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Alle Jahrgänge

Komet Churyumov%2dGerasimenko

Komet Churyumov-Gerasimenko: Weder Kugel noch Kartoffel

17. Juli 2014

Dass Kometen unregelmäßig und eher kartoffelähnlich geformt sind, ist bekannt - doch der Komet Churyumov-Gerasimenko, auf dem Lander Philae im November 2014 landen soll, hat eine unerwartete Gestalt: Der Komet besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen. Dies zeigen Bilder der OSIRIS-Kamera an Bord der ESA-Sonde Rosetta, die aus 14.000 Kilometern Entfernung aufgenommen wurden. "Diese Form ist sehr überraschend für uns", sagt Kometenforscher Dr. Ekkehard Kührt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit 30 Jahren erforscht der Projektleiter für die wissenschaftlichen DLR-Experimente auf Sonde und Lander diese Himmelskörper. "Aber sie ist durchaus plausibel: Kometen sind während der Bildung unseres Planetensystems weit ab von der Sonne durch die Zusammenstöße von kleineren Bausteinen entstanden." Welche Auswirkungen die ungewöhnliche Form des Kometen auf die Landung hat, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Dr. Gabriele Heinen%2dKljajić beim Auftakt für AIM in Braunschweig

Eine Stadt wird zum Verkehrslabor – Auftakt für AIM in Braunschweig

17. Juli 2014

Die Großforschungsanlage AIM (Anwendungsplattform Intelligente Mobilität) beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig steht Forschern von nun an für ihre Projekte zur Verfügung. Durch AIM wird eine Stadt, mit all den Wegen, die ihre Bewohner im Alltag zurücklegen, zum Verkehrslabor. Dr. Gabriele Heinen-Kljajić, die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, gab bei einem offiziellen Auftakt am 17. Juli 2014 den Startschuss.

Im Tiefflug: Insekten sammeln für die Forschung

17. Juli 2014

Außergewöhnliche Flugversuche stehen noch bis zum 23. Juli in der Flugplanung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Bei extremen Tiefflügen über dem Gelände des Flughafens Magdeburg/Cochstedt sammelt das Forschungsflugzeug A320 ATRA Insekten für die aerodynamische Forschung. Im Projekt InCoVal (Insect Contamination Validation) untersuchen die Wissenschaftler, wie sehr die Tragflächen an der Vorderkante trotz Abschirmung durch die Vorflügel von Insekten verunreinigt werden. Auch wenn das für heutige Tragflächen kein Problem darstellt, wird es für zukünftige ultraglatte Hightechflügel zum Problem. Dort würden Insektenanhaftungen zu mehr Treibstoffverbrauch führen. Ein neuartiges Klappensystem soll das verhindern. Die Flugversuche liefern erste Erkenntnisse für solch eine Entwicklung. Bei weiteren ATRA-Flügen erproben die Forscher ein neues Pilotenassistenzsystem und Verfahren zur Optimierung der Flugerprobung.

Roboterarm

Choreographie mit dem Roboterarm der ISS

15. Juli 2014

Bis auf zwölf Meter nähert sich am 16. Juli 2014 um 12.39 Uhr mitteleuropäischer Zeit das Transportfahrzeug Cygnus Orbital-2 der Internationalen Raumstation ISS - und dann muss Astronaut Alexander Gerst gemeinsam mit seinem Kollegen Steve Swanson dafür sorgen, dass der Transporter sicher eingefangen und an die Raumstation angedockt wird. Während Swanson den Roboterarm bedient, wird Gerst unter anderem die Kameras am Roboterarm steuern. Trainiert hat der deutsche ESA-Astronaut dieses Manöver bereits vor seinem Start ins All sowie in der vergangenen Woche an Bord der ISS. "Da gibt es eine ausgeklügelte Choreographie, der das Team folgt", sagt Astronautentrainer Norbert Illmer vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Alexander Gerst

Seifenblasen - dünnhäutig auf der Erde, dickfellig im All

9. Juli 2014

Kaum zieht die Schwerkraft nicht mehr an ihnen, beweisen Seifenblasen erstaunliche Stabilität: In der Schwerelosigkeit leben sie deutlich länger, ein Nadelstich macht ihnen nichts aus, und auch zusätzliche farbige Flüssigkeit haftet ohne Probleme an der stabilen Seifenblase. Das sind die erstaunlichen Ergebnisse, die Astronaut Alexander Gerst mit einem Versuch auf der Internationalen Raumstation ISS herausgefunden hat. Das Experiment hatte sich im Schülerwettbewerb "Aktion 42", den das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit der europäischen Weltraumorganisation ESA und der Stiftung Jugend forscht durchführte, als Gewinnervorschlag durchgesetzt.

Mascot

"Mitfluggelegenheit" auf dem Asteroidenlander Mascot

8. Juli 2014

Gerade einmal so groß wie eine Briefmarke ist die Folie, die die Ingenieure des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) an ihrem Asteroidenlander Mascot anbringen – mit den Namen derjenigen, die sich bis zum 15. Juli 2014 online unter diesem Link anmelden. Voraussichtlich am 24. November 2014 wird das Landegerät an Bord der japanischen Hayabusa-2-Sonde dann auf seine vierjährige Reise durch das Weltall starten und 2018 am Ziel ankommen. Während Hayabusa-2 den Asteroiden umkreist und später Bodenproben zur Erde zurückbringen soll, wird Mascot auf der Asteroidenoberfläche mit vier Instrumenten vor Ort messen und sich dabei mit einem Schwungarm im Inneren hüpfend von Stelle zu Stelle bewegen. So können zum ersten Mal Messungen an unterschiedlichen Orten auf einem Asteroiden durchgeführt werden.

DLR Magazin 142 - An der Stirn des Himmels

4. Juli 2014

An der Stirn des Himmels - Manöver im Windschatten - Frei wie ein Vogel. Das Juni-Magazin kommt luftig daher: Von einer Segelflugkampagne am Mount Everest brachten Ingenieure, die normalerweise in ihren Laboren an Kamerasystemen forschen, einen abenteuerlichen Bericht und fantastische Bilder mit.

Neues Kamerasystem auf Hubschrauber zur Verkehrsüberwachung

2. Juli 2014

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein neues echtzeitfähiges Kamerasystem zur Verkehrsüberwachung auf einem Hubschrauber erfolgreich eingesetzt. Die hochauflösenden Bilder und Videos werden in wenigen Sekunden an Bord des Hubschraubers verarbeitet und zum Boden übermittelt. Mit diesen Daten können Verkehrsleitzentralen bei Großereignissen oder Katastrophen den Verkehr situationsbedingt steuern und Hilfskräfte schnell an ihren Einsatzort leiten. Das neue Kamerasystem wurde im DLR-Verkehrsforschungsprojekt VABENE ++ erstmals an einem Hubschrauber, dem DLR-Forschungshubschrauber BO 105, angebracht.

ISS

Funken mit der ISS: Der direkte Draht zu Alexander Gerst

1. Juli 2014

Über 400 Kilometer ist die Internationale Raumstation ISS von der Erde entfernt, wenn sie mit 28.000 Kilometern in der Stunde um die Erde kreist - für zwei DLR_School_Labs rückt sie aber in zumindest hörbare Nähe: Alexander Gerst greift zum Mikrofon und funkt mit zwei Schülergruppen an den Standorten Neustrelitz und Braunschweig des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). In Neustrelitz steht die Funkverbindung in das überirdische Forschungslabor am 2. Juli 2014 gegen 14 Uhr. Für das Braunschweiger DLR_School_Lab wird ein Termin in der ersten Julihälfte in Alexander Gersts Zeitplan eingeschoben, sobald der Starttermin für den Transporter Cygnus Orbital-2 feststeht.

Zukunftswege erleben: Tag der offenen Tür des DLR Stuttgart am 12. Juli 2014

1. Juli 2014

Leicht und sauber fliegen, mit Laser dem Weltraumschrott auf der Spur, neuartige Speicher für ein nachhaltiges Energiesystem und mit dem Next Generation Train in wenigen Stunden durch Europa flitzen – unter dem Motto "Zukunftswege" präsentiert das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart am Tag der offenen Tür Technologien für die Welt von morgen.

 
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