Aktuelle Blog-Einträge
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie nutzt man die Energie der Sonne am besten?

26. Juli 2010, 11.25
Eine Leistung von 1367 Watt strahlt die Sonne auf jeden Quadratmeter Erde ab - ohne den Filter der Atmosphäre. Diese - in menschlichen Zeitmaßstäben - unendliche Energiequelle erwärmt unseren Planeten, lässt Pflanzen wachsen und ist der Motor von Wind und Wetter. An äquatornahen, sonnigen Standorten wie der Sahara summiert sich der Energieeintrag der Sonne über das Jahr zu 2000 bis 2500 Kilowattstunden je Quadratmeter. Doch mit welcher Technik lässt sich aus Sonnenlicht am meisten Strom gewinnen?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Kooperation mit Kasachstan, Vertragsunterzeichnung in Astana

23. Juli 2010, 13.07
Baikonur, das durch die Aktivitäten der sowjetischen Raumfahrt bestens bekannte Kosmodrom, liegt auf dem Hoheitsgebiet des nunmehr autonomen Kasachstan. Der Direktor der kasachischen Raumfahrtagentur, Talghat Mussabajew, war selbst als Kosmonaut im All und hat ein ehrgeiziges Raumfahrtprogramm formuliert. Kasachstan ist an einer engen Kooperation mit Deutschland sehr gelegen, da viele Aspekte wie zum Beispiel die Erdbeobachtung in beiden Ländern mit hoher Priorität vorangetrieben werden. In Astana, der Hauptstadt Kasachstans, wurde nun ein Rahmenabkommen unterzeichnet, dass die Grundlage für eine zukünftige Kooperation zwischen Deutschland und Kasachstan im Bereich der Raumfahrt bilden soll.
Jan Wörner
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Jan Wörner
 
 

Die dritte Dimension der Daten

22. Juli 2010, 15.37
Noch sind die beiden Satelliten nicht ganz in ihrer gemeinsamen Formation, da werden schon trickreiche Instrumentkommandierungen und Prozessoreinstellungen genutzt, um die allerersten Höhendaten mit den beiden Satelliten zu erzeugen. Damit begann an diesem Wochenende die interferomerische Phase der TanDEM-X-Mission. Wir sehen mit Begeisterung wie unser Prozessor zum ersten Mal die Erde in drei Dimensionen entstehen lässt.
Thomas Fritz
Von
Thomas Fritz
 
 

Das erste 3D-Experiment

22. Juli 2010, 10.30
Es war eine schlaflose Nacht, die kaum eine Abkühlung der hochsommerlichen Temperaturen mit sich brachte, in der mir der Gedanke für ein Radarexperiment mit den beiden Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X kam: "Wie wäre es, wenn wir bereits vor dem Erreichen der endgültigen Formation nachweisen könnten, dass die Interferometrie mit beiden Satelliten möglich ist?"
Gerhard Krieger
Von
Gerhard Krieger
 
 

Energie-Frage der Woche: Endet mit der Ölpest im Golf von Mexiko die Ära der Tiefseebohrungen?

19. Juli 2010, 11.52
Seit der Havarie der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko am 20. April 2010 strömten täglich bis zu neun Millionen Liter Rohöl ins Meer. Ob die nun angebrachte 40 Tonnen schwere Absaugglocke den Großteil des in 1500 Meter Tiefe austretenden Öls tatsächlich auffangen kann, ist unklar. Erst Entlastungsbohrungen sollen das Ausströmen des Öls Mitte August endgültig zum Stillstand bringen. Aber sind mit dieser Umweltkatastrophe die Tage der Ölförderung in der Tiefsee gezählt?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Annäherung im All und geschäftiges Treiben in Neustrelitz

16. Juli 2010, 20.00
Unermüdlich nimmt TanDEM-X Daten auf, während er dem TerraSAR-X-Satelliten immer näher kommt. Noch ist die erste Flugformation zwischen beiden Satelliten nicht endgültig eingestellt und somit auch noch keine nominelle "interferometrische“ Bearbeitung der Daten möglich. Alle im TanDEM-X-Bodenstationsnetzwerk empfangenen Daten werden deshalb in Neustrelitz zusammen mit den operationellen Daten des TerraSAR-X-Satelliten verarbeitet.
Birgit Schättler
Von
Birgit Schättler
 
 

Stresstest im All und Flüsse aus Sand

14. Juli 2010, 14.02
Während sich die Teams am Boden für den gemeinsamen Formationsflug von TanDEM-X und TerraSAR-X rüsten, wurde TanDEM-X in der letzten Woche vor der Annährung noch mal so richtig unter Dampf gelegt. Das Instrument-Team führte sogenannte Hot/Cold-Tests durch, bei denen man die Leistungsgrenzen austestete und das Radar-System erst auskühlen und dann wieder unter Volllast laufen ließ. Anschließend gab es für die Bodensysteme Tests, bei denen eine Vielzahl von völlig zufällig verteilten Radar-Aufnahmen der Erdoberfläche die Zuverlässigkeit der Empfangs- und Prozessierungsanlagen austestete. Unter diesen "Statistik-Aufnahmen" befinden sich auch einige rätselhafte Bilder.
Thomas Fritz
Von
Thomas Fritz
 
 

Kunst im All - oder: Wie man eine Formation einstellt

12. Juli 2010, 15.35
Am Starttag, 21. Juni 2010, war TanDEM-X knapp 16.000 Kilometer von seinem Zwillingssatelliten TerraSAR-X entfernt. Heute sind es nur noch 2000 Kilometer. Nun ist es an der Zeit, die Relativbewegung zu bremsen und die Formation einzustellen. Dazu wird die Flugdynamikgruppe des German Space Operations Center (GSOC) in den kommenden acht Tagen insgesamt zehn Bahnmanöver durchführen.
Ralph Kahle
Von
Ralph Kahle
 
 

DLR und die deutschen Hochschulen - Risiko oder Chance?

12. Juli 2010, 14.43
Das deutsche Wissenschaftssystem ist traditionell durch eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Einrichtungen gekennzeichnet. Gerade diese Vielfalt war Grundlage der weltweiten Anerkennung und Konkurrenzfähigkeit. Gleichwohl wird im Thesenpapier "Eckpunkte eines zukunftsfähigen deutschen Wissenschaftssystems" der Volkswagenstiftung aus dem Jahr 2005 formuliert: "In seiner jetzigen Struktur und Ausstattung ist das deutsche Wissenschaftssystem den Anforderungen der Zukunft nicht gewachsen." Eine der Konsequenzen, nämlich die engere Kooperation außeruniversitärer Forschungseinrichtungen mit den Hochschulen, möchte ich kurz in diesem Blogeintrag beleuchten.
Jan Wörner
Von
Jan Wörner
 
 

Energie-Frage der Woche: Eignet sich der menschliche Körper als Kraftwerk?

12. Juli 2010, 09.53
Zwischen 1800 und 3000 Kilokalorien benötigt ein Mensch täglich bei leichter körperlicher Tätigkeit. Bei schwerer Arbeit oder viel Sport kann dieser Bedarf bis auf das Doppelte ansteigen. Gibt es Möglichkeiten, aus diesem Energieumsatz auch verwertbaren Strom oder Wärme zu gewinnen?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie funktioniert eine Solarzelle?

05. Juli 2010, 10.19
Einen Wirkungsgrad von fast 20 Prozent haben derzeit im Handel erhältliche Solarzellen aus polykristallinem Silizium. Spezielle Solarzellen, aufgebaut aus anderen Halbleitern wie beispielsweise Galliumarsenid haben bereits die 40 Prozent-Hürde überwunden. Zellen aus organischen Materialien oder Farbstoffen dagegen wandeln bestenfalls zehn Prozent des Sonnenlichts in elektrischen Strom um. Alle nutzen den photovoltaischen Effekt. Doch was passiert dabei genau?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken