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Alle Jahrgänge

Das Hellas Planitia%2dEinschlagsbecken auf dem Mars

Klare Sicht auf Hellas Planitia

14. August 2014

Blickt man mit einem Teleskop von der Erde zum Mars, so erkennt man meist nicht viele Landschaftsmerkmale. Zumal die Beobachtungen häufig durch Staubstürme beeinträchtigt sind, die sich in der Marsatmosphäre austoben. Das Einschlagsbecken Hellas Planitia ist als große, fast kreisrunde Fläche von über 2200 Kilometern Durchmesser jedoch leicht als heller Fleck auf der Südhalbkugel zu sehen. Mit der vom DLR betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC auf der ESA-Raumsonde Mars Express gelangen nun Aufnahmen der tiefsten Stellen dieses Einschlagsbeckens bei ungewöhnlich guten Sichtverhältnissen.

ATV

Punktlandung bei 28.000 Stundenkilometern im All: ATV-5 dockt an die Raumstation an

12. August 2014

Gerade einmal 60 Zentimeter groß ist das Zielfeld an der Internationalen Raumstation ISS, an dem der letzte europäische Raumtransporter ATV-5 "George Lemaître" am 12. August 2014 um 15.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit punktgenau automatisch andockte. Bei dem Manöver in 400 Kilometern Höhe hatte Astronaut Alexander Gerst deshalb auch nur eine Aufgabe: das Andockmanöver zu überwachen und im Notfall das automatische Verfahren abzubrechen. Im Inneren des 20-Tonners warten unter anderem dichtgepackt Experimente wie der Schmelzofen EML (Elektromagnetischer Levitator), das DLR-Magnetfeldexperiment MagVector/MFX, Nahrung, Kaffee und Kleidung für die Astronauten, Treibstoff, Atemluft und Trinkwasser sowie eine Ersatz-Pumpe für das Wasseraufbereitungssystem des Forschungslabors Columbus. Insgesamt transportierte das ATV mehr als 6,6 Tonnen Fracht ins All. Für die Teams in den Kontrollräumen im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen und Köln beginnt nun die ausgeklügelte Prozedur des Entladens.

ATV "Georges Lemaitre" soll am 12. August die Raumstation erreichen

8. August 2014

Nach seinem Bilderbuchstart am 30. Juli 2014 ist das fünfte und letzte Versorgungsraumschiff der europäischen ATV-Reihe auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Der nach dem belgischen Begründer der Urknall-Theorie "Georges Lemaitre" benannte Frachter, der ungefähr so groß ist wie ein Londoner Doppeldeckerbus und inklusive Gepäck mehr als 20 Tonnen wiegt, soll am 12. August um 15.34 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit an der Raumstation andocken und für mindestens fünf Monate die ISS mit Treibstoff, Nahrung und neuen Experimenten versorgen.

Der Anfang einer engen Beziehung: Erfolgreiches Rendezvous mit Komet Churyumov-Gerasimenko

6. August 2014

Über 6,4 Milliarden Kilometer hat die ESA-Raumsonde Rosetta zurückgelegt, hat an Planeten Schwung geholt, zwei Asteroiden im Vorbeiflug angeschaut und von der zehnjährigen Flugzeit mehr als zweieinhalb Jahre im Sparmodus verschlafen - am 6. August 2014 kam sie mit Lander Philae an Bord um 11:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit an ihrem Zielkometen an und beginnt ihn zu umkreisen.

Rosetta%2dMission

Komet Churyumov-Gerasimenkos Oberfläche - zu heiß für Eis

1. August 2014

Was auf der Erde für Kälterekorde steht, ist für einen Kometen aus Staub und Eis noch längst nicht der Tiefpunkt: Gerade einmal minus 70 Grad Celsius haben die Wissenschaftler des Instruments VIRTIS als durchschnittliche Temperatur für den Kometen Churymov-Gerasimenko gemessen, auf dem im November 2014 das Landegerät Philae unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aufsetzen soll. "Bei dieser Temperatur ist die Oberfläche des Kometen nicht vollständig mit einer Eisschicht bedeckt, sondern mit einem dunklen, staubigen Material", sagt DLR-Planetenforscherin Gabriele Arnold, die die deutschen wissenschaftlichen Beiträge zu diesem Experiment leitet. Gemessen wurde die Temperatur von der ESA-Sonde Rosetta aus, die am 6. August 2014 am Kometen ankommt.

Churyumov%2dGerasimenko

Anflug auf den Kometen Churyumov-Gerasimenko

31. Juli 2014

Keine 2000 Kilometer trennen die ESA-Sonde Rosetta und Lander Philae mehr von ihrem Ziel, dem Kometen Churyumov-Gerasimenko. Bilder der OSIRIS-Kamera deuten bereits an, was Sonde und Lander vor Ort erwartet: "Die Oberfläche sieht relativ rau aus, es bleibt abzuwarten, ob es sich um Einschlagskrater handelt oder um Strukturen, die sich aus der kometaren Aktivität ergeben", sagt Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Kometenforscher ist als Wissenschaftler an den Messungen der OSIRIS-Kamera beteiligt und wertet die Daten ebenfalls aus. Eine weitere Aufnahme der Kamera zeigt, dass der Komet in eine Staubwolke, die so genannte Staubkoma, gehüllt ist. "Bei der Annäherung an Churyumov-Gerasimenko wird es spannend sein, mit den anderen Instrumenten der Mission herauszufinden, welches Gas die Staubpartikel mit sich reißt."

ATV%2d5

Letzter Einsatz für den europäischen Raumtransporter ATV

30. Juli 2014

Bisher versorgten bereits vier europäische Transporter die Internationale Raumstation ISS mit Fracht, jetzt startete am 30. Juli 2014 um 1.47 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit "Georges Lemaître" das fünfte und letzte ATV (Automated Transfer Vehicle) der europäischen Raumfahrtorganisation ESA vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana aus ins All. Mit an Bord sind neben Dingen des alltäglichen Weltraumlebens wie Kaffee oder Kässpätzle und Nachschub für Treibstoff, Wasser und Atemluft auch Experimente wie der elektromagnetische Levitator EML, ein Schmelzofen, den der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst einbauen und erstmals in Betrieb nehmen wird. Voraussichtlich am 12. August 2014 wird der Transporter an der Raumstation andocken.

Erste Eindrücke der Oberfläche von Rosettas Zielkomet

24. Juli 2014

Die neuen Bilder des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko lassen bereits Strukturen seiner Oberfläche erkennen. Insbesondere fällt auf, dass die Region, an der sich der Komet verengt, deutlich heller ist als die beiden anderen Teile.

Cyanobakterien

Überlebenskünstler bereit für die Reise zur ISS

22. Juli 2014

Sie sind zäh, widerstandsfähig und können an den unwirtlichsten Orten auf der Erde überleben - und nun sollen sie dies auch unter Weltraumbedingungen unter Beweis stellen: Am 23. Juli 2014 starten Blaualgen (Cyanobakterien der Gattung Nostoc) und Biofilme (Deinococcus geothermalis) um 23.44 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einer Progress-Rakete zur Internationalen Raumstation ISS. Bei einem Weltraumausstieg voraussichtlich am 18. August werden die Proben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der Außenseite der ISS in die Anlage EXPOSE-R2 eingesetzt. Dann soll mit den Experimenten BIOMEX (Biology and Mars-Experiment) und BOSS (Biofilm Organisms Surfing Space) untersucht werden, ob die Organismen beispielsweise ultraviolette Strahlung, kosmische Strahlung, Temperaturschwankungen und simulierte Marsbedingungen überstehen und somit auch auf anderen Planeten überleben könnten.

Komet Churyumov%2dGerasimenko

Komet Churyumov-Gerasimenko: Weder Kugel noch Kartoffel

17. Juli 2014

Dass Kometen unregelmäßig und eher kartoffelähnlich geformt sind, ist bekannt - doch der Komet Churyumov-Gerasimenko, auf dem Lander Philae im November 2014 landen soll, hat eine unerwartete Gestalt: Der Komet besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen. Dies zeigen Bilder der OSIRIS-Kamera an Bord der ESA-Sonde Rosetta, die aus 14.000 Kilometern Entfernung aufgenommen wurden. "Diese Form ist sehr überraschend für uns", sagt Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit 30 Jahren erforscht der Projektleiter für die wissenschaftlichen DLR-Experimente auf Sonde und Lander diese Himmelskörper. "Aber sie ist durchaus plausibel: Kometen sind während der Bildung unseres Planetensystems weit ab von der Sonne durch die Zusammenstöße von kleineren Bausteinen entstanden." Welche Auswirkungen die ungewöhnliche Form des Kometen auf die Landung hat, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Roboterarm

Choreographie mit dem Roboterarm der ISS

15. Juli 2014

Bis auf zwölf Meter nähert sich am 16. Juli 2014 um 12.39 Uhr mitteleuropäischer Zeit das Transportfahrzeug Cygnus Orbital-2 der Internationalen Raumstation ISS - und dann muss Astronaut Alexander Gerst gemeinsam mit seinem Kollegen Steve Swanson dafür sorgen, dass der Transporter sicher eingefangen und an die Raumstation angedockt wird. Während Swanson den Roboterarm bedient, wird Gerst unter anderem die Kameras am Roboterarm steuern. Trainiert hat der deutsche ESA-Astronaut dieses Manöver bereits vor seinem Start ins All sowie in der vergangenen Woche an Bord der ISS. "Da gibt es eine ausgeklügelte Choreographie, der das Team folgt", sagt Astronautentrainer Norbert Illmer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Die abwechslungsreiche Landschaft der Hellespontes Montes auf dem Mars

Schnee, Eis und Wasser formten die Landschaft der Hellespontus Montes

10. Juli 2014

Diese Bilder der vom DLR betriebenen hochauflösenden Stereokamera HRSC zeigen die abwechslungsreiche Landschaft der Hellespontes Montes auf dem Mars.

Alexander Gerst

Seifenblasen - dünnhäutig auf der Erde, dickfellig im All

9. Juli 2014

Kaum zieht die Schwerkraft nicht mehr an ihnen, beweisen Seifenblasen erstaunliche Stabilität: In der Schwerelosigkeit leben sie deutlich länger, ein Nadelstich macht ihnen nichts aus, und auch zusätzliche farbige Flüssigkeit haftet ohne Probleme an der stabilen Seifenblase. Das sind die erstaunlichen Ergebnisse, die Astronaut Alexander Gerst mit einem Versuch auf der Internationalen Raumstation ISS herausgefunden hat. Das Experiment hatte sich im Schülerwettbewerb "Aktion 42", den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der europäischen Weltraumorganisation ESA und der Stiftung Jugend forscht durchführte, als Gewinnervorschlag durchgesetzt.

Im Schatten des Saturn

Raumsonde Cassini - seit zehn Jahren in der eisigen Welt des Saturn

4. Juli 2014

Der Saturnorbiter Cassini hat viele faszinierende Phänomene beobachtet und dabei außergewöhnliche Bilder und Messungen zur Erde gefunkt. Seit zehn Jahren befindet er sich in einer Umlaufbahn um den Saturn. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist bei dieser Mission von Anfang an dabei.

ISS

Funken mit der ISS: Der direkte Draht zu Alexander Gerst

1. Juli 2014

Über 400 Kilometer ist die Internationale Raumstation ISS von der Erde entfernt, wenn sie mit 28.000 Kilometern in der Stunde um die Erde kreist - für zwei DLR_School_Labs rückt sie aber in zumindest hörbare Nähe: Alexander Gerst greift zum Mikrofon und funkt mit zwei Schülergruppen an den Standorten Neustrelitz und Braunschweig des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). In Neustrelitz steht die Funkverbindung in das überirdische Forschungslabor am 2. Juli 2014 gegen 14 Uhr. Für das Braunschweiger DLR_School_Lab wird ein Termin in der ersten Julihälfte in Alexander Gersts Zeitplan eingeschoben, sobald der Starttermin für den Transporter Cygnus Orbital-2 feststeht.

Berlin

Die Spur des Menschen: Siedlungsmuster aus dem All

25. Juni 2014

Wie eine Tuschezeichnung mit mal filigranen, mal kräftigen Linien und Flecken sehen die Bilder aus, die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus den Daten der deutschen Radarsatelliten TerraSAR-X und TanDEM-X berechnet haben. In Wirklichkeit zeigen die schwarz-weißen Karten aus über 500 Kilometern Höhe weltweit Städte, Dörfer und Häusergruppen, die sich an Flussläufen entlangwinden, Straßen und Eisenbahnlinien folgen oder sich in fruchtbaren Gebieten ausbreiten - mit einer Genauigkeit, wie sie bisher für globale Auswertungen nicht erreicht wurde. "Wir gehen davon aus, dass die besiedelte Fläche weltweit größer ist als bisher geschätzt", sagt DLR-Wissenschaftler Dr. Thomas Esch. Bei einer Auflösung der zu Grunde liegenden Radaraufnahmen von drei Metern erkennen die Satelliten selbst einzelne Gebäude aus dem All.

Seifenblase

Die Sterblichkeit von Seifenblasen

18. Juni 2014

Das Zubehör für sein Experiment hat schon in der Internationalen Raumstation ISS auf ihn gewartet - denn bei ihren Experimentvorschlägen für Astronaut Alexander Gerst durften die Teilnehmer des Schülerwettbewerbs "Aktion 42" nur Sachen verwenden, die bereits in der ISS um die Erde kreisen. Und so experimentiert der 38-jährige Astronaut am 20. Juni 2014 unter anderem mit Haarshampoo, einem Strohhalm und Lautsprechern, um dem Geheimnis von Seifenblasen in der Schwerelosigkeit auf die Spur zu kommen. Dieses Experiment ist der Gewinnervorschlag des Wettbewerbs "Aktion 42", den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen mit der europäischen Weltraumorganisation ESA und der Stiftung Jugend forscht im vergangenen Jahr ausgeschrieben hat.

Atlantis Chaos auf dem Mars

Ungewöhnliche Ablagerungen in Atlantis Chaos

12. Juni 2014

Die Region Terra Sirenum im südlichen Marshochland wartet mit sehr unterschiedlichen Geländeformen auf. Ein Beispiel für die vielfältigen geologischen Prozesse, die dort auf kleinem Raum abgelaufen sind, ist das Atlantis-Becken mit einer wirren, zerfurchten Landschaft namens Atlantis Chaos.

Alexander Gerst

"Forschungsobjekt" im All

11. Juni 2014

Seit dem 29. Mai 2014 ist Alexander Gerst in der Schwerelosigkeit - und sein erstes Forschungsobjekt in der Internationalen Raumstation ISS ist zurzeit vor allem er selbst. Gerade für die Raumfahrtmediziner sind die Daten zu Beginn seiner Mission eine wichtige Basis, um Veränderungen des menschlichen Körpers in der Schwerelosigkeit zu beobachten und zu analysieren. Und so vermisst Alexander Gerst sich in seinen ersten beiden Wochen seiner "Blue Dot Mission" zunächst selbst, sammelt Blut- und Speichelproben und nimmt Ultraschallbilder seiner Augen auf. Für zwei vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderte Experimente erfasst der deutsche ESA-Astronaut außerdem nun den Zustand seiner Haut sowie seine Körperkerntemperatur und somit seine innere Uhr.

Alexander Gerst: Seine erste Woche auf der ISS

5. Juni 2014

Eine Woche seiner auf 166 Tage angesetzten ISS-Mission "Blue Dot" ist nun vorbei - doch was hat der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst seit seiner Ankunft auf der Internationalen Raumstation am 29. Mai 2014 um 5.52 Uhr unserer Zeit (9.52 Uhr Ortszeit Baikonur, 3.52 Uhr ISS-Zeit) eigentlich gemacht?

 
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