DLR-Wissenschaftler simulierten mit Stereo-Aufnahmen der vom DLR betriebenen Mars-Express-Kamera HRSC einen virtuellen 3D-Flug über das Landegebiet des "Mars Science Laboratory" (MSL) auf dem Grund des 150 Kilometer großen Krater Gale. Auch das szenario des Landeanflugs ist zu sehen.
Zum "richtigen" Planeten hat es nicht ganz gereicht: Trotzdem zeigt Vesta, der mit 530 Kilometern Durchmesser zweitmassivste Asteroid unseres Sonnensystems, zahlreiche Eigenschaften eines Planeten. Das ist eines von mehreren bedeutenden Ergebnissen der NASA-Mission Dawn.
Die Animation in Echt- und Falschfarben (zur Darstellung der Topographie) beruht auf Bilddaten des Lunar Reconnaissance-Orbiters der NASA und einem vom DLR berechneten globalen topographischen Oberflächenmodell des Mondes.
Die Animation zeigt die Konjunktion zwischen dem Marsmond Phobos und Jupiter. Am 1. Juni 2011 führte Mars Express ein spezielles Manöver durch, um dieses Ereignis zu beobachten.
Diese Animation zeigt einen Überflug über die Region um die Chasmata Melas, Candor und Ophir im zentralen Teil der Valles Marineris. Die Valles Marineris sind ein riesiges Grabenbruchsystem von mehr als 4.000 Kilometern Länge, 200 Kilometern Breite und bis zu elf Kilometern Tiefe.
Die Animation zeigt einen simulierten Flug über den Krater Nicholson. Der Krater hat einen Durchmesser von etwa 100 Kilometern und liegt nordwestlich der Region Medusae Fossae. Im Zentrum des Kraters befindet sich eine etwa 55 Kilometer lange und 37 Kilometer breite Erhebung. Bis heute ist noch völlig unklar, worum es sich bei dieser Struktur im Innern des Einschlagskraters handelt und welcher geologische Vorgang zur Bildung dieser Form geführt hat.
Für diesen Anaglyphen-Film verwendeten die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Planetenforschung Aufnahmen, die das deutsche Kamerasystem der Dawn-Sonde aus einer Höhe von etwas 2700 Kilometern über der Oberfläche aufgenommen hat. Mit einer Rot-Grün-Brille betrachtet, sieht man den von Kratern übersäten Asteroiden plastisch vor sich. Im Flug geht es zunächst entlang des Äquators, anschließend rücken der sogenannte "Schneemann"-Krater und einer der höchsten Berge im Sonnensystem in den Blick.
Das Video veranschaulicht das Prinzip der kooperativen Schlaglochumfahrung: Ein erstes Versuchsfahrzeug fährt durch das Schlagloch, "informiert" aber das folgende Fahrzeug - in diesem Fall das vom DLR entwickelte RoboMobil -, das daraufhin das Loch umfährt.
Seit Juni 2009 kreist der Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) um den Mond und nimmt mit einer Weitwinkelkamera digitale Daten der kraterübersäten Oberfläche auf. Aus insgesamt 70.000 Bildern haben die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) jetzt ein dreidimensionales digitales Mondmodell in einer bisher einzigartigen Präzision und Vollständigkeit erstellt. Ein Film zeigt virtuelle Überflüge über den Erdtrabanten.
Phobos ist rund 9.400 Kilometer vom Marsmittelpunkt entfernt und umkreist den Mars in 7,6 Stunden etwa 6.000 Kilometer über dessen Oberfläche. Er ist der größere der beiden Marsmonde.
Unterschiedliche Einschlagskrater, Täler, Canyons und Berge, die zu den höchsten im Sonnensystem gehören – die dreidimensionalen Aufnahmen und Filme, die die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom Asteroiden Vesta erstellt haben, zeigen einen ungewöhnlichen Himmelskörper.
Er gilt als einer der schönsten Berge der Welt und zugleich auch als der schwierigste Achttausender: der K2 an der Grenze zwischen Pakistan und China. Für die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) das perfekte Testgebiet, um neueste Verfahren für die Verarbeitung von Satellitendaten zu 3D-Modellen unter Beweis zu stellen.
Eine detailgetreue 3D-Animation des PRISMA-Formationsfluges bietet dem Betrachter eine einmalige Perspektive. Aus der Nähe und von oben herab sind die Manöver des Satelliten-Gespannes genau zu verfolgen.
Eigentlich dienen die Aufnahmen des deutschen Kamerasystems auf der amerikanischen Sonde Dawn zurzeit der Navigation auf dem Weg zum Asteroiden Vesta. Ein Film, den Wissenschaftler des Dawn-Teams jetzt aus einzelnen Bildern aus 481.000 Kilometern erstellten, zeigt allerdings bereits, wie komplex die Oberfläche des Asteroiden ist.
Erstmals ist es Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gelungen, das "Dach der Welt", den Mount Everest, mithilfe optischer Satellitendaten in einer maximalen Auflösung von einem halben Meter dreidimensional abzubilden. Anhand eines Videos können Interessierte die Route von 15 Bergsteigern einer aktuellen Expedition zum höchsten Berg der Erde verfolgen.
Am Mittwoch, 16. Februar 2011, startete der zweite europäische Raumtransporter, das ATV (Automated Transfer Vehicle) "Johannes Kepler" um 22:50 Uhr MEZ mit einer Ariane 5ES vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana zur Internationalen Raumstation (ISS).
TanDEM-X-Projektleiter Dr. Manfred Zink erläutert im DLR-Webcast die unterschiedlichen Anwendungsbereiche des Digitalen Höhenmodells und den wissenschaftliche Nutzen der Mission.