Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg zu Gast am DLR-Standort Stuttgart

Die baden-württembergische Landesministerin Theresia Bauer zu Besuch am DLR-Stuttgart

Mittwoch, 24. Juli 2013

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    Theresia Bauer, die baden-württembergische Landesminsiterin für Wissenschaft, Forschung und Kunst zu Gast am DLR-Standort Stuttgart

    Prof. Dr. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr (links) und Prof. Dr. Manfred Aigner, Direktor des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik, empfangen die baden-württembergische Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer am DLR Stuttgart.

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    Ministerin Bauer besucht das Mikrogasturbinen-Labor

    Die Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, im Gespräch mit Dr. Andreas Huber vom DLR-Institut für Verbrennungstechnik (rechts) und Dr. Julia Kaazke vom Wissenschaftsministerium.

  • Die Landesministerin mit Dr. Peter Kutne am optischen Hochdruckprüfstand Die Landesministerin mit Dr. Peter Kutne am optischen Hochdruckprüfstand

    Die Landesministerin mit Dr. Peter Kutne am optischen Hochdruckprüfstand

    Die Landesministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer, im Gespräch mit Dr. Peter Kutne am optischen Hochdruckprüfstand (HIPOT) des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik.

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Die baden-württembergische Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Theresia Bauer  besuchte am 24. Juli 2013 das Institut für Verbrennungstechnik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart. Sie informierte sich vor Ort über aktuelle Fragen der Energieforschung mit besonderem Fokus auf die Forschungsarbeiten am Institut für Verbrennungstechnik.

Der DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Prof. Dr. Ulrich Wagner, begrüßte die Ministerin im Namen des DLR-Gesamtvorstandes und gab einen Überblick über Projekte und Aufgaben der Energieforschung und die vielfältigen Kooperationen mit der Luftfahrt-, Raumfahrt-, Verkehrs- und Sicherheitsforschung im DLR. Der Direktor des Instituts für Verbrennungstechnik, Prof. Dr. Manfred Aigner, stellte anschließend die Arbeitsfelder des Instituts vor.

Das Institut für Verbrennungstechnik beschäftigt sich mit den Grundlagen technischer Verbrennungsprozesse. Das besondere Augenmerk der Forscherinnen und Forscher  liegt dabei auf der Verminderung von Schadstoffemissionen. Die Zuverlässigkeit der Verbrennung, besonders im Hinblick auf den Zündungsvorgang und das Verlöschen, zu erhöhen, sowie das Reduzieren/Vermeiden von thermoakustischen Schwingungen bei instationärer Verbrennung sind wichtige Themen. Darüber hinaus betrachten sie neue Brennstoffe, erarbeiten Konzepte, um diese möglichst umweltschonend und effizient einzusetzen, und entwickeln und optimieren in diesem Zusammenhang Brenner- und Brennkammersysteme.

Einen direkten Einblick gewann Theresia Bauer im anschließenden Rundgang. Forscherinnen und Forscher aus Laboren der Abteilungen Gasturbinen, Verbrennungsdiagnostik und Hochdruckexperimente präsentierten ihre Arbeit und hatten die Gelegenheit, sich im direkten Gespräch mit der Ministerin auszutauschen.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten einen zukunftsweisenden Beitrag indem sie  Einsatzmöglichkeiten von Mikro-Gasturbinen in Blockheizkraftwerke (BHKW) untersuchen, um eine regionale, dezentrale und hocheffiziente Energieversorgung zu ermöglichen.

Dabei hat das Institut für Verbrennungstechnik die Möglichkeit, über das Zusammenspiel von verschiedenen Arbeitsbereichen neue Brennkammertechnologien, die in Gasturbinen eingesetzt werden sollen, direkt am institutseigenen Hochdruckbrennkammer-Prüfstand Stuttgart (HBK-S) zu testen. Durch seinen Aufbau erlaubt dieser Prüfstand den Einsatz von Laser-Messtechnik, welche eine sehr detaillierte Analyse der Verbrennungsphänomene erlaubt.

Die Flammen können untersucht werden, ohne dass das Strömungsfeld im Brennraum oder die komplexen chemischen Vorgänge, die während einer Verbrennung ablaufen, gestört werden.

Das DLR ist in Baden-Württemberg an den beiden Standorten Stuttgart und Lampoldshausen vertreten und beschäftigt mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In Stuttgart sind sechs Institute ansässig, die sich mit Bauweisen- und Konstruktionsforschung, Fahrzeugkonzepten, Solarforschung, Technischer Physik, Technischer Thermodynamik und Verbrennungstechnik beschäftigen.

Zuletzt geändert am:
25.07.2013 14:29:04 Uhr

Kontakte

 

Melanie Luther
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Stuttgart: Öffentlichkeitsarbeit, Besuchergruppen

Tel.: +49 711 6862-480

Fax: +49 711 6862-636
Prof. Dr. Manfred Aigner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Direktor des Instituts für Verbrennungstechnik

Tel.: +49 711 6862-309

Fax: +49 711 6862-578