Die Forschungseinrichtung in Augsburg wurde 2009 als Teil des Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) gegründet und ist seit Mai 2011 eigenständiger Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Die Forschung in Augsburg ist Instituts- und Standortübergreifend, Arbeitsschwerpunkt ist der Bereich der Produktionstechnologie. Damit komplettiert Augsburg die Prozesskette für die Entwicklung und Fertigung von Bauteilen aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) im DLR.
Im 1992 gegründeten Standort Berlin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konzentrieren sich die Forschungsschwerpunkte Weltraum und Verkehr.
Am Standort Bonn hat die Raumfahrt-Agentur des DLR ihren Sitz. Sie ist im Auftrag der Bundesregierung für die Planung und Umsetzung der deutschen Raumfahrtaktivitäten zuständig. Weiterhin befinden sich diverse BMBF-Büros und der Projektträger Luftfahrtforschung des BMBF am Standort.
Die Aktivitäten im DLR-Standort Braunschweig konzentrieren sich auf die Bereiche Luftfahrt und Verkehr. Am Forschungsflughafen in Braunschweig setzt das DLR mit etwa 1050 hochqualifizierten Mitarbeitern die Tradition der 1936 gegründeten Deutschen Forschungsanstalt für Luftfahrt (DFL) fort.
Am DLR-Standort Bremen ist seit 2007 das Institut für Raumfahrtsysteme beheimatet. Das Institut analysiert und bewertet komplexe Systeme der Raumfahrt in technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Hinsicht. Es entwickelt Konzepte für innovative Raumfahrtmissionen mit hoher Sichtbarkeit auf nationalem und internationalem Niveau.
Göttingen gilt als die Wiege der modernen Aerodynamik. Hier wurde 1907 die weltweit erste staatliche Luftfahrtforschungseinrichtung gegründet. Heute arbeiten im DLR Göttingen über 430 Fachleute an den Flugzeugen, Raumschiffen und Hochgeschwindigkeitszügen der Zukunft.
Das DLR und seine Vorgängerorganisationen sind in Hamburg bereits seit den 1950er Jahren vertreten. In unmittelbarer Nähe der in Hamburg ansässigen Luftfahrtindustrie gehört die Abteilung Luft- und Raumfahrtpsychologie des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin zu den führenden Kompetenzzentren bei der Auswahl des geeigneten Personals in Luft- und Raumfahrt.
Der DLR-Standort Jülich liegt etwa 60 km westlich von Köln und beherbergt seit Mitte 2011 eine Arbeitsgruppe des Instituts für Solarforschung. Zum 01. Juli 2011 hat das DLR das Solarthermische Versuchs- und Demonstrationskraftwerk Jülich (STJ) von der Stadtwerke Jülich GmbH übernommen.
Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr, Energie und Sicherheit sind die Forschungsfelder, die im DLR Köln in acht Forschungseinrichtungen bearbeitet werden. Das Rückgrat der Forschung und Entwicklung bilden Großversuchsanlagen, beispielsweise Windkanäle, Triebwerks- und Materialprüfstände und ein Hochflussdichte-Sonnenofen.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) verfügt am Standort Lampoldshausen in Europa auf dem Gebiet der Entwicklung und des Betriebes von Raketentriebwerksprüfständen über einmalige Kompetenzen. In den vergangenen 50 Jahren hat sich das hier ansässige Institut für Raumfahrtantriebe mit seinen heute rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem wichtigen Partner der europäischen Raumfahrt entwickelt.
Der DLR-Standort Neustrelitz liegt etwa 100 Kilometer nördlich von Berlin im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und beschäftigt annähernd 60 Wissenschaftler, Ingenieure und Angestellte. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Standort sind den Themenbereichen satellitengestützte Erdbeobachtung und Navigation zugeordnet und gliedern sich damit in die Europäischen Forschungsprogramme GMES und GALILEO ein.
Der DLR-Standort Oberpfaffenhofen zählt neben dem Standort Köln zu den größten Forschungszentren in Deutschland. Acht wissenschaftliche Institute sind auf dem Areal unweit der Autobahn München-Lindau A96 ansässig. Derzeit beschäftigt der Standort rund 1600 Mitarbeiter. Schwerpunkte des Forschungszentrums sind unter anderem die Beteiligung an Weltraummissionen, die Klimaforschung, Forschung und Entwicklung zur Erdbeobachtung, der Ausbau von Navigationssystemen und die Weiterentwicklung der Robotertechnik.
Beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart arbeiten mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sechs Forschungsinstituten an Themen aus Raumfahrt, Luftfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit. Der Stuttgarter DLR-Standort geht zurück auf das im Jahre 1954 am Stuttgarter Flughafen gegründete Forschungsinstitut für Physik der Strahlantriebe (FPS).
Der Standort Trauen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) befindet sich in der Lüneburger Heide, in direkter Nähe zum Bundeswehrflughafen Faßberg. Seit 1935 wird die vorteilhafte Lage abseits von Siedlungen und dennoch in der Nähe von Ballungsräumen genutzt, um hochanspruchsvolle Versuche für die Forschung durchzuführen.
Die 1968 am Standort Weilheim errichtete Bodenstation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist das Verbindungsglied zwischen Erde und Satellit. Mit ihrer Hilfe werden während eines Satellitenüberflugs Kommunikationsverbindungen zu diesem hergestellt, die einen gleichzeitigen Datenverkehr in beide Richtungen ermöglichen.