Es ist das weltweit längste Raketenprogramm für Forschung in Schwerelosigkeit und feiert heute ein Jubiläum: 35 Jahre nach der ersten TEXUS-Mission im Dezember 1977 ist die 50. TEXUS-Rakete am 12. April 2013 um 6:25 Uhr MESZ vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden erfolgreich in den Weltraum gestartet.
Vermutlich waren heftige unterirdische Dampfexplosionen für die Vertiefungen im Zentrum dieser beiden großen Einschlagkrater auf dem Mars verantwortlich, die am 4. Januar 2013 mit der vom DLR betriebenen, hochauflösenden Stereokamera HRSC auf der Raumsonde Mars Express aufgenommen wurden.
377.800 Menschen arbeiteten im Jahr 2012 in Deutschland im Bereich der Erneuerbaren Energien, etwa ein Prozent weniger als noch im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Abschätzung, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW), der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und der Prognos AG im Auftrag des Bundesumweltministeriums (BMU) vorgenommen hat.
Auf unwegbarem Terrain bewegt sich der Mars-Rover. Seine Bauweise lässt Anleihen bei Lego erahnen. Eine Schülerin steuert ihn. Wissenschaft? Noch nicht. Doch das Spiel begeistert offensichtlich. Spielerisch Interesse wecken ist Dirk Stiefs' Anliegen. Das April-Magazin stellt den kreativen Leiter des DLR_School_Labs in Bremen im Porträt vor.
Strom aus Wind spielt in unserem Energiesystem eine immer größere Rolle. Nur: Der Wind weht nicht immer dann, wenn der Strombedarf hoch ist und umgekehrt. In der Umwandlung von Windstrom in Wasserstoff sehen viele Experten eine Möglichkeit, überschüssige Windenergie zu speichern. Mit einem neuartigen, beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) weiterentwickelten PEM-Verfahren (Protonen Austausch Membran) kann Wasserstoff sehr viel flexibler und effizienter als bisher hergestellt werden. Mit dieser Technologie realisiert E.ON Hanse AG in Hamburg nun eine Power to Gas-Anlage, die Wasserstoff im Großmaßstab in ein Erdgasnetz einspeisen soll.
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zeigt auf der diesjährigen Hannover Messe vom 8. bis 12. April 2013 zahlreiche marktnahe Technologien aus seinen verschiedenen Forschungsbereichen. Beteiligt sind das DLR-Institut für Technische Thermodynamik (Halle 27, Stand C66), das Technologiemarketing (Halle 2, Stand D36) und das DLR-Institut für Robotik und Mechatronik (Halle 11, Stand E70).
Neue Wege in der Kryptographie eröffnet ein erfolgreiches Experiment des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit der Ludwigs-Maximilian-Universität (LMU) München. So ist es den Wissenschaftlern weltweit erstmalig gelungen, einen sogenannten "Quantenschlüssel" mit einem sich schnell bewegenden Objekt zu übertragen. Per Laserstrahl wurden die Quantendaten von einem Flugzeug zu einer Bodenstation gesendet.
Unsere Haut ist ein Organ mit vielen Aufgaben: Sie reguliert unter anderem den Wasser- und Temperaturhaushalt unseres Körpers, verhindert das Eindringen von Krankheitserregen, schützt vor UV-Strahlung und dient als Sinnesorgan. Doch wie reagiert sie auf die rauen Bedingungen des Weltraums? Dieser Frage gehen Wissenschaftler in dem vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) geförderten Experiment "SKIN B" nach, das am 28. März 2013 um 21.43 Uhr Mitteleuropäischer Zeit an Bord einer Sojus-Rakete vom russischen Weltraumbahnhof in Baikonur zur Internationalen Raumstation ISS gestartet ist.
Von außen ist es nur ein großer Industrie-Roboterarm mit einem Cockpit - doch wer als Pilot in diesem Simulator sitzt, fühlt sich wie im Flugzeug. Während der Pilot im Inneren steuert, werden diese Flugkommandos in Echtzeit in die entsprechenden Bewegungen des Roboterarms umgesetzt. In Zukunft können mit dem weltweit ersten roboterbasierten Flugsimulator Piloten trainieren. Für die Entwicklung wurden jetzt zwei Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern Grenzebach Maschinenbau und KUKA mit dem euRobotics Technology Transfer Award ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich an Projekte verliehen, die Forschungsergebnisse und kommerzielle Anwendung miteinander verbinden. Die beiden Ingenieure des DLR haben mit ihrem Team dafür unter anderem Dummys vielen Beschleunigungstests ausgesetzt, die Struktur der Anlage designt und sich mit der kniffligen Bahnplanung beschäftigt - alles, damit die Illusion eines Fluges perfekt ist.
Angefangen hat es im Sommer 2009 mit zwei Beinen und einer darauf montierten Kamera. Allerdings war das äußerlich noch weit entfernt von einem Roboter nach menschlichem Vorbild. Nach und nach aber wurde die Gehmaschine "TORO" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) menschenähnlicher: Ein Oberkörper, ein Kopf mit Kameraaugen und Oberarme folgten. Mit Unterarmen und Händen ist "TORO", der mit Sensoren und nachgiebigen Gelenken feinfühlig auf seine Umgebung reagieren kann, jetzt komplett. Was für den Menschen einfach ist, wird TORO von nun an in kleinen Schritten lernen müssen: Treppensteigen oder Türöffnen beispielsweise. "Mit dem vollständigen Roboterkörper können wir jetzt die Abläufe testen, bei denen der Roboter vorausschauend und fließend Bewegungsabläufe des Menschen durchführt", erklärt Projektleiter Dr. Christian Ott.
Es ist eine Reise zum Ursprung des Universums: Mit dem nach dem deutschen Physiker Max Planck benannten Weltraumteleskop startete am 14. Mai 2009, zusammen mit der Schwestersonde Herschel, Europas erste Mission zur Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung (Cosmic Microwave Background, CMB).
Extreme Hitze und Kälte im Wechsel, elektromagnetische Strahlung und Schwerelosigkeit – die Umgebungsbedingungen im Weltraum sind rau. Dennoch müssen Bauteile von Satelliten, der Internationalen Raumstation ISS und anderen Systemen diesen Einflüssen standhalten und zuverlässig funktionieren. Im Rahmen des nationalen "On-Orbit-Verification" (OOV)-Programms testet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Einsatzreife von Weltraumtechnologien direkt im All: Kernelement ist der Kleinsatellit TET-1 vom Hauptauftragnehmer Kayser-Threde GmbH aus München.
Zum ersten Mal gastiert die Marsausstellung des DLR in Skandinavien. Am 20. März 2013 wurde die Schau hochaufgelöster 3D-Großformatbilder gemeinsam mit der Deutschen Botschaft in Oslo und der Norwegischen Raumfahrtagentur NSC im INSPIRIA Science Center in Sarpsborg nahe Oslo feierlich eröffnet.
Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeiten gemeinsam mit dem niederländischen Unternehmen Micro Turbine Technology (MTT) an der Optimierung von Mikrogasturbinen für private Anwender.
Das Original des Kometenlanders "Philae" fliegt bereits seit dem 2. März 2004 durchs Weltall und wartet im Schlafmodus auf seine Ankunft am Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko. Die "Philae"-Modelle am Boden hingegen müssen zurzeit einiges aushalten: Sie werden im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bis zur Belastungsgrenze getestet und geprüft. Die Wissenschaftler und Ingenieure wollen auf die erstmalige Landung auf einem Kometen im November 2014 bestens vorbereitet sein. In Bremen setzt ein originalgetreues Lander-Modell deshalb immer wieder auf dem Boden auf - mal in weichem Sand, mal auf hartem Boden, denn die Oberflächenbeschaffenheit des Kometen kennt noch niemand. In Köln wird eine "Philae"-Kopie mit Kommandos angefunkt und in Betrieb gesetzt. "Auf Probleme, die wir jetzt bei Landung und Betrieb mit den Modellen simulieren, sind wir bei der richtigen Landung dann gut vorbereitet", sagt Dr. Stephan Ulamec, DLR-Projektleiter für den Kometenlander, der an Bord der europäischen Raumsonde Rosetta unterwegs ist.
Roboter sind Werkzeuge des Menschen. Sie erleichtern uns den Arbeitsalltag und stoßen das Tor zu unzugänglichen Gegenden auf. Die Weltraumrobotik ist dabei auch für terrestrische Anwendungen wegweisend. Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft - und Raumfahrt (DLR) hat mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) einen Wettbewerb ins Leben gerufen, um die Entwicklungen dieser Schlüsseltechnologie weiter zu fördern - den "DLR SpaceBot Cup".
Erstmals konnten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) Lärmmessungen innerhalb eines Hubschraubertriebwerks durchführen. Dabei nutzten Berliner Forscher der Abteilung Triebwerksakustik des Instituts für Antriebstechnik neuartige, speziell entwickelte Heißgas-Mikrofon-Sonden zur Untersuchung von Prozessen, die für die Schallentstehung verantwortlich sind.
Beim zweiten Stuttgarter Energiespeichersymposium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) tauschten sich am 13. März 2013 rund 100 Experten aus Wissenschaft und Industrie über Speichertechnologien für eine nachhaltige Energieversorgung aus.
Zum vierten Mal präsentiert sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) vom 12. bis 14. März 2013 auf Europas Leitmesse für Faserverbundleichtbau, der JEC, in Paris. Gemeinsam mit dem Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) in Augsburg und Stade zeigen das Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung und das Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik aktuelle Forschungshighlights rund um Luftfahrt und Verkehr. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf der automatisierten Produktion von kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff-Bauteilen.
2153 Spiegel drehen und wenden sich für das Solarthermische Versuchskraftwerk Jülich des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), um die Sonne auf einen 22 Quadratmeter großen Receiver zu lenken. Das Spiel der Spiegel, die dem Sonnenlicht folgen, erkennt auch der Radarsatellit TerraSAR-X des DLR noch aus mehr als 500 Kilometern Höhe über der Erde. Die Reflektionen der Radarsignale lassen Turm und Spiegelfeld als helle Flecken erscheinen.