Hochgeschwindigkeitszüge der nächsten Generation sollen sicher sein, zuverlässig und komfortabel, hoch energieeffizient und ressourcenschonend und dabei auch möglichst leise verkehren. Dies ist das Ziel des Forschungsprojekt "Next Generation Train" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Am Schienen-Rollprüfstand des DLR-Instituts für Systemdynamik und Regelungstechnik in Oberpfaffenhofen werden dazu neuartige Spurführungskonzepte erprobt. Im Gegensatz zu den konventionellen Fahrwerken bisher, wird die Spurführung künftig aktiv geregelt, - mit Hilfe von mechatronischen Systemen. Die Dynamik zwischen Rad und Schiene wird verändert, so dass negative Erscheinung wie Verschleiß und Lärm deutlich reduziert werden. Am Schienen-Rollprüfstand des DLR wurde die mechatronische Spurführung für den "Next Generation Train" nun erfolgreich im Rahmen der Evaluierung durch die Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) demonstriert.
Slideshow der schönsten Mars Express-Bilder zusammengesetzt zu einem Überblick über den roten Nachbarplaneten.
Beim Start des vierten ESA-Raumfrachters ATV „Albert Einstein“ am 5. Juni 2013 um 23.52 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) war ein besonderer Passagier an Bord: Das vom DLR Raumfahrtmanagement und der europäischen Raumfahrtagentur ESA geförderte Sterex-Experiment. Herzstück dieses aus vier Kameras bestehenden Systems ist die stereoskopische Montage zweier Kameras, mit denen die Separation von ATV-4 zum ersten Mal von Bord der Ariane 5 aus in 3D aufgenommen wurde. Die Videodaten wurden in der vergangenen Nacht von der DLR Bodenstation in Weilheim empfangen, aufgezeichnet, und inzwischen so aufbereitet, dass zunächst ein zweidimensionales Video vom Start und vom Absetzen des europäischen Raumtransporters im Weltraum zur Verfügung steht.
Wechsel von Hubschrauber- und Airlinercockpit zwischen dem beweglichen und dem festinstallierten Simulator
Am 2. Juni 2003 startete die europäische Sonde Mars Express vom Weltraumbahnhof in Baikonur zum Roten Planeten. Die Stereokamera HRSC (High Resolution Stereo Camera) an Bord der Sonde ermöglicht es den Planetenforschern, den Mars dreidimensional zu sehen. Das Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelte und betreibt die Kamera.
Mit dem Forschungsprojekt Verkehrsentwicklung und Umwelt (VEU) schließen Natur-, Ingenieur- und Sozialwissenschaftler des DLR und Partner des Karlsruhe Institute of Technology eine bisher bestehende Lücke. Sie entwickeln gemeinsam ein Instrumentarium zur Beschreibung der Trends des Personen- und Wirtschaftsverkehrs in Deutschland und des weltweiten Luftverkehrs bis zum Jahr 2030. Hiermit lassen sich die Wirkungen auf Umwelt und Gesellschaft ermitteln und bewerten.
Von Ende Februar bis Anfang März 2013 wurde im :envihab am DLR-Standort Köln die neue Kurzarmzentrifuge aufgebaut. Der Aufbau des ":envihab-Herzstücks" erstreckte sich über mehrere Wochen. Wir haben diese seltene Gelegenheit genutzt und uns die einzelnen Aufbauschritte näher angeschaut.
Wirbelschleppen zwingen Piloten kleinerer Flugzeuge bisher einen Sicherheitsabstand von rund zehn Kilometern zu vorausfliegenden schwereren Maschinen einzuhalten. Dank einem neuen Verfahren könnten bei gutem Wetter bald bis zu doppelt so viele Verkehrsflugzeuge eine Landebahn anfliegen, ohne sich gegenseitig zu gefährden.
Das aus Deutschland stammende Mini-Ökosystem Omegahab wurde vor seinem Start an Bord des Forschungssatelliten BION-M1 in den Laboren des Instituts für Biomedizinische Probleme (IBMP) der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau auf seinen Aufenthalt im All vorbereitet.
Mit spannenden Bildern gibt der neue "Standortfilm" einen Einblick in die Forschungebereiche des DLR in Oberpfaffenhofen.
Es ist den Wissenschaftlern weltweit erstmalig gelungen, einen sogenannten "Quantenschlüssel" mit einem sich schnell bewegenden Objekt zu übertragen. Per Laserstrahl wurden die Quantendaten von einem Flugzeug zu einer Bodenstation gesendet. Der Schlüsselaustausch auf Basis der Quantenmechanik gilt als absolut abhörsicher.
Pilotentraining im weltweit ersten roboterbasierten Flugsimulator, einer Entwicklung des DLR in Kooperation mit Grenzebach Maschinenbau und KUKA.
Projektleiter Dr. Martin Sippel und seine australische Doktorandin Olga Trivailo vom DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen stellen im Video den SpaceLiner vor und beantworten die wichtigsten Fragen rund um das visionäre Projekt.
Kraftstoffflexibilität, kompakte Bauweise und hohe Effizienz bei niedrigen Emissionen - diese Eigenschaften zeichnen den Freikolbenlineargenerator (FKLG) der DLR-Ingenieure aus. Der Animationsfilm gibt einen Einblick in die Funktionsweise dieses neuartigen Range-Extenders.
Durch kleine Löcher im Rotor wird Luft nach außen gedrückt. Dies vermindert die Stärke der schädlichen Verwirbelungen beim Strömungsabriss. Die auf den Rotor wirkenden Nickmomente, die die Leistung einschränken, können so deutlich verringert werden.
Das DLR kann auf ein ereignisreiches und spannendes Jahr zurückblicken. Auch 2012 konnten wir in unseren Forschungsbereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit wieder viel erreichen. In diesem Rückblick haben wir die Highlights des Jahres in Form einem Film zusammengestellt.
Im Webcast werden historische Aufnahmen aus ATTAS bewegter Vergangenheit gezeigt.
Im Webcast erzählen Hartmut Sänger, Bauingenieur und Sohn von Raumfahrtpionier Eugen Sänger, und Jürgen Veth, Teamleiter am Standort, von der Geschichte - und der Zukunft - von Trauen.
Dieser Webcast zeigt einige der faszinierenden 28 Forschungsprojekte, die im gemeinsamen Space Pavilion von DLR und ESA gezeigt werden.
Sehen Sie in diesem Webcast einen Rundgang über den DLR-Stand auf der ILA 2012 in Berlin. Während des Rundgangs erklären DLR-Wissenschaftler einige der Ausstellungsstücke.