Aktuelle Blog-Einträge
 
 

Bigger is better… Solarkraftwerke in der Wüste von Nevada

26. September 2013, 10.22
Im solaren Versuchskraftwerk des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich werden 2.000 einzelne Spiegel der Sonne nachgeführt. Sie konzentrieren das Licht auf den Strahlungsempfänger, der sich auf der Spitze eines Turmes befindet. Können Sie sich vorstellen, dass jemand nun 150 Mal so viele Spiegel (300.000) in der Wüste von Nevada aufgestellt hat? Ich ehrlich gesagt nicht wirklich.
Robert Pitz-Paal
Von
Robert Pitz-Paal
 
 

Energiewende: Schluss mit Schwarz-Weiß-Strategien

24. September 2013, 11.47
Ein Kommentar von Jan Oliver Löfken, Wissenschaftsjournalist und DLR-Energieblogger

Die Bundestagswahl ist vorüber, die Koalitionsgespräche werden in Kürze beginnen. Die Erwartungen sind groß, dass nach langer mutloser Lethargie der Politik das Projekt Energiewende wieder angegangen wird. Es ist höchste Zeit: Denn die bisher gültigen Bedingungen lassen Strompreise für private Haushalte steigen während sich tausende Unternehmen vor der EEG-Umlage drücken. Niedrige Kurse für CO2-Zertifikate forcieren die Verstromung von Kohle so stark, dass die gesteckten Klimaziele in immer weitere Ferne rücken. Sowohl die Vertreter der Wirtschaft als auch die Bürger verlieren – die einen schneller als die anderen – das Vertrauen in den ambitionierten Umbau der Energieversorgung.
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Premiere für den Cygnus-Raumfrachter

18. September 2013, 13.35
Den Menschen zu ermöglichen, die Welt mit anderen Augen zu sehen: Das war das Ziel von Carl Friedrich Zeiss, als er 1847 mit dem Bau von Mikroskopen startete. Das Unternehmen, das daraus hervorging, ist auch heute noch ein Inbegriff für Technologie „Made in Germany“. Ganz neue Perspektiven haben die Astronauten, die von der Internationalen Raumstation ISS die Erde beobachten können. Wenn am 18. September (zwischen 16:50 und 17:05 Uhr MESZ) eine Antares-Rakete den ersten Cygnus-Raumfrachter vom Startplatz in Virginia zur Raumstation tragen wird, ist das für den amerikanischen Betreiber Orbital Sciences Corporation eine Premiere, aber auch gleichzeitig die Fortsetzung einer deutschen Erfolgsgeschichte.
Johannes Weppler
Von
Johannes Weppler
 
 

Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, Wissenschaftspolitik …

18. September 2013, 10.50
Forschung, Entwicklung und Wissenschaft entscheiden zwar in der Regel keine Wahlen, sind aber doch von großer Relevanz: Die heute gewonnenen Erkenntnisse können morgen zur Sicherung des Standorts und der Gesellschaft dienen. Das gilt in besonderem Maße für Länder, die sich aufgrund geographischer, geologischer und anderer regionaler Gegebenheiten auf die Investition in Köpfe konzentrieren (müssen). Damit kommt der Entwicklung von Forschung, Entwicklung und Wissenschaft eine Bedeutung zu, die im Einzelnen zu "interessanten" Folgerungen führt. Aber Vorsicht, frei nach Max Weber: "Das akademische Leben ist ein wilder Hazard", entzieht sich Wissenschaft der unmittelbaren Planbarkeit!
Jan Wörner
Von
Jan Wörner