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Alle Jahrgänge

Geplanter Absturz: Ende der Merkur-Mission MESSENGER

30. April 2015

Seit dem 18. März 2011 ist MESSENGER (MErcury Surface, Space ENvironment , GEochemistry and Ranging) die erste Raumsonde, die den Merkur aus einer Umlaufbahn beobachtete. Etwas mehr als vier Jahre und 3308 Merkurumrundungen später kommt die NASA-Mission nun an ihr Ende: Die Treibstoffvorräte auf dem Orbiter sind erschöpft. Da die Anziehungskraft der Sonne einen solch starken Einfluss auf die Umlaufbahn der Sonde hat, ist ein Absturz auf den Planeten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nicht mehr zu vermeiden. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war wissenschaftlich umfangreich an dieser Mission beteiligt.

Gewichtskur und Lärmtherapie für Passagierjets: DLR-Flugversuche für langsamere Anflüge

29. April 2015

An der Grenze des Machbaren flog das DLR-Forschungsflugzeug ATRA im März 2015. In insgesamt vier Versuchsflügen wagten sich die Testpiloten mit dem umgebauten Passagierjet an den extremen Langsamflug heran. Das Ziel: Die tragende Luftströmung an den Flügeln und Klappensystemen in bisher unerreichter Genauigkeit zu vermessen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erforscht gemeinsam mit Airbus den Langsamflug bei Verkehrsflugzeugen. Die Erkenntnisse helfen, zukünftige Tragflächen leichter zu bauen und für langsamere und damit leisere Anflüge zu optimieren.

Projekt VABENE ++: DLR unterstützt Rettungskräfte bei Einsatzübung

28. April 2015

Proben für den Ernstfall: Es sieht dramatisch aus, was sich am 25. April 2015 auf dem ehemaligen Flugplatz in Kitzingen abspielt: mehrere Verletzte werden versorgt, das Bayerische Rote Kreuz (BRK) schickt seine Rettungsdienste, Notärzte und Schnelleinsatztruppen aus, ein Flugzeug kreist über dem Unglücksort. In einer Halle ist eine Tribüne eingestürzt, zeitgleich kommt es vor einer in der Nähe gelegenen Lagerhalle zu einem Unfall, bei dem Gefahrenstoffe freigesetzt werden. All das ist Teil einer Übung des BRK, das mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und anderen Partnern wie dem internationalen Forschungsprojekt CRISMA den Ernstfall erprobt.

Update: DLR berechnet die Verschiebungen durch das Erdbeben in Nepal aus Satellitendaten

27. April 2015

Update: Das Earth Observation Center (EOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnte mit Hilfe der von ESA-Radarsatellit Sentinel-1 aufgenommenen Daten der Erdbebenregion in Nepal eine neue Gebietskarte erstellen und die Verschiebungen durch das Beben berechnen. Die Daten wurden am EOC zu einem Interferogramm verarbeitet, das die Oberflächenverschiebungen zeigt, die durch das schwere Erdbeben vom 25. April 2015 verursacht wurden.

Wissenschaftlerin für einen Tag - Girls'Day 2015 im DLR

24. April 2015

Am 23. April 2015 konnten Schülerinnen in den Forschungsalltag der DLR-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hineinschnuppern: Bei Mitmachexperimenten und persönlichen Gesprächen erhielten die Mädchen an verschiedenen DLR-Standorten Einblicke in die unterschiedlichsten Berufsbilder im DLR.

Vom Kanzler-Airbus zum neuen Parabelflugzeug

24. April 2015

Er ist 16 Jahre jünger als sein Vorgänger, hat eine bewegte Geschichte und tritt ein beachtliches Erbe an: Der ehemalige "Kanzler-Airbus" A310-304 VIP ist das neue, europaweit einzigartige Parabelflugzeug und soll - wie zuvor schon der A300 ZERO-G - ab dem 27. April 2015 für wissenschaftliche Experimente in Schwerelosigkeit abheben: Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nutzt das ehemalige deutsche Regierungsflugzeug für Forschung in Null "G".

Krater%2dGenerationen in Arabia Terra auf dem Mars

Generationen von Kratern bezeugen die Erosionskraft von Wind und Wasser

23. April 2015

Auf dem Mars ist es in der Hauptsache der Wind, der Geländestrukturen im Laufe von Jahrmillionen abträgt. In der Frühzeit des Mars trug dazu auch fließendes Wasser bei.

Erfolgreicher Start von TEXUS 51: Für die Solarenergie ins Weltall

23. April 2015

TEXUS 51 ist am 23. April 2015 um 9.35 Uhr Mitteleuropäischer Zeit vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden in den Weltraum gestartet. Die Forschungsrakete des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) trug vier deutsche Experimente aus Biologie und Materialforschung in eine Höhe von 259 Kilometern. Während des rund zwanzigminütigen Forschungsfluges befanden sich die Experimente rund sechs Minuten lang in Schwerelosigkeit.

DLR-Studie: Einbeziehung des Luftverkehrs in internationale Klimaschutzprotokolle

23. April 2015

Der Luftverkehr lässt sich mit seinen vielfältigen Klimawirkungen in internationale Klimaschutzprotokolle integrieren. Dabei sind signifikante Einsparungen an klimarelevanten Emissionen bei moderatem Einfluss auf die Luftverkehrsnachfrage möglich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Erstmals fließt in die Untersuchung der gesamte Klimaeffekt des Luftverkehrs ein. Gegenüber der reinen Berücksichtigung von CO2-Emissionen fällt dieser durchschnittlich etwa doppelt so hoch aus.

"Servus und willkommen zurück": Alexander Gerst beim Columbus-Kontrollzentrum im DLR

21. April 2015

Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst ist seit November 2014 wieder zurück auf der Erde – nach 166 Tagen Einsatz auf der Internationalen Raumstation ISS. Im Rahmen seiner Mission "Blue Dot" absolvierte der 38-Jährige einen Außenbord-Einsatz und führte rund 40 Experimente in der Schwerelosigkeit durch. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei vom Columbus-Kontrollzentrum im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR. Alexander Gerst besuchte am 21. April 2015 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und sein Columbus-Team in Oberpfaffenhofen.

Über dem Nordpol des Zwergplaneten Ceres

20. April 2015

Weiße Flecken auf dem Zwergplaneten Ceres faszinieren die Wissenschaftler seit ihrer Entdeckung. Nun hat die Raumsonde Dawn neue Bilder mit senkrechtem Blick auf den Nordpol des Zwergplaneten geschickt. Darauf sind erneut deutlich zwei der ungewöhnlichen Flecken zu erkennen, die sich klar von ihrer dunkleren Umgebung abheben.

Geheimnisvoller Staubstrahl am Kometen Churyumov-Gerasimenko

20. April 2015

Kometen schleudern Gas und Staub in den Weltraum. Das geschieht vorwiegend an sonnenbeschienenen Stellen der Kometenoberfläche. Nun hat die OSIRIS-Kamera auf der Rosetta-Mission Mitte März aus einem Abstand von 75 Kilometern zufällig ein außergewöhnliches Phänomen am Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko in Bildern festgehalten. Auf der Schattenseite zeigte sich plötzlich ein neuer Staubstrahl, dessen Ursache bisher ungeklärt ist. "Zum ersten Mal wurde dabei auch direkt der Moment der Geburt eines neuen Staubstrahls beobachtet", sagt Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt, der die wissenschaftlichen Beteiligungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an der ESA-Mission Rosetta leitet. "Diese Beobachtungen werden helfen, die bisher nicht vollständig verstandene kometare Aktivität zu entschlüsseln."

Dream Chaser der Sierra Nevada Corporation

SNC und DLR kündigen Zusammenarbeit beim Projekt Dream Chaser an

17. April 2015

Während des US German Aerospace Roundtables (UGART) im Rahmen des 31. Space Symposiums haben das US-amerikanische Unternehmen Sierra Nevada Corporation (SNC) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Unterzeichnung für die Zusammenarbeit am neuen Projekt Dream Chaser bekanntgegeben. Das Symposium wird jährlich von der Space Foundation in Colorado Springs ausgerichtet.

Erdbeobachtung 2.0: Wie Satellitendaten unseren blauen Planeten erklären

16. April 2015

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) organisiert vom 11. bis 15. Mai 2015 in Berlin die 36. Internationale Erdbeobachtungs-Konferenz ISRSE (International Symposium on Remote Sensing of Environment). Die Tagung findet seit den 1960er Jahren alle zwei Jahre statt - zuletzt 2013 in Peking und 2011 in Sydney. "Wir erwarten rund 750 Teilnehmer aus mehr als 65 Ländern", berichtet Dr. Helmut Staudenrausch, Leiter des DLR-Organisationsteams.

Die Gewinner von "Aktion 42" und "Abenteuer Weltraum" mit ESA%2dAstronaut Alexander Gerst

Astronaut treffen statt Schulbank drücken

15. April 2015

"Es soll ein Tag sein, der euch vor allem eines macht: Spaß!", begrüßt Dr. Volker Kratzenberg-Annies, zuständig für die Nachwuchsförderung im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die 24 Schülerinnen und Schüler am Mittwochmorgen. Sie haben nämlich bei den Wettbewerben "Aktion 42" beziehungsweise "Abenteuer Weltraum" teilgenommen und gewonnen - und zwar ein Treffen mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst.

Mars

Der Mars im Großformat

14. April 2015

Bisher gab es den Mars im Streifenformat, Bahn um Bahn sorgfältig mit der europäischen Sonde Mars Express abgeflogen und zu dreidimensionalen Höhenmodellen und Perspektivbildern verarbeitet - nun haben die Planetenforscher unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstmals diese unterschiedlichen 50 bis 100 Kilometer breiten Streifen zu einer großformatigen und einheitlichen Karte zusammengefügt. 2,3 Millionen Quadratkilometer Oberfläche deckt das erste Mosaik ab, das sich über die weitläufige, kraterübersäte Hochlandregion des Roten Planeten, Teile des Ausflusstals Ares Vallis, des chaotischen Gebiets Aram Chaos oder auch die Ebenen Meridiani Planum und Chryse Planitia erstreckt. "Gerhard Mercator und Carl Friedrich Gauß haben die Erde vermessen, wir folgen mit unserer Vermessung des Mars ihrer Tradition", sagt Prof. Ralf Jaumann, DLR-Planetenforscher und wissenschaftlicher Leiter der hochauflösenden Stereokamera HRSC auf der Mars-Express-Sonde. "In der Qualität, die wir jetzt mit den Aufnahmen der HRSC-Kamera erreichen, wurde dies vorher noch nicht umgesetzt."

Ceres

Vielfalt der Farben auf Ceres

13. April 2015

Es ist ein kleiner Kunstgriff, mit dem die Planetenforscher den dunklen Zwergplaneten Ceres farbig machen: Mit sieben Farbfiltern des Kamerasystems an Bord der Raumsonde Dawn analysieren sie in verschiedenen Wellenlängenbereichen, wie Ceres das Licht reflektiert. Die Daten stammen dabei aus der Anflugphase, als Dawn sich dem Zwergplaneten näherte, um am 6. März 2015 in die Umlaufbahn von Ceres einzuschwenken. Die Falschfarbenaufnahmen zeigen dabei deutlich, dass Ceres eine Oberfläche aus verschiedenen Materialien hat. "Ceres offenbart immer mehr, dass wir einen spannenden und vielfältigen Himmelskörper untersuchen", sagt Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mitglied im Kamerateam der Dawn-Mission. Die Falschfarbenaufnahmen erstellt das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. Das DLR-Institut für Planetenforschung wird den Zwergplaneten kartieren und aus tausenden von Einzelaufnahmen dreidimensionale Geländemodelle berechnen.

Lander Control Center (LCC)

Erneutes Horchen nach Lander Philae

10. April 2015

Auch wenn Orbiter Rosetta nach Schwierigkeiten mit den Sternsensoren und somit der Navigation am 28. März 2015 zunächst einmal neue und weiter entfernte Flugbahnen an Komet Churyumov-Gerasimenko fliegt - das Team des "Lander Control Center" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird ab 12. April 2015, 2 Uhr mitteleuropäischer Zeit, erneut auf Signale von Lander Philae lauschen. "Die Kommunikationseinheit am Orbiter wird dann rund um die Uhr eingeschaltet sein", sagt Dr. Stephan Ulamec, DLR-Wissenschaftler und Philae-Projektleiter. Wann genau die Bedingungen für die automatische Kontaktaufnahme zu Philae günstig sind, wird exakt berechnet, sobald die neuen Flugbahnen des Orbiters feststehen. "Am wahrscheinlichsten ist es zwar, dass Philae erst im Mai oder Juni aufwacht - allerdings wollen wir sein Aufwachen natürlich nicht verpassen, falls er bereits jetzt genügend Energie und eine ausreichend hohe Betriebstemperatur haben sollte."

Das DLR auf der Hannover Messe: Energie weiter denken

9. April 2015

Batterien und Brennstoffzellen für die Fahrzeuge von morgen, solarthermische Kraftwerke, Wärmespeicher oder intelligente Rotorblätter für Windkraftanlagen – es gibt viele Ansatzpunkte, um die Energieversorgung der Zukunft sauberer und nachhaltiger zu machen. Auf der Hannover Messe präsentiert die Energieforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zum ersten Mal im Rahmen eines Gesamtauftritts aktuelle Projekte (Stand G31 in Halle 27).

Ein Weltraumradar für die Ortung von Trümmern im All

1. April 2015

Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat das Fraunhofer Forschungsinstitut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) in Wachtberg mit der Entwicklung und dem Bau eines leistungsfähigen Radars zur Überwachung und Verfolgung von Objekten im erdnahen Weltraum beauftragt.

 
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