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Über das SOFIA-Blog

Das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie (SOFIA) ist ein gemeinsames deutsch-amerikanisches Vorhaben zur Erforschung des Weltalls. Mit dem in einer Boeing 747SP integrierten 2,70-Meter-Teleskop sollen Wissenschaftler astronomische Beobachtungen im Infrarot-Wellenlängenbereich vornehmen können. Dazu öffnet sich während des Flugs eine vier Meter mal sechs Meter große Luke im hinteren Teil des Flugzeugs und gibt den Blick für das Teleskop auf den Nachthimmel frei. Das Flugzeug ist in Kalifornien stationiert, das Teleskop wurde in Deutschland entwickelt und gebaut.

Heinz-Theo Hammes kümmert sich im DLR-Projekt-Team SOFIA um die technischen Aspekte des Projekts. Er hat als Integrations-Manager den Einbau des Teleskops in das Träger-Flugzeug überwacht. Seitdem hat er an allen Test- und Flug-Kampagnen teilgenommen und befindet sich oft wochenlang an der Homebase von SOFIA, in der Dryden Aircraft Operations Facility (DAOF) in Palmdale, Kalifornien.  
Alois Himmes ist der DLR-Projektleiter von SOFIA. Er ist schon auf dem Kuiper Airborne Observatory (KAO), dem Vorgänger von SOFIA, mitgeflogen. Seither sind flugzeuggestützte Observatorien sein Thema und er kennt sich wie kaum ein anderer damit aus. Während der Flugserie für die ersten Wissenschaftsflüge mit SOFIA war er in Kalifornien vor Ort. Er konnte den dritten Wissenschaftsflug an Bord von SOFIA verfolgen und sich so ein unmittelbares Bild von der Arbeit im Observatorium verschaffen. 

Henning Krause arbeitete bis Juli 2012 als Online-Redakteur und Manager des DLR Web Portals. Henning Krause studierte Physik in Göttingen und Geschichte der Naturwissenschaften in Hamburg. In der DLR-Kommunikation in Köln kümmerte er sich unter anderem um die Öffentlichkeitsarbeit für SOFIA. Seit August 2012 ist er Social Media-Manager bei der Helmholtz-Gemeinschaft in Berlin.

 
Dr. Dietmar Lilienthal ist seit 15 Jahren im SOFIA-Projekt tätig und hat die elektrische und S/W-Integration des SOFIA-Teleskops in die 747SP in den USA mit begleitet. Er hat die vertraglichen Voraussetzungen für die Gründung des Deutschen SOFIA Instituts (DSI) an der Universität Stuttgart geschaffen und während der schwierigen Phase des Transfers des SOFIA-Fliegers von Waco, Texas an das SOFIA-Betriebszentrum des NASA Dryden Flight Research Centers in Südkalifornien das Projekt im DLR geleitet. Seit der eigenverantwortlichen Übernahme der Betriebsaufgaben durch das DSI widmet er sich neben seiner Arbeit als Projektleiter BepiColombo, Gaia und EUCLID der Betreuung der Nahtstellen zu den deutschen Instrumenten GREAT und FIFI-LS und deren wissenschaftlichem Einsatz auf SOFIA.