hooke auf dem Mars

Tiefer Winter in Argyre Planitia

18. September 2014

Diese Bilder der vom DLR betriebenen Kamera an Bord der Mars Express-Raumsonde zeigen den Norden des riesigen Argyre Planitia-Einschlagsbeckens auf der Südhalbkugel des Mars. Zum Zeitpunkt der Aufnahme herrschte hier tiefer Winter, gut zu erkennen am Bodenfrost.

TerraSAR%2dX%2dBild zeigt Ausbreitung der Lava am Bardarbunga

TerraSAR-X-Bild zeigt Ausbreitung der Lava am Bardarbunga

16. September 2014

Unvermindert speit die Spalte auf dem Holuhraun-Feld nordöstlich des Vulkans Bardarbunga auf Island Lava. Mittlerweile ist das Lavafeld auf mehr als 25 Quadratkilometer Größe angewachsen. Auf diesem Satellitenbild erkennt man die Ausmaße des Lavafeldes anhand unterschiedlicher Farben.

Lander Philae: Sonniger Landeplatz auf dem Kometenkopf

Lander Philae: Sonniger Landeplatz auf dem Kometenkopf

15. September 2014

Wenn Lander Philae voraussichtlich am 11. November 2014 auf dem Kometen Churyumov-Gerasimenko aufsetzen wird, erwartet ihn ein Landeplatz mit einer abwechslungsreichen, aber nicht zu sehr zerklüfteten Landschaft mit einer guten Beleuchtung durch die Sonne und kaum steilen Hängen. In einem zweitägigen Auswahlverfahren hat sich das Landerteam unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun unter fünf möglichen Kandidaten für den Landeplatz J entschieden. Die Region auf dem Kopf des zweiteiligen Kometen machte nach sorgfältiger Auswertung aller verfügbaren Daten letztendlich das Rennen. "Wie wir auf aktuellen Nahaufnahmen sehen, ist der Komet Churyumov-Gerasimenko eine schöne und zugleich sehr extreme Welt – er ist wissenschaftlich spannend, hat aber eine Form, die für die Landung eine große Herausforderung darstellt", sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Stephan Ulamec, Projektleiter für Lander Philae. „Keiner unserer fünf Kandidaten hat daher zu 100 Prozent alle Kriterien erfüllt, aber Landplatz J ist eindeutig die beste Lösung.“

Alexander Gerst

Fliegendes Klassenzimmer in der Schwerelosigkeit

11. September 2014

Nach 100 Tagen im All ist der Schwebezustand für ESA-Astronaut Alexander Gerst schon Normalität geworden. Allerdings: In der Welt der Schwerelosigkeit laufen selbst einfache Experimente anders ab als auf der Erde. Papierflieger bleiben in der Internationalen Raumstation ISS nach ihrem Flug scheinbar müde in der Luft hängen, Luftblasen im Wasser bleiben viel länger stabil als auf der Erde, und ein rotierender Kreisel zeigt deutlich, wie die Raumstation auf ihrer Bahn um die Erde fällt. "Flying Classroom" nennt sich die Experiment-Reihe, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Team mit der ESA entwickelt hat. "Diese Experimente sind ganz dicht an dem, was jeder auf der Erde wiederholen kann - nur mit einem ganz anderen Ergebnis als in der Schwerelosigkeit", sagt Projektleiter Dr. Matthias Sperl vom DLR.

Ein Vulkan erwacht - Satellitenbild vom Bardarbunga auf Island

10. September 2014

Er ist einer der größten Vulkane Europas, befindet sich unter dem größten Gletscher Europas und ist seit Mitte August 2014 wieder aktiv - der Bardarbunga auf Island. DLR-Wissenschaftler haben ihn und das dazugehörige Vulkansystem schon seit einigen Jahren genau im Blick. Der deutsche Erdbeobachtungssatellit TerraSAR-X lieferte nun wichtige Daten von der jüngsten Aktivität des Vulkans.

AISat

AISat: Weltweit über 52.000 Schiffsmeldungen empfangen

4. September 2014

Der erste Blick von Satellit AISat fiel auf die russische Kamtschatka-Halbinsel und die Bering-See - zu diesem Zeitpunkt war allerdings nur eine herkömmliche Antenne an Bord des Satelliten im Einsatz: Innerhalb von acht Minuten zeichnete der Empfänger die AIS-Signale (Automatic Identification System) von 45 Schiffen auf. Am 8. August 2014 wurde dann die vier Meter lange Helix-Antenne entfaltet und in Betrieb genommen. Seitdem konnten mit der Spirale sowie der herkömmlichen Antenne aus 660 Kilometern Höhe mehr als 52.000 Datensätze empfangen werden. Eine Premiere, denn bisher war noch keine Helix-Antenne für die Detektion von Schiffen im Einsatz. Die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind zufrieden - auch wenn der Satellit noch ein wenig taumelt: Einige Parameter für das Lageregelungssystem müssen noch optimiert werden, um die Ausrichtung des Satelliten zu stabilisieren. "Zurzeit bekommen wir jede Menge Daten, die wir jetzt auf ihre Qualität hin auswerten", sagt DLR-Projektleiter Jörg Behrens. Die Wissenschaftler erhoffen sich von der Helix-Antenne gerade in Hochverkehrsgebieten einen genaueren Empfang der Schiffssignale, die unter anderem Informationen zu Position, Schiffsgröße und -ladung enthalten.

Eine Stadt spricht mit "ihrem" Astronauten

3. September 2014

Seit Ende Mai ist der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst für sechs Monate auf der Internationalen Raumstation ISS. Er ist in der Stadt Künzelsau aufgewachsen und spricht am Donnerstag, den 4. September, live mit Bewohnern seiner Heimat.

Im Gleichklang mit der Internationalen Raumstation

2. September 2014

24 Stunden. Sieben Tage in der Woche. Das German Space Operations Center (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist rund um die Uhr besetzt, um den Kontakt zur Internationalen Raumstation ISS zu halten und das europäische Forschungslabor Columbus zu betreuen. Bis auf die Minute genau werden für die Astronauten und das Team an den Konsolen Zeitpläne aufgestellt, damit Leben und Forschung im überirdischen Labor reibungslos funktionieren. Während der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst noch bis zum 11. November 2014 für seine Mission "Blue Dot" im All ist, sind Berti Meisinger, ESA-Missionsdirektorin, und German Zöschinger, Columbus-Flugdirektor beim DLR, dafür verantwortlich, dass das Team am Boden mit den Anforderungen der ISS und den Astronauten im Gleichklang ist. Im Webcast erzählen die beiden, dass Astronaut Alexander Gerst manchmal nur einen Telefonanruf entfernt ist und das Team am Boden an der Mission im All ganz dicht dran ist.

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Die Qual der Wahl: Fünf Kandidaten für Landeplätze auf Churyumov-Gerasimenko

25. August 2014

Noch nie musste ein Missionsteam einen Landeplatz auf einem Kometen auswählen - Lander Philae wird das erste Gerät überhaupt sein, das auf einem Kometen aufsetzt und vor Ort Messungen durchführt. Und Zielkomet Churyumov-Gerasimenko, zu dem die ESA-Raumsonde Rosetta vor zehn Jahren mit Philae an Bord aufgebrochen ist, macht es dem Landerteam unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nicht einfach: Auf seiner Oberfläche sind nicht nur flache Gebiete, sondern auch zahlreiche Risse, Hänge, Krater und Felsbrocken zu sehen. "Wenn man die außergewöhnliche Form und die globale Topographie des Kometen sieht, ist es sicherlich keine Überraschung, dass viele Gebiete gleich aus der Auswahl herausfielen", sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Stephan Ulamec, Projektleiter für den Lander Philae. Am 24. August fiel die Entscheidung für fünf mögliche Landestellen. "Bei diesen Kandidaten, die wir nun weiterhin untersuchen, ist eine Landung nach ersten Abschätzungen technisch durchführbar - die vorläufigen Flugbahnberechnungen zeigen dies. Außerdem bieten alle zumindest teilweise flaches Terrain und bei jeder Rotation des Kometen sechs Stunden Tageslicht, um den Lander mit Energie zu versorgen."

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Die Suche nach dem "perfekten" Landeplatz

21. August 2014

Wenn Lander "Philae" sich seine Landestelle auf Komet Churuymov-Gerasimenko selbst schaffen könnte, wäre es ein Platz auf ebenem, aber dennoch wissenschaftlich spannendem Gelände, mit genügend Sonne und Bedingungen, die eine lange Lebensdauer für ihn möglich machen. Doch der schroffe, ungewöhnlich geformte Komet macht es dem Lander und seinem Team nicht so einfach mit der Auswahl: Bis zu fünf mögliche Landestellen wird das Konsortium unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) bis zum 24. August 2014 auswählen, um diese noch einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Am 25. August werden die Kandidaten für die Landung bekanntgegeben. Am 11. November 2014 soll das Landegerät der europäischen Rosetta-Mission dann - gesteuert und betrieben durch das Lander Control Center (LCC) des DLR in Köln - die erste Landung auf einem Kometen überhaupt durchführen.

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Komet Churyumov-Gerasimenko in 3D

14. August 2014

Äußerst unregelmäßig geformt und mit einer sehr rauen Oberfläche zieht Komet Churyumov-Gerasimenko seine Bahn im Weltall. "Die Oberfläche des Kometen ist bei weitem nicht so unverändert, wie wir uns das zu Beginn gedacht hatten", deutet Dr. Ekkehard Kührt, Kometenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und verantwortlich für die wissenschaftliche Beteiligung des DLR an der ESA-Mission Rosetta, die Aufnahmen. "Dafür ist die Vielfalt an Strukturen zu groß. Zu klären ist nun, wie sich diese Formen entwickelt haben. Wahrscheinlich hat die kometare Aktivität einen wichtigen Anteil daran." Die Anaglyphenansicht in 3D des Kometen zeigt unter anderem Risse, steile Hänge, Krater, Felsbrocken, glatte und zerklüftete Gebiete. Den 3D-Effekt erkennt man bei der Betrachtung mit einer Rot-Blau-Brille.

 
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