SpaceBlog
 
 

Startbilder (fast) im Sekundentakt

25. Februar 2011, 10.09
Thilo, der hoffentlich gerade noch den Schlaf der Gerechten schläft, hat heute Nacht nicht nur seine "handgeschossenen" Bilder des Discovery-Starts nach Köln geschickt. Er konnte auch seine "Remote Camera", eine handelsübliche, per Schallsensor ausgelöste semiprofessionelle Digital-Spiegelreflexkamera, die direkt am Launch Pad postiert war, heil wieder in Empfang nehmen. Und wie nicht anders zu erwarten, der Mann ist schließlich ein begnadeter Fotograf, sind die Bilder fantastisch geworden. Mehr nach dem Klick.


Marco Trovatello
Von
Marco Trovatello
 
 

L-1 zum Vierten

24. Februar 2011, 12.21
Auch nach der fast viermonatigen Verschiebung der letzten Mission für das Space Shuttle Discovery bin ich wieder vor Ort um die Mission fotografisch begleiten. Am Tag vor dem Start beginnt sich die Press Site am Kennedy Space Center wieder zu füllen. Allerdings ist es dennoch deutlich ruhiger als vor dem ersten geplanten Starttermin im November 2010. Sowohl das Portfolio an NASA Aktivitäten (z.B. die Tweet-Up-Aktion), als auch die Präsenz internationaler Gäste ist diesmal deutlich reduziert. Raketenstarts sind so komplex und aufwändig, dass bereits technische und meteorologische Unregelmäßigkeiten sehr kurzfristig alle Planungen zunichte machen können. Das haben die Verzögerungen bei STS-133 eindrücklich bewiesen. Unterdessen läuft der Coundown für Discovery bisher weitestgehend planmäßig.
Thilo Kranz
Von
Thilo Kranz
 
 

L-1: Der Tag vor dem Start

02. November 2010, 23.00
Der Tag vor dem Start (L-1) ist auch der Tag, an dem die Fotografen ihre Kameras auf dem Startgelände des Shuttles aufstellen dürfen. Treffpunkt: Morgens um 6 Uhr - noch ist Nacht. Danach geht es mit dem Bus raus aufs Pad. Die Kameras werden in der Regel über einen Schallsensor ausgelöst, der auf den Lärm der Raketenmotoren reagiert. Während die Spezialisten ihre Kameras aufstellen (mein eigenes System hatte leider einen Defekt) bieten sich in den frühen Morgenstunden herausragende Aufnahmebedingungen. Discovery selbst ist noch unter der Verkleidung des Startturms verborgen. Die sogenannte "Rotating Servicing Structure" wird erst am Abend vor dem Start zurückgefahren. Erst dann kann man den Orbiter sehen.
Thilo Kranz
Von
Thilo Kranz