EnergieBlog
 
 

Energieabhängigkeit: Welche Alternativen gibt es zum russischen Gas?

09. April 2014, 10.27
Eine Betrachtung von Jan Oliver Löfken, Wissenschaftsjournalist und DLR-Energieblogger

Mit der Krim-Krise wächst in Deutschland das Unbehagen, zu sehr von russischen Energieimporten abhängig zu sein. Dank neuer Pipelines wuchs 2013 der Anteil russischen Gases am deutschen Bedarf sogar auf 38 Prozent. Zusammen mit ebenfalls hohen Importanteilen an Erdöl (34 %) und Steinkohle (23 %) machen Energieträger von jenseits des Urals fast ein Viertel (23 %) der deutschen Energieversorgung aus. Gibt es überhaupt Alternativen zu diesen Importen? Und wie viel Zeit wäre für eine umfassende Umstellung auf andere Energielieferanten nötig?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Lastmanagement für ein stabileres Stromnetz

05. Januar 2014, 21.31
Die Nachtspeicherheizung ist ein Relikt aus den 1960er Jahren und musste aus Gründen der Effizienz zu Recht den sparsameren Zentralheizungen weichen. Dennoch könnte die Idee, Strom zu - damals nächtlichen - Zeiten der Überproduktion abzunehmen, in Zeiten der Energiewende eine Renaissance erfahren. Lastmanagement nennt sich die Methode, den Bedarf der Stromverbraucher an die Erzeugung anzupassen. Und gerade mit einem wachsenden Anteil an Strom aus fluktuierend arbeitenden Kraftwerken wie Wind- und Solaranlagen drängen sich die Vorteile regelbarer Verbraucher für ein intelligentes Stromnetz auf.
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Optionale oder verpflichtende Direktvermarktung für Erneuerbare Energien – wer profitiert wie?

19. Dezember 2013, 15.28
Wenn die Politik in den Energiemarkt eingreift, kann dies Auswirkungen haben, die im Vorfeld keiner bedacht hat. Mit dem Simulationsmodell AMIRIS verfügen wir am DLR-Institut für Technische Thermodynamik über ein Werkzeug, das solche Auswirkungen im Vorfeld aufzeigen kann. Mit diesem Werkzeug haben wir unter anderem untersucht, wie der Strommarkt reagiert, wenn die Direktvermarktung von Erneuerbaren Energien verpflichtend eingeführt würde. Die Ergebnisse zeigen, dass AMIRIS aktuelle Entscheidungsprozesse gut unterstützen kann.
Marc Deissenroth
Von
Marc Deissenroth
 
 

Alarmierende Ergebnisse einer IEA-Studie: Fossile Energieträger spielen weiterhin dominante Rolle

22. November 2013, 11.11
Eine Betrachtung von Jan Oliver Löfken, Wissenschaftsjournalist und DLR-Energieblogger

Jedes Jahr bewertet die Internationale Energieagentur (IEA) den Status Quo der globalen Energieversorgung und entwirft ein aktualisiertes Szenario für die kommenden Jahrzehnte. In diesem wird – ausgehend von den heute genutzten fossilen und erneuerbaren Energiequellen – der Bedarf bis zum Jahr 2035 um ein Drittel steigen. Verantwortlich dafür macht die IEA in den kommenden Jahren zum einen die starke wirtschaftliche Entwicklung in China und Indien. Doch zum anderen werden parallel weitere asiatische Schwellenländer wie etwa Indonesien den Energiehunger weiter verstärken.
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Bigger is better… Solarkraftwerke in der Wüste von Nevada

26. September 2013, 10.22
Im solaren Versuchskraftwerk des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Jülich werden 2.000 einzelne Spiegel der Sonne nachgeführt. Sie konzentrieren das Licht auf den Strahlungsempfänger, der sich auf der Spitze eines Turmes befindet. Können Sie sich vorstellen, dass jemand nun 150 Mal so viele Spiegel (300.000) in der Wüste von Nevada aufgestellt hat? Ich ehrlich gesagt nicht wirklich.
Robert Pitz-Paal
Von
Robert Pitz-Paal
 
 

Energiewende: Schluss mit Schwarz-Weiß-Strategien

24. September 2013, 11.47
Ein Kommentar von Jan Oliver Löfken, Wissenschaftsjournalist und DLR-Energieblogger

Die Bundestagswahl ist vorüber, die Koalitionsgespräche werden in Kürze beginnen. Die Erwartungen sind groß, dass nach langer mutloser Lethargie der Politik das Projekt Energiewende wieder angegangen wird. Es ist höchste Zeit: Denn die bisher gültigen Bedingungen lassen Strompreise für private Haushalte steigen während sich tausende Unternehmen vor der EEG-Umlage drücken. Niedrige Kurse für CO2-Zertifikate forcieren die Verstromung von Kohle so stark, dass die gesteckten Klimaziele in immer weitere Ferne rücken. Sowohl die Vertreter der Wirtschaft als auch die Bürger verlieren – die einen schneller als die anderen – das Vertrauen in den ambitionierten Umbau der Energieversorgung.
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Desertec: Die Wüstenstrom-Idee lebt

25. Juli 2013, 15.34
Wer auf die Schlagzeilen der vergangenen Wochen schaut, könnte den Glauben an die faszinierende Wüstenstrom-Idee verlieren. So wurde das Industriekonsortium Dii von Austritten, inneren Querelen und Streit um Führungspositionen heftig in seinen Grundfesten erschüttert. Einen Höhepunkt setzte die Desertec Foundation als Vordenker der Wüstenstrom-Idee, als sie ebenfalls ihre Mitgliedschaft in der Dii aufkündigte. Doch der Traum von Solar- und Windstrom aus den Wüstenregionen der Erde ist damit nicht ausgeträumt. Ganz im Gegenteil.
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

100 Jahre Strom aus der Wüste – und wie er Nordafrika und Europa nutzen kann

11. Juli 2013, 13.31
Im Juli 1913 ging das erste solarthermische Kraftwerk in Ägypten in Betrieb. Damals diente der Dampf aus den Kollektoren zum Pumpen von Nilwasser auf die umliegenden Felder. Doch der Erbauer der Anlage, der amerikanische Ingenieur Frank Shuman, hatte bereits damals die Vision vom weltweiten Einsatz von Wüstenstrom aus solaren Dampfkraftwerken.
Franz Trieb
Von
Franz Trieb
 
 

Weniger Akzeptanz für die Energiewende: Kippt die Stimmung?

26. Juni 2013, 16.23
Wie ein stetiges Mantra wiederholen Politker, Energieversorger und Wissenschaftler beharrlich, wie wichtig die Akzeptanz der Bürger für den Erfolg der Energiewende ist. Und tatsächlich steht eine breite Mehrheit weiterhin hinter dem Atomausstieg und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien. Doch wer genauer hinschaut, erkennt erste Anzeichen des Bröckelns an dieser unerschütterlich geglaubten Zustimmung.
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Der versteckte Kohleboom

16. Mai 2013, 13.51
Die Nutzung von Stein- und Braunkohle nimmt in Deutschland deutlich zu und verzeichnet ein stärkeres Wachstum als alle erneuerbaren Quellen zusammen. Die deutsche Energiewende zeigt damit zwei völlig verschiedene, gar widersprüchliche Gesichter. Einerseits wuchs 2012 der Anteil der Erneuerbaren Quellen an der Stromerzeugung auf stolze 22,9 Prozent. Andererseits wird soviel Braunkohle in deutschen Kraftwerken verfeuert wie seit 1990 nicht mehr. Wie kommt es zu dieser Zunahme, die den eigentlichen Zielen der Energie- und Klimapolitik entgegenläuft?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Wie weit ist eigentlich das Wüstenstromprojekt DESERTEC?

11. April 2013, 13.55
Anders als vielfach in der Öffentlichkeit wahrgenommen ist DESERTEC kein Investitionsprogramm von 400 Milliarden Euro oder mehr, bei dem man heute anfängt zu investieren und zu bauen und das in 40 Jahren fertig ist. Es geht vielmehr darum, eine nachhaltige Entwicklung in Gang zu setzen.
Robert Pitz-Paal
Von
Robert Pitz-Paal
 
 

Nicht nur die Kosten, auch den langfristigen Nutzen der Erneuerbaren Energien im Blick behalten!

15. März 2013, 13.56
Umweltminister Peter Altmaier hat vergangene Woche für viel Aufsehen und Aufregung gesorgt, als er seine Kostenschätzung für die Energiewende in Höhe von 1000 Milliarden Euro der Öffentlichkeit präsentierte. Wie sollen wir diese Aussagen bewerten?
Ulrich Wagner
Von
Ulrich Wagner
 
 

DLR-Wissenschaftler bloggen über ihre Beiträge für die Energie der Zukunft

14. März 2013, 11.20
Eine sichere und bezahlbare Versorgung mit Energie – das ist und bleibt noch für geraume Zeit eines der wichtigsten Themen unserer Gesellschaft. DLR-Wissenschaftler leisten auf diesem Gebiet wichtige Beiträge: sie entwickeln zum Beispiel Energiespeicher, damit weniger Energie ungenutzt verlorengeht, sie verbessern Windkraftanlagen, so dass diese mehr Strom liefern können.
Dorothee Bürkle
Von
Dorothee Bürkle
 
 

Wissenschaftsjahr "Zukunft der Energie": Jede Woche eine Frage, eine Antwort und 150 Kommentare

29. Dezember 2010, 11.00
Im Wissenschaftsjahr 2010 "Die Zukunft der Energie" hat das DLR jede Woche eine Frage zum Thema Energie gestellt. Beantwortet hat sie Wissenschaftsjournalist Jan Oliver Löfken. Im Blog konnten die User Fragen und Kommentare publizieren, auf die wir geantwortet haben - 150 Diskussionsbeiträge sind so zusammen gekommen. In unserem EnergieBlog können Sie in 51 Beiträgen nachlesen, wie Forscher in Zukunft unsere Energieversorgung sicherstellen wollen und welche Weichen die Politik dafür gerade stellt.
Dorothee Bürkle
Von
Dorothee Bürkle
 
 

Energie-Frage der Woche: Wird unser Energiehunger weiter wachsen?

27. Dezember 2010, 10.33
Unser Energiebedarf verteilt sich im Wesentlichen auf drei Bereiche: Strom, Wärme und Treibstoffe. Jeder Bundesbürger benötigt für sein mobiles Wohlstandsleben etwa eine Leistung von 6000 Watt. Ein Bewohner der Vereinigten Staaten von Amerika kommt sogar auf fast das Doppelte. Dagegen stehen den Menschen in Entwicklungsländern, wie beispielsweise dem Tschad, nur elf Watt zur Verfügung. Brauchen wir immer mehr Energie?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahrzehnten wandeln?

20. Dezember 2010, 10.17
Zahlreiche Studien sagen für Deutschland voraus, dass bis 2050 ein sehr großer Teil des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden könnte. An dem Ausbau von Wind-, Wasser- und Solarkraftwerken hat auch das DLR einen bedeutenden Anteil. Doch welche konkreten Änderungen sind zu erwarten? DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, Ulrich Wagner, gibt einen Ausblick in die Zukunft.
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Völlig autark – Gibt es auch einen Weg zur kompletten Selbstversorgung mit Energie?

13. Dezember 2010, 09.39
Der Strom wird nahezu jedes Jahr teurer, Gas- und Ölpreise tendieren ebenso stetig nach oben. Um seine eigenen vier Wände mit Wärme und Elektrizität zu versorgen, sind fast alle Bundesbürger auf die Lieferungen von Stadtwerk oder Stromanbieter angewiesen. Gibt es nicht einen Weg, sich aus diesen Zwängen zu befreien?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wer braucht in Deutschland wie viel Strom?

06. Dezember 2010, 09.20
Seit 1990 ist der Stromverbrauch in Deutschland um etwa ein Drittel gestiegen. Trotz effizienter Geräte wie Kühlschrank, Energiesparlampen oder Computer prognostiziert der Verband der Elektrotechnik (VDE) bis zum Jahr 2025 eine weitere Zunahme des Strombedarfs um fast 30 Prozent. Hier schlummert ein enormes, heute noch nicht genutztes Sparpotenzial. Doch wer verbraucht in Deutschland eigentlich den meisten Strom?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie können Städte effizienter Energie sparen?

29. November 2010, 12.23
Deutschland ist ein Land der Städte. Knapp 90 Prozent der Bundesbürger leben und arbeiten in urbanen Räumen von Aachen bis Görlitz, von Flensburg bis Friedrichshafen. Mit den Menschen konzentriert sich dort der Bedarf an Energie. Hier liegt der Schlüssel, um eine Verringerung des CO2-Ausstoßes zu erreichen. Doch wie soll der intelligente Stadtumbau, vom Verkehr über das Wohnen bis zum Arbeitsplatz, gestaltet werden?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Mit welcher Strategie will die EU die Energieversorgung in Zukunft sichern?

22. November 2010, 09.40
20-20-20. So umreißt die Europäische Union bereits seit Jahren ihre Ziele in der Energie- und Klimapolitik. Bis zum Jahr 2020 sollen 20 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen stammen, die Treibhausgasemissionen um mindestens 20 Prozent reduziert und die Energieeffizienz um 20 Prozent erhöht werden. Alle 27 Mitgliedstaaten sind aufgefordert, die Ziele für ihre Nation zu erreichen. Ergänzend legte nun Energiekommissar Günther Oettinger eine Energiestrategie für die gesamte EU vor. Welche sind die wichtigsten Pläne für die zukünftige Energieversorgung?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Lässt sich Atommüll unschädlich machen?

15. November 2010, 08.55
Mit der beschlossenen Laufzeit-Verlängerung deutscher Kernkraftwerke, Castor-Transporten und Demonstrationen gegen diese, ist auch die Diskussion um ein Endlager für den Atommüll neu entfacht. So wird der Salzstock im niedersächsischen Gorleben weiter auf seine Eignung untersucht, doch auch mögliche Standorte in anderen Bundesländern rücken ins Blickfeld der Wissenschaftler. Gibt es denn keine Alternative zu der mehrere tausend Jahre dauernden Einlagerung des Atommülls unter der Erde?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Warum brauchen Solarkraftwerke auch Wasser?

08. November 2010, 19.33
Solarkraftwerke produzieren direkt mit Solarzellen oder indirekt über die Wärme konzentrierter Sonnenstrahlen elektrischen Strom. Um das Sonnenlicht effizient zu nutzen, müssen die beleuchteten Flächen – Solarmodule oder Spiegel – so sauber wie möglich sein. Wasser ist für die regelmäßige Reinigung nötig. Aber mit 70 bis 80 Litern pro 1000 Kilowattstunden Sonnenstrom macht das Putzwasser nur einen geringen Teil des Wasserbedarfs aus. Wofür brauchen Solarkraftwerke denn noch mehr Wasser?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Welche Fortschritte macht das DESERTEC-Projekt für Strom aus der Wüste?

02. November 2010, 08.41
Vergangene Woche lud das Industriekonsortium Dii (DESERTEC industrial initiative) nach Barcelona zu ersten Jahrestagung zum Wüstenstrom-Projekt DESERTEC ein. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen des maßgeblich vom DLR konzipierten Plans, Europa in Zukunft mit Sonnenstrom aus Nordafrika und dem Nahen Osten zu versorgen. Aber mit welchen konkreten Vorhaben rücken wir näher an diese Vision für die Stromversorgung von morgen heran?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie lange reichen die weltweiten Reserven des Kernbrennstoffs Uran?

25. Oktober 2010, 11.06
So umstritten Kernkraft mit ihren Risiken, dem ungelösten Endlagerproblem und seinen hohen Investitionskosten ist, decken derzeit rund 430 Meiler weltweit etwa 14 Prozent des globalen Strombedarfs. Aber genauso wie Erdöl, Kohle oder Erdgas steht der Brennstoff für Kernkraftwerke – Uran-235 – nicht unbegrenzt zu Verfügung. Für welchen Zeitraum reichen die natürlichen Uranlagerstätten eigentlich noch aus?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Mit welcher Technik lässt sich Energie überhaupt speichern?

18. Oktober 2010, 10.00
Die Batterie ist wohl der bekannteste Energiespeicher, der zuverlässig, schnell und an jedem Ort Strom zur Verfügung stellt. Wiederaufladbare Akkus sind ideal für Handy oder Elektroauto. Aber für große Strommengen, die Engpässe im Stromnetz stopfen müssen, wären sie nur bedingt geeignet. Auf welche anderen Speichermöglichkeiten können wir heute zurückgreifen?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Warum sind Speicher für die Energieversorgung so wichtig?

11. Oktober 2010, 10.20
Ob wir Auto fahren, zuhause das Licht anschalten oder die Heizung aufdrehen - wir verlassen uns darauf, dass just in diesen Momenten genug Energie zur Verfügung steht. Das klappt aber nur, wenn zwei wesentliche Grundlagen erfüllt sind. Zum einen muss die Energie in der gewünschten Form schnell und zuverlässig zum Verbraucher transportiert werden, zum anderen gewährleisten Energiespeicher den einfachen Zugriff und einen "Energiepuffer", um Lücken bei der Verteilung zu stopfen. Auf welche Speicher greifen wir überhaupt tagtäglich zurück?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Ist eine komplette Selbstversorgung mit dezentralen Kraftwerken möglich?

04. Oktober 2010, 09.18
Gut 80 Prozent des genutzten Stroms in Europa fließt von zentralen Kraftwerken über das Stromnetz zum Verbraucher. Mit wachsendem Anteil der regenerativen Quellen steigt aber die Bedeutung der dezentralen Stromerzeugung möglichst nahe am Verbraucher. Mit Projekten für vernetzte Blockheizkraftwerke wird der Trend zur dezentralen und intelligent gesteuerten Stromgewinnung zusätzlich unterstützt. Hat diese Technologie das Potenzial für eine flächendeckende Stromversorgung?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Fahrrad statt Auto - Liegt hier die Zukunft der E-Mobilität?

27. September 2010, 10.47
Eine Millionen Elektroautos sollen nach Schätzungen der Bundesregierung im Jahr 2020 auf deutschen Straßen rollen, doch bisher sind nur wenige serienreife Elektromobile am Markt. Trotz zahlreicher Pilotprojekte mit Elektroautos werden große Erwartungen durch hohe Anschaffungskosten, kurze Reichweiten und mangelnde Infrastruktur von Stromtankstellen noch gedämpft. Der Absatz von Elektrofahrzeugen auf zwei Rädern - seien es Roller oder Fahrrad - verzeichnet dagegen immer neue Rekorde. Fährt das Elektrofahrrad dem Auto mit E-Antrieb den Rang ab?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie viel Strom lässt sich mit den Nachfolgern der Glühlampe sparen?

17. September 2010, 14.04
In Europa gehen allmählich die Lichter aus. Das betrifft allerdings nur das Licht aus Glühlampen. Vergangenes Jahr wurden in der EU die 100 und 75 Watt-Leuchten aus dem Handel verbannt, vor wenigen Wochen folgte das 60-Watt-Modell. Bis 2012 sollen Glühlampen, die nur fünf Prozent des Stroms in Licht umwandeln und den großen Rest in Wärme, ganz aus den Ladenregalen verschwunden sein. Doch was bringt dieses EU-weite Verbot?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Welche Rolle spielt Erdgas für die Energieversorgung Deutschlands?

13. September 2010, 10.04
Ob zum Heizen, als Treibstoff oder zur Stromerzeugung mit riesigen Turbinen – Erdgas nimmt eine sehr wichtige Rolle für die heimische Energieversorgung ein. Mit einem Verbrauch von knapp 100 Milliarden Kubikmeter pro Jahr hat sich der Bedarf – und damit auch der Import – seit 1970 fast verdoppelt. Und der Trend weist weiter in diese Richtung. Doch ist eine solche Entwicklung überhaupt sinnvoll?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Welcher Treibstoff ist der beste Energiespeicher?

03. September 2010, 15.37
Ob Auto, Flugzeug oder Schiff – die Grundlage der Mobilität ist heute ohne Zweifel der Verbrennungsmotor. Kaum eine andere Erfindung mündete in über 100 Jahren Entwicklungszeit in so viele verschiedene Bauvarianten. Ein Grund für den technischen Erfolg der Diesel- und Ottomotoren liegt in der hohen Energiedichte der Treibstoffe. Wie groß ist nun tatsächlich die Speichereffizienz von Erdöltreibstoffen im Vergleich zu Wasserstoff oder Lithium-Ionen-Akkus?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Lässt sich das Treibhausgas Kohlendioxid sicher im Untergrund speichern?

30. August 2010, 11.20
Braunkohlekraftwerke setzen pro erzeugter Kilowattstunde Strom mehr vom Treibhausgas Kohlendioxid frei als andere fossil befeuerte Anlagen. Gerade dieser Energieträger findet sich in Deutschland in großen Mengen. Auf gut 40 Milliarden Tonnen werden die wirtschaftlich im Tagebau förderbaren Kohlemengen beispielsweise in der Lausitz oder in der Niederrheinischen Bucht geschätzt. Das sind etwa 14 Prozent der weltweit erschlossenen Reserven. Ist daher eine Abtrennung und Speicherung des Kohlendioxids im Untergrund nicht sinnvoll?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Können Windräder auch auf dem offenen Meer schwimmen?

23. August 2010, 10.00
Strom für 50.000 Haushalte können die zwölf Offshore-Windräder des Windparks "alpha ventus" 45 Kilometer nördlich von der Nordseeinsel Borkum produzieren. Wie alle anderen Windparks in der Nordsee gründen die Anlagen auf einem festen Fundament im 30 bis 50 Meter tiefen Wasser. Doch nicht alle Küstenstaaten haben ein solch flaches Meer vor ihrer Haustür. Wäre es nicht sogar einfacher und günstiger, Windräder auf schwimmenden Plattformen zu installieren?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Gibt es ein Land, das schon heute nur mit Erneuerbaren Energien auskommt?

16. August 2010, 10.00
Weltweit – von Europa über Amerika bis China – wird immer mehr Energie aus regenerativen Quellen genutzt. Vor allem in der Stromerzeugung schlägt sich dieser Trend nieder. So bauten in den vergangenen beiden Jahren die USA und die EU-Staaten mehr Kraftwerkskapazitäten auf der Basis von Wind, Wasser und Sonne auf als auf konventionellen Energieträgern wie Kohle, Gas oder Uran. Schafft es dabei überhaupt schon ein Land, sich nur noch mit erneuerbarer Energie zu versorgen?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Welcher Strom ist der beste für das Klima?

09. August 2010, 10.30
In Kohlekraftwerken wird permanent Braunkohle oder meist aus Übersee importierte Steinkohle verfeuert. Solarzellen benötigen kristallines Silizium, das zuvor mit hohem Energieeinsatz aus Quarz gewonnen wird. So ist es sinnvoll, Kraftwerke nicht allein während ihres Betriebs auf Klimatauglichkeit zu prüfen. Die eingesetzte Energie sollte vielmehr über den gesamten Lebenszyklus von über 30 Jahren in Betracht gezogen werden. Welcher Kraftwerkstypus ist unter diesem Aspekt am klimafreundlichsten?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Können blühende Algenteppiche unsere Treibstoffversorgung sichern?

02. August 2010, 10.01
Wie jeden heißen Sommer treiben gigantische Blaualgen-Teppiche über die Ostsee und verleiden Badegästen den Sprung ins kühle Nass. In den gelbgrünen Schwaden leben Cyanobakterien, die - einmal verschluckt - zu Vergiftungen führen können. Aber die Mikroorganismen können auch brennbare Kohlenwasserstoffketten, so genannte Alkane und Alkene, produzieren. Taugen sie dadurch nicht auch zur Herstellung von Diesel und Benzin?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie nutzt man die Energie der Sonne am besten?

26. Juli 2010, 11.25
Eine Leistung von 1367 Watt strahlt die Sonne auf jeden Quadratmeter Erde ab - ohne den Filter der Atmosphäre. Diese - in menschlichen Zeitmaßstäben - unendliche Energiequelle erwärmt unseren Planeten, lässt Pflanzen wachsen und ist der Motor von Wind und Wetter. An äquatornahen, sonnigen Standorten wie der Sahara summiert sich der Energieeintrag der Sonne über das Jahr zu 2000 bis 2500 Kilowattstunden je Quadratmeter. Doch mit welcher Technik lässt sich aus Sonnenlicht am meisten Strom gewinnen?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Endet mit der Ölpest im Golf von Mexiko die Ära der Tiefseebohrungen?

19. Juli 2010, 11.52
Seit der Havarie der Ölplattform "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko am 20. April 2010 strömten täglich bis zu neun Millionen Liter Rohöl ins Meer. Ob die nun angebrachte 40 Tonnen schwere Absaugglocke den Großteil des in 1500 Meter Tiefe austretenden Öls tatsächlich auffangen kann, ist unklar. Erst Entlastungsbohrungen sollen das Ausströmen des Öls Mitte August endgültig zum Stillstand bringen. Aber sind mit dieser Umweltkatastrophe die Tage der Ölförderung in der Tiefsee gezählt?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Eignet sich der menschliche Körper als Kraftwerk?

12. Juli 2010, 09.53
Zwischen 1800 und 3000 Kilokalorien benötigt ein Mensch täglich bei leichter körperlicher Tätigkeit. Bei schwerer Arbeit oder viel Sport kann dieser Bedarf bis auf das Doppelte ansteigen. Gibt es Möglichkeiten, aus diesem Energieumsatz auch verwertbaren Strom oder Wärme zu gewinnen?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie funktioniert eine Solarzelle?

05. Juli 2010, 10.19
Einen Wirkungsgrad von fast 20 Prozent haben derzeit im Handel erhältliche Solarzellen aus polykristallinem Silizium. Spezielle Solarzellen, aufgebaut aus anderen Halbleitern wie beispielsweise Galliumarsenid haben bereits die 40 Prozent-Hürde überwunden. Zellen aus organischen Materialien oder Farbstoffen dagegen wandeln bestenfalls zehn Prozent des Sonnenlichts in elektrischen Strom um. Alle nutzen den photovoltaischen Effekt. Doch was passiert dabei genau?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Kann "brennendes Eis" die Energieprobleme lösen?

28. Juni 2010, 10.19
Nicht nur Erdöl, Kohle und Erdgas schlummern als fossile Energieträger im Untergrund. Enorme Mengen an Methanhydrat finden sich an zahlreichen Stellen rund um den Globus, wie viele spätestens seit dem Roman "Der Schwarm" von Frank Schätzing wissen. Dieses weiße und brennbare Eis besteht aus Wasser und Methangas. Wenn es kontrolliert auftaut, könnten viele Milliarden Tonnen des Energieträgers Methan gewonnen werden. Aber taugt Methanhydrat tatsächlich für die Energieversorgung der Zukunft?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Können Züge in Zukunft noch schneller und sparsamer fahren?

21. Juni 2010, 11.37
Bei einem Weltrekordversuch am 3. April 2007 raste ein TGV – Abkürzung für "train à grande vitesse" – mit 574,8 Kilometer pro Stunde durch das französische Département Marne. Im täglichen Linienverkehr beschleunigen die TGV-Hochgeschwindigkeitszüge bis etwa auf Tempo 320. In Deutschland kratzen zumindest die 67 ICE3-Züge an der Tempo 300-Marke. Geht es in Zukunft überhaupt schneller und bleiben die Züge dabei weiterhin sparsam?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Lässt sich Sonnenenergie speichern?

14. Juni 2010, 10.09
Solarkraftwerke liefern nur Strom, wenn die Sonne scheint. Daher stehen sie nicht gerade im Ruf als zuverlässiger Stromlieferant. Doch dieser Nachteil lässt sich mit günstigen und möglichst effizienten Speichern beheben. Viele verschiedene Ideen werden derzeit getestet und bereits angewendet. Doch wie vollbringen Speicher das Kunststück, Sonnenenergie zu speichern?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie wiegt man das Treibhausgas Kohlendioxid?

07. Juni 2010, 10.53
Für jeden Neuwagen müssen die Autohersteller den durchschnittlichen Kohlendioxid- Ausstoß genau angeben. Sparsame Kleinwagen liegen kaum über 100 Gramm CO2 pro Kilometer. Spritfressende Luxuslimousinen oder SUVs (zum Beispiel große Geländewagen oder Pickups) pusten mehr als die dreifache Menge in die Atmosphäre. Aber CO2 ist doch ein Gas. Wie kann man das eigentlich auf eine Waage legen?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Gibt es Strom auch geschenkt?

31. Mai 2010, 09.09
Wenn wir unsere Stromrechnung begleichen, bezahlen wir weit mehr als den Betrieb von Windrädern oder Kernkraftwerken. Mit Miete für den Stromzähler, Kosten für die Nutzung der Stromnetze, Mehrwert- und Stromsteuer und einem Aufschlag für die bevorzugte Einspeisung von Ökostrom verdoppeln sich fast die Endpreise. Gibt es dennoch am immer lebhafteren Markt Strom zum Nulltarif?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Werden Sie Energiemanager im Online-Energiespiel!

28. Mai 2010, 12.55
Wir alle wissen oder ahnen doch zumindest, dass es nicht so einfach ist, ein Land zuverlässig, günstig und umweltfreundlich mit Strom zu versorgen. Nun bietet sich eine ausgezeichnete Möglichkeit, spielerisch die komplexen Herausforderungen kennenzulernen und zu meistern: Zum Wissenschaftsjahr der Energie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und mit Beratung durch das Forschungszentrum Jülich (FZJ) und das DLR ein Online-Energiespiel entwickelt: Im fiktiven Land Energetika muss bis zum Jahr 2050 die Stromversorgung organisiert werden.
Stephan Saupe
Von
Stephan Saupe
 
 

Energie-Frage der Woche: Können Laptop und iPad in Zukunft auf die Steckdose verzichten?

25. Mai 2010, 09.38
Mobiler Strom ist die wertvollste Form der elektrischen Energie. In Handy und Laptop lohnen sich daher teure Lithium-Ionen-Akkus, die regelmäßig an der Steckdose geladen werden müssen. Auch das iPad, das den Markt für elektronische Lesegeräte beflügeln soll, bleibt ohne Akkus dunkel und langweilig. Doch mit Solarzellen und Handkurbel können erste mobile Geräte bereits eigenen Strom erzeugen. Werden sie eines Tages völlig unabhängig von der Steckdose laufen?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie viel Energie steckt im Innern der Erde?

17. Mai 2010, 09.49
99 Prozent der Erde sind heißer als 1000 Grad Celsius. Im Erdkern steigen die Temperaturen auf bis zu 7000 Grad an. Insgesamt summiert sich in unserem Planeten die Leistung auf Tausende Milliarden Watt. Seinen Ursprung hat dieses Reservoir zum einen in der Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung vor etwa 4,6 Milliarden Jahren und zum anderen im fortlaufenden radioaktiven Zerfall langlebiger Isotope der Elemente Uran, Thorium und Kalium. Doch warum liegt trotz dieser gewaltigen Energiemengen der Anteil der Erdwärme am Energieverbrauch noch immer weit unter einem Prozent?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Kann Sonnenlicht Wasser direkt in Sauerstoff und Wasserstoff spalten?

10. Mai 2010, 09.40
Solarzellen können Sonnenlicht immer besser direkt in Strom umwandeln. Trotzdem reichen sie in ihrer Effizienz längst nicht an die der natürlichen Photosynthese heran. Mit ihrem Chlorophyll beherrschen Grünpflanzen das Kunststück, aus Kohlendioxid, Wasser und Sonnenstrahlen energiehaltige Moleküle wie Zucker oder Stärke zu produzieren. Wäre es daher nicht sinnvoll, diesen natürlichen Prozess für eine technische Energiegewinnung zu nutzen?
Jan Oliver Löfken
Von
Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Können moderne Frachtschiffe wieder mit Wind fahren?

03. Mai 2010, 12.02
Bei steigenden Treibstoffpreisen suchen Reeder weltweit nach Möglichkeiten, ihre Frachter günstiger über die Weltmeere zu lenken. Bereits in den 1920er Jahren wurden die so genannten Flettner-Rotoren entwickelt, auch in einem Vorgängerinstitut des heutigen Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Nach gut 80 Jahren sticht in diesen Tagen zum ersten Mal wieder ein Frachtschiff mit den Turbosegeln in See. Doch lohnt sich die Renaissance der Segelantriebe?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Liegt die Zukunft der Windkraft auf dem offenen Meer?

26. April 2010, 08.34
Im Januar 2010 drehten sich allein in Deutschland Windkraftanlagen mit einer installierten Leistung von 25.777 Megawatt. Knapp acht Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs kann so klimaneutral gedeckt werden. Da die windstarken Flächen an Land beschränkt sind, drängen große und kleine Stromerzeuger nun auf das offene Meer. Doch sind Offshore-Windparks tatsächlich viel effizienter?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Wie viel Strom steckt in der Meeresströmung?

21. April 2010, 10.37
Aus der Kraft der Gezeiten wird seit Jahrzehnten Strom gewonnen. Gigantische Anlagen können so den Strombedarf von ganzen Städten decken. Aber nicht nur Ebbe und Flut bewegen die Wassermassen der Ozeane. Auch in den Meeresströmungen wirken rund um den Globus enorme Kräfte. Lohnt es sich, diese Quelle anzuzapfen?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Kann man allein mit der Kraft der Sonne fliegen?

12. April 2010, 08.33
Im Kreuzfahrtschiff sind elektrische Antriebe - gespeist von Dieselmotoren - heute Standard. In Hamburg fahren Brennstoffzellen-Busse mit Elektromotoren täglich im Linienverkehr. Und auch erste Flugzeuge hoben schon mit rein elektrischem Antrieb ab. Doch können auf der Suche nach pfiffigen und klimafreundlichen Antrieben auch Solarzellen genug Strom liefern, um ein Flugzeug zu starten?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Wie kommt der Strom übers Meer?

06. April 2010, 08.07
Zwei Trends zeichnen sich für die regenerative Stromversorgung der Zukunft ab. Zum einen werden lokale Solar-, Wind- oder Biomasseanlagen mehr Elektrizität für kleine Siedlungen oder alleinstehende Häuser produzieren. Zum anderen könnten große Strommengen aus Solarkraftwerken in Wüsten oder von ausgedehnten Windparks im Meer über weite Strecken zu eng besiedelten Ballungszentren geleitet werden. Aber wie kann der Strom mit geringen Verlusten über große Distanzen transportiert werden?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Wie mache ich feste Kohle flüssig?

29. März 2010, 08.44
Wenn das Erdöl knapp wird, muss der Treibstoff für Flugzeuge oder Autos aus anderen Quellen gewonnen werden. Seit Franz Fischer und Hans Tropsch 1925 das nach ihnen benannte Fischer-Tropsch-Verfahren entwickelt hatten, lassen sich synthetische Kraftstoffe auch indirekt aus Kohle gewinnen. Heute wird das intensiv von Staaten mit großen Kohlevorkommen wie Südafrika und China genutzt. Doch wie funktioniert die Umwandlung von fest in flüssig?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Hat sich das Emirat Abu Dhabi mit der "Null-Emissions-Stadt" Masdar-City übernommen?

22. März 2010, 09.01
Bis zum Jahr 2016 sollte in der arabischen Wüste die erste klimaneutrale Stadt der Welt, Masdar City, entstehen. 50.000 Menschen sollen dann in Masdar-City ihre Energie vor allem aus Solarkraftwerken beziehen, sich mit Elektromobilen zwischen intelligent gebauten Häusern bewegen und ihren Müll komplett recyceln. Doch vereinzelte Rücktritte von Masdar-Managern nähren nun Gerüchte, dass das ambitionierte Projekt im wahrsten Sinne des Wortes im Sande verlaufen könnte. Waren die Ziele für das 22-Milliarden-Dollar-Projekt zu hoch gesteckt?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Können Laser ein Sonnenfeuer für einen Fusionsreaktor entfachen?

15. März 2010, 07.33
Günstig, sicher, klimafreundlich und unerschöpflich: In der Kernfusion sehen viele Energieexperten die Stromquelle der Zukunft. Allerdings rechnen die Wissenschaftler mit einem ersten Fusionskraftwerk erst in 40 bis 50 Jahren. Ein heißes Plasma, eingesperrt in einem extrem starken Magnetfeld, gilt als derzeit vielversprechendster Weg, auf den vor allem die Europäer setzen. Doch könnten vielleicht starke Laser, mit denen amerikanische Physiker arbeiten, viel schneller und einfacher das begehrte Sonnenfeuer auf Erden entfachen?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Was macht ein Stromnetz intelligent?

08. März 2010, 09.00
Vom Kraftwerk bis zur Steckdose gewährleistet ein engmaschiges und komplexes Leitungsnetz von etwa 1,7 Millionen Kilometern Länge die Stromversorgung in Deutschland. Über Jahrzehnte gewachsen, gewartet und zaghaft ausgebaut, hat sich lange kaum jemand über das Zusammenspiel von Generator und Verbraucher, Stromfrequenz und Hochspannungen, Umspannstation und Transformator Gedanken gemacht. Nun, mit dem steigenden Anteil an regenerativ erzeugtem Strom, steht immer wieder der Begriff des "Smart Grid", des intelligenten Stromnetzes, im Raum. War (und ist) denn unser bestehendes Stromnetz so "dumm"?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Wie wird aus Wasserstoff elektrischer Strom?

01. März 2010, 08.27
Brennstoffzellen wandeln auf dem wohl elegantesten Weg energiehaltige Brennstoffe in elektrischen Strom um – ohne den Ausstoß von CO2 oder anderen Abgasen, wenn Wasserstoff als Brennstoff verwendet wird. Bereits 1838 gelang dem deutsch-schweizerischen Chemiker Christian Friedrich Schönbein mit zwei Platindrähten das erste Mal, aus Wasserstoff und Sauerstoff eine elektrische Spannung aufzubauen. Seitdem sind zahlreiche Brennstoffzellentypen bis zur Marktreife entwickelt worden. Welches gemeinsame Prinzip liegt ihnen zugrunde?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Wie viel Strom steckt in Ebbe und Flut?

22. Februar 2010, 08.02
Zweimal täglich schwappen die Wassermassen der Ozeane dank der Schwerkraft des Mondes hin und her. Zwischen Ebbe und Flut wirken rund um den Globus gewaltige Kräfte. Und diese können zur Stromgewinnung genutzt werden. Doch wie ausgereift ist die Technik und welches Potenzial haben Gezeitenkraftwerke insgesamt?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Sind große Wasserkraftwerke eigentlich umweltfreundlich?

15. Februar 2010, 08.40
Nach Jahrzehnten der Planung soll im Amazonas-Gebiet im Norden Brasiliens nun das drittgrößte Wasserkraftwerk der Welt, Belo Monte, gebaut werden. Die Genehmigung Anfang Februar von der brasilianischen Umweltbehörde IBAMA stieß auf heftige Kritik von Umweltschützern und Sprechern von indigenen Völkern. Wie umweltfreundlich sind die gigantischen Wasserkraftwerke eigentlich?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Wie wird ein T-Shirt zum Kraftwerk?

08. Februar 2010, 09.02
Wenn sich die Batterie von Handy, Laptop oder MP3-Player leert, beginnt unterwegs die verzweifelte Suche nach einer Steckdose. Mehr Unabhängigkeit könnte in Zukunft eine Stromquelle bieten, die jeder immer mit sich tragen kann: das eigene Hemd. Zugegeben, seine Elektronik mit einem Stück Stoff aufzuladen, klingt wie ein Märchen. Doch ist das T-Shirt als Kraftwerk wirklich nur eine abwegige Vision?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken
 
 

Energie-Frage der Woche: Wie lange reichen unsere Erdölvorräte noch?

01. Februar 2010, 12.45
Die weltweite Wirtschaftskrise hatte auch eine gute Seite. So ging in den Jahren 2008 und 2009 der weltweite Erdölverbrauch geringfügig zurück. Doch schon in diesem Jahr wird er voraussichtlich wieder ansteigen und sich auf eine Menge von etwa 85 Millionen Barrel (Fass) pro Tag summieren. Bis 2030 - so die Prognose im aktuellen World Energy Outlook 2009 der Internationalen Energieagentur (IEA) - steigt der Bedarf um jährlich ein weiteres Prozent auf 105 Millionen Barrel pro Tag an. Wie lange kann diese wachsende Nachfrage überhaupt noch gedeckt werden?
Jan Oliver Löfken
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Jan Oliver Löfken
 
 

Wissenschaftsjahr "Die Zukunft der Energie" offiziell eröffnet

27. Januar 2010, 12.29
Die Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am 26. Januar 2010 im Berliner Energie-Forum das Wissenschaftsjahr der Energie offiziell eröffnet. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei vor allem die Energieforscher. In einem Kurzfilm erzählten sie, was sie antreibt und wie sie dazu kamen, heute für die Energieversorgung der Zukunft zu forschen.
Dorothee Bürkle
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Dorothee Bürkle
 
 

Energie-Frage der Woche: Fahren wir in zwanzig Jahren nur noch mit Elektroautos?

25. Januar 2010, 09.10
Erste Klein- und Sportwagen mit reinem Elektroantrieb sind bereits auf dem Markt. Doch sie kosten noch ein Vielfaches mehr als Autos mit klassischen Diesel- oder Benzinmotoren und haben gerade mal Reichweiten von gut 100 Kilometern. Nur leichte, leistungsfähige und günstige Lithiumionen-Akkus werden dem Elektroauto zum Durchbruch verhelfen können. Werden solche Stromspeicher in nächster Zeit die Serienreife erreichen?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Der Autoauspuff als Stromquelle?

18. Januar 2010, 11.08
In Autos mit Verbrennungsmotoren verpufft ein Großteil der in Diesel oder Benzin gespeicherten Energie als Abwärme. Gerade diese heißen Abgase wollen weltweit immer mehr Wissenschaftler für eine effiziente Stromgewinnung nutzen. Sie entwickeln und testen thermoelektrische Generatoren, die aus Temperaturunterschieden von mehreren hundert Grad elektrischen Strom erzeugen können. Doch spart Strom aus heißen Autoabgasen wirklich Treibstoff?
Jan Oliver Löfken
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Energie-Frage der Woche: Wie viel Energie schickt uns die Sonne jeden Tag?

12. Januar 2010, 11.30
Unsere Sonne ist ein gigantischer Fusionsreaktor, mit einer Lebensdauer von etwa zehn Milliarden Jahren. Gerade einmal die Hälfte dieser für Menschen unvorstellbaren Zeit ist verstrichen. So wird unser im astronomischen Vergleich eigentlich sehr gewöhnliche Stern immer noch viel Energie zur Erde strahlen, wenn Uran, Kohle, Gas oder Erdöl längst aufgebraucht sein werden. Wie viel der Energie der Sonne kommt bei uns auf der Erde an?
Jan Oliver Löfken
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Welche Energie nutzen wir in Zukunft? DLR EnergieBlog zum Wissenschaftjahr der Energie

12. Januar 2010, 09.15
Können wir in Zukunft einfach die Sonne tanken? Wie lange reichen die Ölvorräte auf der Erde noch aus? Welche Energie werden unsere Enkel nutzen? Viele Menschen fragen nach der Zukunft unserer Energieversorgung und viele Wissenschaftler forschern daran. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Wissenschaftsjahr 2010 unter das Motto "Die Zukunft der Energie" gestellt. Im DLR EnergieBlog wird der Wissenschaftsjournalist Jan Oliver Löfken in diesem Jahr jede Woche eine Frage zum Thema Energie beantworten.
Dorothee Bürkle
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Dorothee Bürkle