Fortschrittliche Flugkörper-Technologien

Einrichtung „Über- und Hyperschalltechnologien“ (HY)

Analyse des Strömungsfeldes im Bereich eines Kinneinlaufs.
.
Qualifizierung eines WHIPOX-Doms bei Mach 2,8: Mittels Infrarot visualisierte Temperatur nach 3 bzw. 26 Sekunden.
.
Flugkörper mit Gitterflügeln.
.
Simulation eines Querschubstrahls mittels Feststofftreibsatz bei Mach 2,5.
In enger Abstimmung mit dem BMVg und dem BWB sowie deutschen Flugkörper-Firmen verfolgt die Einrichtung „Windkanäle Köln“ die Entwicklung von Basistechnologien für Hochgeschwindigkeits-Flugkörper. Schwerpunktmäßig bearbeitet werden derzeit folgende Themen:

Auslegung und Qualifizierung von Überschalleinläufen

Insbesondere durch Flugmanöver kann die Zuströmung zum Triebwerkseinlauf wesentlich gestört werden. Bei geeigneter Positionierung am Flugkörper gilt es, diese Störungen zu minimieren. Messungen bei durchströmtem Einlauf liefern die für die Flugmechanik wichtigen Kräfte und Momente.

Thermische Belastung von Flugkörperkomponenten / Domauslegung und Sensorintegration

Mit wachsender Fluggeschwindigkeit steigen die thermischen Lasten stark an. Insbesondere Radome sind besonders belastete Bauteile, die neben der Hitzebeständigkeit noch bestimmte optische oder elektrophysikalische Anforderungen erfüllen müssen. Mit ihren Anlagen simuliert die Abteilung auftretende Druck- und Wärmebelastungen.

Gesamtaerodynamik der Flugkörper / Aerodynamik von Steuerelementen

Zur Beurteilung von Flugstabilität und Steuerbarkeit werden die auf den Flugkörper einwirkenden Luftkräfte und Momente im Windkanal gemessen. Ziel ist es, ein Verständnis der strömungsphysikalischen Vorgänge zu gewinnen sowie experimentelle Daten zur Absicherung von Rechenverfahren zu erhalten.

Querschubsteuerung durch Außenverbrennung

Für hochmanövrierfähige Fluggeräte greift man u.U. auf zusätzliche Steuerungselemente wie z.B. durch Treibsätze erzeugte Querschubstrahlen zurück. Da die dabei auftretenden strömungsphysikalischen Vorgänge nicht vollständig geklärt sind und numerische Verfahren noch erhebliche Defizite aufweisen, sind experimentelle Untersuchungen erforderlich.




URL dieses Artikels
http://dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-194/407_read-5437/
Texte zu diesem Artikel
Abteilung „Über- und Hyperschalltechnologien“ (AS-HYP) (http://dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-194/407_read-576/usetemplate-print/)
Anlagen (http://dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-194/407_read-5431/usetemplate-print/)
Auftraggeber und Kooperations-Partner (http://dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-194/407_read-5432/usetemplate-print/)
Projekte (http://dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-194/407_read-5434/usetemplate-print/)
Aerodynamik von Raumtransportsystemen (http://dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-194/407_read-5438/usetemplate-print/)
Qualifizierung von Wärmeschutzsystemen (http://dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-194/407_read-5439/usetemplate-print/)
Experimentelle Untersuchungen zur Strömungs- / Struktur - Kopplung (http://dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-194/407_read-5440/usetemplate-print/)
Über- und Hyperschallflugmesstechnik (http://dlr.de/as/desktopdefault.aspx/tabid-194/407_read-5442/usetemplate-print/)