Ministerpräsident Kretschmann besucht den DLR-Standort Stuttgart

Freitag, 4. April 2014

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  • Know%2dhow für eine nachhaltige Energieversorgung

    Know-how für eine nachhaltige Energieversorgung

    Forscher des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik erklären dem Ministerpräsidenten das Prinzip sowie unterschiedliche Konzepte von Wärmespeichern (von links nach rechts: Direktor des Instituts für Technische Thermodynamik Prof. André Thess, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Abteilungsleiterin Thermische Prozesstechnik Dr. Antje Wörner)

  • Leicht und sicher – Forschung für das Automobil der Zukunft

    Leicht und sicher – Forschung für das Automobil der Zukunft

    In der dynamischen Komponentenprüfanlage des DLR-Instituts für Fahrzeugkonzepte zeigten die Stuttgarter Forscher dem Ministerpräsidenten unterschiedliche Bauteile und Strukturen, die im Crashfall Energie aufnehmen und so die Fahrzeuginsassen schützen (von links nach rechts im Vordergrund: Gundolf Kopp (Abteilungsleiter Leichtbau und Hybridbauweisen beim DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte Gundolf Kopp, Vorsitzender des DLR-Vorstands Prof. Johann-Dietrich Wörner, Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Leiter des DLR-Instituts für Fahrzeugkonzepte Prof. Horst E. Friedrich)

  • Einblick in die Verbrennungsforschung am DLR%2dStandort Stuttgart

    Einblick in die Verbrennungsforschung am DLR-Standort Stuttgart

    Im Technikum erklären DLR-Forscher dem Ministerpräsidenten die Funktionsweise von Mikrogasturbinen sowie deren Einsatz in dezentralen Kraftwerken, die beispielsweise Biomasse als Energieträger nutzen (von links nach rechts: Abteilungsleiter Gasturbinen des Instituts für Verbrennungstechnik Dr. Andreas Huber, Ministerpräsident Kretschmann, Leiterin des DLR-Standorts Stuttgart Dr. Anke Kovar)

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat am 4. April 2014 das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart besucht. Im Fokus standen aktuelle Forschungsprojekte und Technologien für die Mobilität von morgen sowie für die Umsetzung der Energiewende. Auf einem Rundgang durch Labore und Versuchsanlagen tauschte sich der Ministerpräsident mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des DLR aus und informierte sich über neuartige Leichtbauweisen für das Automobil der Zukunft sowie über Konzepte für Wärmespeicher und dezentrale Kraftwerke, die beide für die nachhaltige Umgestaltung der Energieversorgung eine zentrale Rolle spielen.

Vernetzt Forschen für die Welt von morgen

Mit seinen rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt der DLR-Standort Stuttgart zu den großen Akteuren der baden-württembergischen Wissenschaftslandschaft. Bei seinen umfangreichen Forschungen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Energie, Verkehr und Sicherheit arbeitet das DLR eng mit der benachbarten Universität Stuttgart zusammen, engagiert sich in Netzwerken und Clustern sowie in Kooperationsprojekten mit Industrieunternehmen. "Ich bin fest davon überzeugt, dass es im globalen Wettbewerb immer wichtiger wird, Kompetenzen und Forschungsressourcen instituts- und unternehmensübergreifend zu vernetzen. Hierbei ist das DLR ein starker Partner für unsere Forschungseinrichtungen im Land und auch für die baden-württembergische Wirtschaft", sagte Winfried Kretschmann.

Leicht, sicher, umweltfreundlich – Konzepte für das Zukunftsauto

Ob im Fahrzeugbau oder in der Luft- und Raumfahrt – überall sind Technologien gefragt, um möglichst leicht und gleichzeitig sicher zu konstruieren. Auch für den weiteren Ausbau der Elektromobilität stellt der Leichtbau eine Schlüsseltechnologie dar. Am DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte besichtigte der Ministerpräsident die dynamische Komponentenprüfanlage, auf der die Forscher mit Hilfe von Crashtests die Sicherheit neuartiger Leichtbauweisen untersuchen. "Im Zuge des Forschungscampus ARENA2036 arbeitet das DLR gemeinsam mit der Universität Stuttgart und Unternehmen wie Daimler, Bosch und BASF daran, neue Leichtbaukonzepte und Produktionstechniken zu entwickelt, die der Fahrzeugindustrie in Baden-Württemberg entscheidende Wettbewerb- und Wirtschaftlichkeitsvorteile eröffnen", erläuterte der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, der den Ministerpräsidenten auf seinem Rundgang begleitete.

Know-how für eine nachhaltige Energieversorgung

Speicher für Strom und Wärme sind Schlüsselkomponenten im Energiesystem der Zukunft. Mit ihrer Hilfe können Schwankungen bei Strom aus Sonnen- und Windkraft ausgeglichen werden. Für kürzere Zeitspannen kann Energie beispielsweise sehr effizient und kostengünstig in Form von Wärme gespeichert werden. Dieses Verfahren spielt vor allem in der Industrie und bei solarthermischen Kraftwerken eine wichtige Rolle. Mitarbeiter des Instituts für Technische Thermodynamik zeigten dem baden-württembergischen Regierungschef dazu die Wärmespeicher-Versuchsanlage HOTREG, mit deren Hilfe sie die Eigenschaften unterschiedlicher Speichermaterialien erproben.

Die dezentrale Erzeugung von Strom und Wärme nahe beim Verbraucher und mit geringen Transportverlusten ist ein weiterer wichtiger Aspekt für die Umsetzung der Energiewende. Am Institut für Verbrennungstechnik gaben die DLR-Forscher dem Ministerpräsidenten einen Einblick in aktuelle Entwicklungsarbeiten für ein dezentrales Biomassekraftwerk. Eine Demonstrationsanlage wird derzeit gemeinsam mit dem Energieversorger EnBW und weiteren Partnern errichtet. In diesem Zusammenhang erforscht das DLR unter anderem die Einsatzmöglichkeiten von Mikrogasturbinen für eine flexible, hocheffiziente und möglichst schadstoffarme Energieversorgung auf Basis alternativer Brennstoffe.

Zuletzt geändert am:
04.04.2014 16:26:37 Uhr

Kontakte

 

Denise Nüssle
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Kommunikation Stuttgart: Presse, Website, Social Media

Tel.: +49 711 6862-8086

Fax: +49 711 6862-636
Prof. Dr.-Ing. Horst E. Friedrich
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Leiter des Instituts für Fahrzeugkonzepte

Tel.: +49 711 6862-255

Fax: +49 711 6862-1255
Prof. Dr. Manfred Aigner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Direktor des Instituts für Verbrennungstechnik

Tel.: +49 711 6862-309

Fax: +49 711 6862-578
Prof. Dr. André Thess
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Direktor des Instituts für Technische Thermodynamik

Tel.: +49 711 6862-358